22.03.06 15:07 Uhr
 216
 

Turkmenischer Diktator macht gute Geschäfte mit deutschen Firmen

Der 65-jährige Saparmurad Nijasow herrscht schon seit mehr als 20 Jahren über den 4,8 Millionen Einwohner zählenden Staat Turkmenien, er wurde ursprünglich noch von Gorbatschow als Statthalter eingesetzt und ist nun Präsident auf Lebenszeit.

Er ließ den Januar nach ihm und den April nach seiner Mutter benennen und jeder Einwohner muss das von ihm verfasste Buch "Ruchnama" ("Buch der Seele") auswendig kennen. Doch deutsche Unternehmen lassen sich davon nicht stören.

Das Land ist reich an Öl und Gas und auch strategisch interessant, der Herrscher lässt seine Stiftung von der Deutschen Bank verwalten und sein Fernseh-Sender ist von Siemens modernisiert worden, DaimlerChrysler hat sein Buch ins Deutsche übertragen lassen.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Geschäft, Firma, Diktator
Quelle: www.taz.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD Saarland: Abstimmung über IQ-Test für Neumitglieder
SPD-Politikerin Nahles sieht in Jamaika eine "Koalition des Misstrauens" kommen
Niedersachsen: SPD und CDU wollen neuen Feiertag einführen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.03.2006 14:59 Uhr von snickerman
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Als wenn diesen Schmarrn hier irgendjemand lesen möchte! Es ist wirklich beängstigend, was für bizarre "Gottkönige" sich in dieser Weltregion tummeln und dass deutsche Unternehmen da keinerlei Probleme mit haben...
Kommentar ansehen
22.03.2006 15:27 Uhr von Rumi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Stille Post: "... jeder Einwohner muss das von ihm verfasste Buch "Ruchnama" ("Buch der Seele") auswendig kennen."

So entstehen Übertreibungen. Die Quelle bezeichnet das Buch lediglich als Pflichtlektüre. EIn ganzes Buch auswendig kennen zu müssen wäre schon ein starkes Ding, so mancher tut sich ja schon mit Gedichten schwer...
Kommentar ansehen
22.03.2006 16:03 Uhr von carry-
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
geld stinkt nicht! deutsche firmen haben sich nicht um die politischen verhältnisse anderer länder zu kümmern. im gegenteil, die firmen wären blöde, wenn sie sich die geschäfte entgehen lassen würden.
Kommentar ansehen
22.03.2006 16:35 Uhr von maki
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ahhhja "Das Land ist reich an Öl und Gas und auch strategisch interessant..."

Also wird Turkmenistan das nächste Land, was demokratisiert werden muss...

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AfD Saarland: Abstimmung über IQ-Test für Neumitglieder
Thailänderin prophezeit Vermögen zu ihrem Tod: Ihre Sarg-Nummer sind Lottogewinn
Erste Schaffnerin Frankreichs bekommt 120.000 Euro Entschädigung wegen Sexismus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?