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Großbritannien: Schüler dealte auf Schulhof und erhält Entschädigung

Ein Schüler der zehnten Klasse einer Schule im südenglischen Devon dealte auf dem Schulhof mit Marihuana und wurde wegen diesem Drogenhandel von der Schule verwiesen. Nun erhielt er etwa 2.200 Euro Entschädigung.

Diese Entschädigung soll von der Kommunalverwaltung gezahlt werden, da der zuständige Stadtrat es versäumte, den Drogendealer an einer anderen Schule anzumelden. Außerdem habe der zwischenzeitliche Privatunterricht nicht dem Standard entsprochen.

Der Vater des geschäftstüchtigen Schülers erhält auch noch eine Entschädigung von 250 Pfund (etwa 370 Euro), weil er Aufwendungen hatte, um die Beschwerde für seinen Sohn einzureichen.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Großbritannien, Schüler, Entschädigung
Quelle: www.krone.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2006 18:07 Uhr von labor_007
 
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Und da sage einer: Dealen lohnt sich nicht! Wenn jetzt schon die Kommunalverwaltung Entschädigungen zahlt. Ach ja - es ist ja in England passiert ...
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23.03.2006 18:18 Uhr von sandkastengeneral
 
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LOL: was soll man dazu sagen.
steht etwas über eine mögliche Strafe fürs dealen in der
Quelle?
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23.03.2006 20:10 Uhr von swald
 
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Schön das nicht nur wir ein mieses Rechtssystem haben.
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23.03.2006 20:16 Uhr von pulverschmid
 
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Offensichtlich eine Dealer-Familie! Da diese unglaubliche Story ja sicher nur gerichtlich durchsetzbar war, gibt es drei Schuldige, die explizit hinter Gitter gehören.
1. Der Sohn - 2. Der Vater - 3. Der Richter,
der diese Verbrecher begünstigt hat. Recht kann es ja wohl nicht sein, zumindest nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Zumindest handelt es sich um Rechtsbeugung, was selbstverständlich ebenfalls strafbar ist.
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23.03.2006 20:16 Uhr von Joeiiii
 
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Obelix würde sagen: Die spinnen, die Briten *g*

Naja, was will man von einem Land erwarten wo die Autos auf der falschen Seite fahren? *g*

Aber mal im Ernst: Das der auch noch entschädigt wird ist ja wohl eine Frechheit. Beim nächsten Mal wird dann auch noch ein Mörder subventioniert weil er sich für den Mord eine Waffe kaufen mußte.

Verkehrte Welt, echt krank.
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23.03.2006 20:35 Uhr von Shimmek
 
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Klingt komisch, ist aber so: Ist euch eigentlich aufgefallen, dass der Kerl keine Entschädigung für das dealen, sondern für den versäumten Unterricht erhalten hat? *Skeptisch guck*

Er hat gedealt und wurde dafür bestraft (von der Schule verwiesen). Nun war es aber die Pflicht der Schule, ihm einen neuen Platz an einer anderen Schule zu "besorgen". Die Schule hat ihre Pflicht nicht erfüllt und musste somit zu Recht zahlen. Aus welchem Grund der Schüler verwiesen wurde spielt dabei keine Rolle. Die Schule hat einfach ihre Pflicht nicht erfüllt. In diesem Fall erscheint das vielleicht seltsam, aber so ist das nun mal.
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23.03.2006 20:51 Uhr von swald
 
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Shimmek: "Die Schule hat ihre Pflicht nicht erfüllt und musste somit zu Recht zahlen. "

Damm ist vielleicht das Recht auf der falschen Seite.
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23.03.2006 21:11 Uhr von kirschholz
 
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Ob das hier nun wirklich eine typische Justizposse der Briten ist, möchte ich bezweifeln. Mit einem guten Anwalt wäre sowas auch in Deutschland möglich. Wahrscheinlich würde der Schüler hierzulande obendrein noch ein Selbstfindungsurlaub auf den Malediven bekommen.
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23.03.2006 21:13 Uhr von Shimmek
 
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@ swald: Da geb ich dir recht, dass in diesem Fall das Recht evtl. auf der falschen Seite war. Aber so sind die Gesetzte nun mal.
Es gibt bestimmt auch Fälle, in denen dieses Gesetzt auf der "richtigen" Seite steht, wenn jemand der Schule verwiesen wurde. Mir fällt nur gerade kein Beispiel dafür ein, denn man wird ja nur selten Grundlos von der Schule verwiesen ;-)
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23.03.2006 23:58 Uhr von mondwolke
 
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völlig zurecht! ich finde die entschädigung bei den dortigen gesetzen völlig angemessen, allerdings finde ich, sollte ein schüler, der seinen verweis verdient hat, sich selber darum kümmern sollen und nicht die schule, die eh schon genug mit den anderen kindern zu tun hat...
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24.03.2006 08:24 Uhr von Maggie Crumb
 
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seh ich genauso: ob es bei dem Jungen mit einem schulverweis reicht...na ich weiß ja nicht. Da wird die Familie auch noch belohnt...unglaublich...da fehlen mir echt die Worte...also wer Geld braucht, ab auf die Insel ;o)

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