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Neumarkt: Streit um verkaufsoffene Sonntage

Auf Antrag einer Werbegemeinschaft wurde knapp mehrheitlich beschlossen, Stellungnahmen zu vier verkaufsoffenen Sonntagen während des Jura-Hallen-Jahrmarktes einzuholen.

Die Kath. Arbeiterbewegung lehnt den Sonntagsverkauf generell ab mit der Begründung, der Sonntag sei ein Symbol für Freiheit, Arbeitsruhe sowie ein Familientag. Stadtrat Grohmann konterte und berief sich auf die Trennung von Kirche und Staat.

Elfriede Meier (CSU) wandte ein, die Öffnung der Geschäfte am Sonntag sei eine passende Ergänzung zum Jahrmarkt. Die zusätzlichen Umsätze durch die oft von weit angereisten Besucher solle sich der Handel nicht entgehen lassen.


WebReporter: cozmixx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Streit, Sonntag
Quelle: www.nm-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2006 13:08 Uhr von cozmixx
 
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Ich bin für eine generelle Abschaffung der Ladenschlusszeiten, zugegeben, aus persönlicher Bequemlichkeit heraus.
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23.03.2006 14:05 Uhr von Artemis500
 
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Ich finde die Läden haben lang genug offen.
Und irgendwann braucht man auch mal nen freien Tag.
Das Gebot, dass man einen Tag in der Woche nicht arbeiten soll ist eines der vernünftigsten.
Da hat die Bibel ausnahmsweise mal recht.

Wenn die Religion nicht mehr für genug Freizeit sorgt dann muss das eben der Staat tun.
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23.03.2006 14:06 Uhr von cozmixx
 
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@wok: Also, wenn es die Auftragslage erfordert, arbeite ich auch Sonntags oder Nachts, und selten ist das nicht gerade. So ist das nun mal bei selbstständig erwerbstätigen Menschen.
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23.03.2006 14:13 Uhr von carry-
 
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abschaffen: man sollte die gesetzlichen ladenschlusszeiten komplett abschaffen. der markt regelt das schon von alleine.
ausserdem: polizisten, sanitäter, ärzte usw. arbeiten auch nachts und am sonntag - das ist also kein argument.
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23.03.2006 14:28 Uhr von PhoenixY2k
 
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Nicht abschaffen! Ich als Einwohner von Neumarkt finde, dass das der größte Fehler sein wird der in Neumarkt jemals gemacht wurde...

Man hat an den verkaufsoffenen Sonntage fast keine Chance mit dem Auto in die Innenstadt zu kommen.

Warum? Ganz einfach weil in der Stadt die Hölle los ist und die Geschäfte boomen wie fast die ganze Woche zusammen und weil das so ziemlich der einzige Tag ist, wo die ganze Familie (außer die der Verkäufer im Einzelhande) zusammen in der Stadt bummeln kann.
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23.03.2006 14:33 Uhr von vst
 
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wenn es nur vier sind das argument mit den von außen zum jura-hallen-dingsda kommenden konsumenten ist in ordnung.

ist aber doch seltsam.
wenn ich einen bauherrn anrufe weil ich einen besprechungstermin brauche und der junge sagt mir diese woche nur samstag abend oder sonntag, dann gehe ich am sonntag sort hin.

da fragt kein schwein ob sonntag ist oder nicht.
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23.03.2006 14:50 Uhr von Cebore
 
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@Problem mit dem Niedriglohn: Diese Probleme mit dem niedrigen Lohn liegen wohl nicht am Ladenschlussgesetzt sondern wenn dann beim Betreiber.
Und das nur die grossen überleben halte ich für ein Gerücht. Denn diese haben dadurch wesentlich mehr Unkosten zu tragen und werden sich dies 2 mal überlegen!

Ich finde es ist doch meine Sache wann ich mein Geschäft öffnen möchte.
Ich stelle auch Früh/Spät/Nacht Arzneimittel her. Macht da irgendwer ne Welle? Kümmert sich jemand drum das meine Firma 15% Unter Tarif bezahlt? Jammert hier irgendwer für mich?

Denkt mal ein bisschen nach.
Es gibt sehr sehr viele Leute die nachts arbeiten müssen, auch für kleines Geld. Da gibt es nicht nur die armen Verkäufer. Arme Fabrikarbeiter die ständig stupide Arbeit leisten für kleines Geld.
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23.03.2006 15:34 Uhr von carry-
 
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@wok dann sterben die kleinen eben aus! wenige grosse ketten reichen aus um wettbewerb zu generieren.
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23.03.2006 17:41 Uhr von Buster_
 
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Abschaffen: Das kann der Wettbewerb allein regeln. Dazu braucht es keine Politischen Regeln. Es gibt so viele Berufe, die auch am Wochenende arbeiten, da regt sich niemand auf. Auch für einige kleine Händler kann das eine Chance sein. Familienbetriebe könnten sogar profitieren. Und das hier in Kleinkleckersdorf die Läden 24Std. aufmachen glaubt doch wohl keiner.
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27.03.2006 00:21 Uhr von Zokki
 
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Open End: ich finde zur freien marktwirtschaft gehört auch, selbst über die öffnungszeiten des eigenen geschäfts bestimmen zu dürfen.
Das argument das die verkäuferinnen und verkäufer schon wenig freizeit hätten ist totaler quatsch. Es gibt ja auch für diese arbeiter und angestellten schichtzeiten. Außerdem
müssen andere branchen auch zu allen zeiten arbeiten.
Das dürfte in einer dienstleistungsgesellschaft, die wir ja immer sein wollen, gar kein thema sein.
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10.04.2006 22:30 Uhr von shadow#
 
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abschaffen! völlige freigabe der öffnungszeiten, dazu dicke tariflich verordnete nacht- und feiertagszuschläge für das personal.
ein großes kaufhaus könnte es sich so kaum leisten 24/7 zu öffnen, ein kleiner tante-emma-laden mit 1-2 mitarbeitern sehr wohl!
die absolute kaufkraft würde sich zwar nicht wirklich ändern, die öffnungszeiten als zusätzliche variable zur kundengewinnung würden den markt aber beleben.

man kann es drehen und wenden wie man will: in manchen bereichen trifft das klischee der servicewüste deutschland immer noch zu: freitag morgen gegen 5.30 habe ich mich doch tatsächlich erdreistet, 2 verkäuferinnen, die ein einem bäckerei-kiosk in einer münchener ubahn-station damit beschäftigt waren, die regale einzuräumen, meine kaufabsichten mitzuteilen. "wir öffnen um 6." - für mich keine mangelnde kundenfreundlichkeit sondern vielmehr eine frechheit.

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