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23 Prozent mehr Kosten für Arbeitslosengeld II

Nach dem Bericht des Finanzministeriums sind die Ausgaben des Bundes in den ersten beiden Monaten auf rund 4,7 Milliarden Euro, rund 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, gestiegen.

Für Miete und Heizungkosten der ALG II-Empfänger wurden sogar rund 634 Millionen Euro, also 50 Prozent mehr, ausgegeben.


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WebReporter: piff paff puff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Arbeit, Kosten, Arbeitslosengeld
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2006 13:49 Uhr von PruegelJoschka
 
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Lachen oder weinen? Da nimmt man einen korrupten Playboy der Wirtschaft und beauftragt ihn damit, das Soziale in Deutschland zu erhalten. Alle sind unzufrieden und die Regierung muss ein Viertel mehr an Knete ausgeben.

Eigentlich sollte man alle Beteiligetn mit Teer übergießen und dann mit Federn bewerfen. So sollte man sie durch die Strassen laufen lassen, damit sich alle über diese Spatzenhirne amüsieren können.

Leider ist es so traurig, daß man die ganzen korrupten Verbrecher zum Autobahnbau für die nächsten 10 Jahre schicken sollte. Vielleicht überleben sie es nicht, aber wenigstens hätten wir dann paar Autobahnkilometer mehr ...
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22.03.2006 14:05 Uhr von malasmirda
 
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Mir: kommen gleich die Tränen........wieder verar***t worden. Aber keine Sorge, die neue Regierung macht alles besser :-)
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22.03.2006 15:28 Uhr von Neuer
 
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Meine Prognose: Alle ALG2 Empfänger können sich mal darauf einstellen, dass die Hartz4 Sätze weiter gekürzt werden. Alle die dieser Prognose widersprechen, sollen sie einfach mal im Gedächtnis behalten, zu gegebener Zeit reden wir dann weiter. Auf der einen Seite mit Bedauern, auf der anderen Seite mit Freude stelle ich fest, dass alle (100%) meiner hier geäusserten Prognosen eingetroffen sind. Wer meine Beiträge gelesen hat, kann sich vielleicht noch daran erinnern.
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22.03.2006 19:25 Uhr von ChristianWagner
 
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Ich finde solche News fantastisch absolut Klasse.Ich hab`s noch in den Ohren. "Die Ausgaben werden durch ALG2 gewaltig sinken"

Hoffentlich geht`s auch weiter nach oben.
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22.03.2006 19:47 Uhr von jreusch
 
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najo hat wer ehrlichgesagt was anderes erwartet?

der staat bezahlt nun wesentlich mehr und die zustände sind noch menschenverachtender...
"erfolg" auf ganzer linie würd ich sowas mal nennen.
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24.03.2006 21:42 Uhr von «azero»
 
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@PruegelJoschka: Obwohl ich dir grundsätzlich Recht gebe, wenn du sagst ...

> Da nimmt man einen korrupten Playboy der Wirtschaft
> und beauftragt ihn damit, das Soziale in Deutschland
> zu erhalten. Alle sind unzufrieden und die Regierung
> muss ein Viertel mehr an Knete ausgeben.

... ist es ganz so leider nicht.

Der grundsätzliche Gedanke dieser Sozialreform ist überaus positiv; und eine Reform ist - nach wie vor - zwingend erforderlich (allerdings eine vernünftige). Mit dieser Reform (HIV) sollten erwerbsfähige Arbeitslose, die bislang stillschweigend in der Sozialhilfe verschwanden, wieder offiziell in die Arbeitslosenstatistiken integriert werden. Und das ist mehr als sinnvoll, beendet es doch zumindest einen Teil der bisherigen Verschleierungstaktiken unserer Herrschenden.

Und wenn du dir mal die ursprünglichen Papiere der Reform anschaust, die von der Hartz-Kommission vorgelegt wurden (ich habe mit viel Mühe ein Exemplar ergattern können; eine 1.369-seitige Schwarte), und selbiges mal mit der heutigen Reform vergleichst, dann beschleicht dich ganz schnell das Gefühl, dass man da von zwei grundsätzlich verschiedenen Reformen redet. Das, was du heute erlebst, ist die Ausgeburt dessen, was der Parteienklüngel in Kombination mit der wirtschaftlich-fiskalen Lobbypolitik unserer "Volksparteien" mit den eigentlichen Herrschern der Bundesrepublik übrig gelassen hat.

Immerhin, und das zerre ich an dieser Stelle hämisch ans Licht, hat Herr Schröder sich des Rückhalts in _____ALLEN__PARTEIEN_____ versichert, indem er mit CDU, CSU, Grünen, FDP und SPD gemeinsam diese "Reformen" beschloss ... gegen die (dünnen) Stimmen der PDS, die bereits damals betonten, dass dieser Plan nicht nur unsozial, sondern mittelfristig auch unfinanzierbar wäre, da man einseitig die Armen be- und die Reichen entlaste.

Es stecken also ___ALLE_unsere_Volksvertreter___ bis zum Hals mit drin. Das ist übrigens auch der Grund, warum sie diese "Reformen" nicht während des Wahlkampfes - wie sonst eigentlich gewohnt - zerfetzten und anprangerten: Ihre eigene Unterschrift stand - UND STEHT - unter dieses sozialfaschistischen Papieren, die den Decknamen "Agenda 2010" tragen.

Und würde es auch nur marginal Geld sparen, also seinem eigentlichen und vorgeblich wichtigstem Zweck dienen, würde ich nicht so vehement dagegen wettern. Doch das Gegenteil ist der Fall. Abgesehen von ein paar wenigen Punkten, die wirklich nützlich sind, ist der Großteil dieser Reformen NUR - UND EINZIG - darauf angelegt, ein eigentümliches Konglomerat aus feudalen und frühkapitalistischen Ideen zu etablieren, das nicht nur schon beim Lesen völlig absurd und hilflos wirkt, sondern auch im Voraus keinen Zweifel daran lässt, dass es nur einen Zweck hat:

Massive Umschichtung des Geldes von Unten nach Oben.

Und das steht im absoluten Widerspruch zum Gründungsgedanken der Bundesrepublik Deutschland; geht aber völlig konform mit der Einstellung unserer "frei gewählten" Volksvertreter: Sicherung von Manager-, Vorstands- und Aufsichtsratsposten in Großkonzernen zum Zwecke der eigentlichen Lebensversorgung. Denn wie sang Reinhard Mey schon so treffend?

> Weil man mich zu Recht für einen Trottel hält,
> Weil man mir die Mannequin-Karriere verstellt,
> Weil das Mambotanzen sich nun auch nicht mehr lohnt,
> Weil auf dem Mambokönigthron bereits ein anderer thront,
> Weil ich pleite, faul, gefräßig bin, entscheide ich prompt,
> Dass für mich nur ein erholsamer Beruf in Frage kommt.
> So komm‘ ich um die Erkenntnis nicht umhin,
> Dass ich wohl zum Staatsmann geboren bin,
> Denn wie sagte doch beim Vorbild Fred Kasulzke einmal
> Nach seinem elften dicken Immobilienskandal:
> Wer die Noten liebt, der mache Musik,
> Doch wer die Banknoten liebt, der mache Politik.
"Was kann schöner sein auf Erden als Politiker zu werden", http://www.reinhard-mey.de
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24.03.2006 21:42 Uhr von «azero»
 
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Teil II: > Eigentlich sollte man alle Beteiligetn mit Teer
> übergießen und dann mit Federn bewerfen.

Wenn du das wirklich willst: Das kannst du haben.
Grundsätzlich gibt es - noch - drei Optionen. (Man arbeitet in verantwortlichen Kreisen hart daran, diese auf eine zu reduzieren.)

ad eins) Du lässt das Wählen bleiben.
Allerdings solltest du dennoch wählen gehen, weil du sonst ein Opfer des Wahlsystems wirst (genauso wie in der DDR und Polen). Statt eine Partei zu wählen, machst du deinen Wahlzettel ungültig. Gehst du hingegen nicht wählen, erhalten die Parteien trotzdem "anteilig" deine Stimme und - was ihnen viel wichtiger ist - reichlich Steuergeld.

ad zwei) Du wählst ... links; also WASG/PDS.
Ich würde dir gern auch andere Optionen nennen, die du wählen könntest, aber es gibt keine vernünftigen. Natürlich könntest du der APPD ( http://www.appd.de/ ), den Grauen Panthern ( http://www.die-grauen.de/ ) oder anderen Randgruppen deine Stimme geben, aber die Ironie an einer solchen Auswahl ist, dass du damit nichts als ziemlich sinnlosen - und sogar gefährlichen - Protest erreichst. Gefährlich, denn diese Parteien wären, würden sie ins Parlament einziehen "müssen", völlig überrascht und noch konzeptionsloser als der hilflos stammelnde Haufen korrupter Lügner und Diebe, die derzeit den Bundestag bevölkern.

ad drei) Du nimmst an entsprechenden Protesten teil.
Solange du nur allein bist, wirst du dich mit dem Schaum vor dem Mund zufrieden geben müssen. Erst wenn du dich zu den anderen tausenden Menschen gesellst, die "allein" den gleichen Gedanken hatten, werden unsere Volksvertreter dich wahrnehmen ... müssen.
Theoretisch könntest du es hier sogar so weit treiben, dass du eine eigene Partei gründest --- und irgendwann genauso korrupt wirst, wie die anderen Verbrecher und Landesverräter. ;)

Alles andere - inklusive des üblichen Gejammers, wird nicht viel helfen, denn am Ende wirst du immer wieder feststellen, dass sich nichts ändert. (Es sei denn - natürlich -, dass du mit dem Jammern schon zufrieden bist. ;))

Das betrifft übrigens nicht nur dich persönlich, sondern jeden, der so ganz allmählich der Meinung ist, genug über den Tisch gezogen worden zu sein.

Im Grunde, und das ist das wirklich bewundernswerte an der aktuellen Situation, schafften es die deutschen Regierungen nämlich seit einigen Jahrzehnten in erstaunlicher Kontinuität immer und immer wieder, nahezu 2 Millionen Sozialhilfeempfänger, 12 Millionen Arbeitslose, gut 35 Millionen Erwerbstätige und etwa 10 Millionen Mittelschichtler so sehr gegeneinander aufzuhetzen, dass ein paar 10.000 Menschen ein Leben wie Gott in Frankreich führen können...
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24.03.2006 21:43 Uhr von «azero»
 
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Wo bleibt eigentlich mein Cpt.Proton, der mir wieder vorrechnen kann, wie toll diese (Sozial-)Reform ist, weil sie doch den armen (Sozial-)Staat endlich finanziell entlastet?!

Ich vermisse seine Rechtfertigung wirklich - immerhin hatte ich heute einen ziemlich blöden Tag. Da könnte ich etwas Spaß vertragen. :´(
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25.03.2006 11:59 Uhr von Luzifers hammer
 
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@Azero: Meinst du den Proton,der auf deine kosten studieren darf?
Den Proton ,der in seinem Leben nichts zu dem System beigesteuert hat als dummes zuammengegoogeltes Gewäsch?
Der Proton der eigentlich bis jetzt nur Kosten erzeugt hat?
Der ,der wahre Schmarotzer ist?
Der wirklich Asoziale?
Der ,der dich einen Linken(Das Argument der Argumentlosen) schimpfen wird?
Der müsste Semesterferien haben.
Unser 1€jobber der FDP.

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