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Bolivien: Höchstes Skigebiet der Welt schmilzt weg – man gibt ihm noch fünf Jahre

Wenn der Gletscher von Chacaltay so weiterschmilzt wie in den letzten fünfzehn Jahren, wird von dem in den Anden Boliviens in 5.300 Metern Höhe gelegenen kleinen Eisflecken bald nichts mehr übrig sein. In dieser Zeit schrumpfte er um 80 Prozent.

Wissenschafttler geben dem Gletscher bei dieser Geschwindigkeit noch gerade mal fünf Jahre. "Dieses Jahr war bisher das schlimmste von allen", sagt Samuel Mendoza vom bolivianischen Anden Club. Man denkt schon an Kunstschnee als Alternative.

Klar ist, dass das Gletscherschmelzen menschengemacht ist. Unklar ist, ob es von den Wärmeemissionen der etwa 30 Kilometer weiter unten gelegenen Städte El Alto und La Paz oder von der globalen Erwärmung herrührt.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Welt, Bolivien
Quelle: today.reuters.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2006 02:26 Uhr von la_iguana
 
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Wenn das so möglich wäre, ein Skigebiet mit Kunstschnee aufrecht zu erhalten, dann könnten sie ja theoretisch auch andere Gegenden zu Skiresorts „upgraden“. (Obacht beim Lesen, der Artikel hat zwei Seiten).
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24.03.2006 10:41 Uhr von thost
 
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Kunstschnee? Ja klar, und dann stellen wir noch ein tolles Kohlekraftwerk daneben, das den Strom für die Schneekanonen erzeugt, klasse. Aber hauptsache Spaß gehabt.
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24.03.2006 11:08 Uhr von GuaranaJones
 
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englisch zu schwer für dich? "weiter unten gelegen?" 30 kilometer weiter unten am fuße des berges? haha

schreib halt 30 km entfernt und nicht "weiter unten gelegen".

hört sich an als wäre das gletscher über 30 km hoch.
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24.03.2006 12:22 Uhr von la_iguana
 
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@guarana: das hat nix mit dem Englisch zu tun, sondern mit Geographie. Der Gletscher liegt eben oberhalb der Hauptstadt und 16 Meilen entfernt. El Alto, dort ist der Flughafen von La Paz, liegt auf 4.100 müNN.
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24.03.2006 12:26 Uhr von meru
 
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Eiszeit: Seht es doch ein die Eiszeit ist vorbei.
Die Erde und ihr Klima haben in de lesten Jahrtausenden mehrfach ihr außsehen geändert und nur weil wir es jetzt meßen und bei jeder Veränderung aufschreien wird das nicht auf einmal aufhöhren.
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24.03.2006 12:41 Uhr von Davor
 
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meru: kein Mensch bestreitet hier die Eigendynamik der Erde aber die Erderwärmung menschengemacht wird dadurch nicht entfallen wenn du aus Erderwärmung durch Menschenhand + erdeigene Klimaveränderungen = verändert sich sowieso, also egal ob Mensch ändert oder nicht - schließt

das einzige worauf du schließt ist nämlich daß es einen erdeigenen Klimawandel geben kann - natürlich ja.

die Frage ist aber ob die Geschwindigkeit der Erderwärmung wirklich nur mit natürlichen Prozessen zu erklären ist -

und hierauf ist die Antwort ganz klar NEIN.

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