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Cottbus: Eltern des verhungerten Dennis trotz Verurteilung weiterhin frei

Da die Verteidiger Revision einlegten, können die wegen Mordes verurteilten Eltern des toten Dennis auch weiterhin auf freiem Fuß bleiben und müssen nicht in Untersuchungshaft.

Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft wurde unter anderem mit der Begründung abgelehnt, dass die Eltern mit ihren anderen vier erwachsenen Kindern in Cottbus wohnen und sich um die drei minderjährigen Kinder im Heim kümmern müssen und somit keine Fluchtgefahr besteht.

Dennis wurde im Juni 2004 von der Polizei nach 2,5 Jahren in der Kühltruhe der Eltern entdeckt, die ihn vorher qualvoll verhungern ließen.


WebReporter: Kulle78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Eltern, Cottbus, Verurteilung
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2006 20:04 Uhr von Kulle78
 
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Ich kann mich noch gut an die grausigen Nachrichten damals erinnern, als die Überreste des Kindes gefunden wurden.
Hoffentlich wird bald ein endgültiges Urteil gefällt, um Dennis seinen letzten Frieden zu geben...
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21.03.2006 23:20 Uhr von terrordave
 
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halloooo??? die haben ein kind auf dem gewissen und dann lässt man sie sich um ihre anderen kinder kümmern? Gehts noch? hier gehts nicht um fluchtgefahr, sondern darum ob 2 mörder (oder wies bei fahrlässiger tötung heißt) ins gefängnis müssen oder nicht! MEine antwort: JAAAA!!! naja vielleicht hat die gerechtigkeit ja glück und .....
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22.03.2006 05:31 Uhr von Buster_
 
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Versteh ich nicht: Es kann doch in einer Revision nicht darum gehen ob die Elten schuldig sind, wie kann man diesen Eltern noch Zugang zu anderen Kindern gewähren. Diesen Menschen darf man doch nicht mehr Zugang zu Ihren Kindern gewähren. Die haben eines Ihrer Kinder qualvoll verhungern lassen.
So wie wir uns vermutlich über fremde Gerichte aufregen, die einen Menschen zum Tode verurteilen weil er vom Islam zum Christentum konvertiert ist (Afganisthan), so können sich in diesem Fall sicher auch andere Fragen, was mit unserem Rechtsverständniss los ist.
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22.03.2006 07:27 Uhr von Borgir
 
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unglaublich: hinter gitter, aber ganz ganz schnelle. was ist das denn. wenn das gängige praxis ist dann aber hallo.
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22.03.2006 09:22 Uhr von Kulle78
 
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Revision: Ich denke, es wird in der Revision der Eltern vorallem um den Tatvorwurf gehen, sprich Mord. Wahrscheinlich soll er abgemildert werden in Totschlag und dafür steht ne ganz andere Strafe...

Mord: lebenslange Freiheitsstrafe --> mindestens 15 Jahre, höchstens 25 Jahre, zwischendrin Haftprüfung... Einzige Möglichkeit, für immer weggeschlossen zu werden, ist anschließende Sicherungsverwahrung, sprich geschlossene Anstalt...

Totschlag: Mindeststrafe 5 Jahre lt. Gesetz, sprich Höchststrafe 15 Jahre, in besonders schweren Fällen lebenslange Freiheitsstrafe...

Und wer weiß, wie die Richter entscheiden müssen, jawohl müssen, denn sie müssen u.a. berücksichtigen, ob geständig oder nicht, wie soziales Umfeld, sprich, sind noch mehr Kinder da, um die sie sich kümmern müssen etc.

Da werden es dann meiner Meinung nach höchstens 10 Jahre für beide...

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