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Wettskandal: Sportchef verlässt "tz"-Redaktion

Die falsche Berichterstattung über einen angeblichen Fußball-Wettskandal hat bei der Münchner Tageszeitung "tz" eine personelle Umstrukturierung zur Folge: Der stellvertretende Chefredakteur und Sportchef Gerald Selch verlässt das Blatt.

Die "tz" druckte nun nochmals auf der ersten Seite einen Widerruf und eine Entschuldigung: Sie bedauere den Bericht zutiefst und entschuldige sich erneut bei den Betroffenen.

Gerald Selch übernehme die Verantwortung und verlasse in gegenseitigem Einverständnis die "tz". Die Entscheidung für die Veröffentlichung des Berichts sei aber nicht einseitig von Selch ausgegangen, stellen Redaktion und Verlag noch einmal klar.


WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Sport, Wettskandal, Sportchef, Redaktion
Quelle: www.zdf.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2006 10:43 Uhr von dragon_eye
 
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unglaublich das hilft dem beschuldigten Spieler auch nicht - er wird dennoch für immer mit diesem Skandal in Verbindung gebracht.

Falsche Berichterstattung sollte von einem unabhängigen Institut überwacht und bestraft werden, damit diesen Lüge-medien wie BILD endlich Einhalt geboten werden kann. Pressefreiheit verhindert keine Diktatur - siehe Italien - dort ist der Medienchef an der Macht!!!
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24.03.2006 13:27 Uhr von Bjoern68
 
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Pressefreiheit ,massiv einschränken: Ich bin auch dafür das man Kontrollgremien einfühern sollte und die Pressefreiheit in vielen Bereichen einschränken sollte.
Die Presse ist ein gefährliches Instrument unserer heutigen Zeit und muß eingeschränkt werden. Die sollen endlich verklagt werden bei jedem falschen Artikel !
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24.03.2006 15:24 Uhr von silver84
 
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@ dragon & bjöern: Das ist doch nicht euer Ernst, oder?

Die armen, armen Fussballer...hartes Leben...

Dann lasst uns doch auch direkt das Recht auf Meinungsäuserung einschränken, die Privatsphäre direkt mit...
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24.03.2006 15:39 Uhr von dragon_eye
 
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@silver84 Nein - es geht hier nicht darum irgendwelche Persönlichkeitsrechte einzuschränken. Freie Meinungsäusserung ist gut und wichtig. Aber wenn sich Medien ihrer (aufgrund der Geschichte Deutschlands verliehener) Macht bedienen, um eigene Ziele zu verfolgen ist Schluß.

Heutzutage gibt es das Internet - dort kann jeder seine Meinung äussern wie er will. (Unabhängig vom Wahrheitsgehalt wie diverse Verschwörungsseiten beweisen)

In offiziellen Medien sollte aber ein Anspruch auf Richtigkeit verbindlich sein, weil Nachrichten dieser offiziellen Stellen einen Wahrheitsgehalt suggerieren - wenn dort etwas falsch gemeldet wird sollten der Justiz Möglichkeiten eingeräumt werden zu handeln.

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