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Frau bekommt Kirchensteuer zurück, da sie nie Mitglied der Kirche war

Wie das Verwaltungsgericht Osnabrück am Dienstag entschied, hat eine Frau Anspruch auf Rückerstattung ihrer Kirchensteuer für das Jahr 2003 in Höhe von etwa 1.300 Euro. Kurios dabei ist, dass sie seit über 30 Jahren diese Steuer anstandslos zahlte.

Dabei war sie nie wirklich in der katholischen Kirche, zahlte aber die Steuer ihren Schwiegereltern zuliebe. Seit Jahren ist sie geschieden und somit frei vom äußeren Druck durch die Schwiegereltern, so die Richter.

Der Eintritt der Frau in die katholische Kirche ließ sich dabei nicht zweifelsfrei darlegen, trotz Trauung und Taufe der beiden Kinder.


WebReporter: Kulle78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Kirche, Mitglied
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2006 21:00 Uhr von Kulle78
 
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Lol... In der Quelle steht, was die Frau laut den Unterlagen der Kirchengemeinde schon für Konfessionen hatte, von römisch-katholisch über konvertiert bis zu evangelisch :-)
Schön, wenn man (Frau) so "vielgläubig" ist...
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22.03.2006 07:31 Uhr von Borgir
 
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nicht mehr als richtig: wenn sie nie mitglied war. aber warum hat sie die steuer dann so lange bezahlt? versteh ich nicht.
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22.03.2006 08:08 Uhr von tc_silber
 
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Also bei mir war das so:

Obwohl nicht getauft, erschien auf meiner ersten Lohnsteuerkarte als Konfession EV! Dies wurde einfach von meinen Eltern übernommen. Ich musste dann meinen Austritt aus der Kirche erklären um keinen Steuern zahlen zu müssen. Konfessionslosigkeit von Geburt an gibt es anscheinend im deutschen Steuerrecht nicht.

Die Kirchen tun natürlich auch alles um weiter an ihre Steuern zu kommen. Soweit ich weiß ist Deutschland der einzige Staat in dem Kirchensteuer erhoben wird.

Nicht umsonst gibt es jetzt einen deutschstämmigen Papst. Der soll bestimmt nur den vielen Kirchenaustritten entgegenwirken und um die damit verbundenen hohen finanziellen Verluste abzuwehren.
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22.03.2006 09:32 Uhr von Kulle78
 
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@ Borgir: Sie hat es Ihren Schwiegereltern zu Liebe getan, es gab laut Richterspruch in den 70- und 80-er Jahren so einen sozialen Zwang / Druck, dem auch sie ausgesetzt war. So sehen die das zumindest. Sie wollte wahrscheinlich ihren Mann kirchlich heiraten und irgendwie kam dann eins zum anderen... Sie hat ja auch nur die Kirchensteuer für 2003 zurück bekommen, nicht für den ganzen Zeitraum, den sie nicht wirklich in der Kirche war...

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