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Lugano: Selbstanzeige eines Chirurgen nach verhängnisvollem Fehler bei einer OP

Als ein Chirurg in einem privaten Krankenhaus in Lugano (Schweiz) bei einer 50 Jahre alten Patientin die Gallenblase entfernte, verletzte er dabei deren Darm. Eine Infektion war die Folge.

Daraufhin wurde die Frau sofort ins Regionalkrankenhaus von Lugano verlegt, wo sie zweimal notoperiert wurde. Trotz aller Bemühungen konnte das Leben der Patientin nicht gerettet werden.

Der Arzt, der die Gallen-OP durchgeführt hat, hat wegen des Vorfalls Anzeige gegen sich selbst erstattet. Ob der OP-Fehler zum Tod der Patientin geführt hat, wird von der Staatsanwaltschaft geprüft.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Fehler, OP, Chirurg
Quelle: www.blick.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2006 17:43 Uhr von stellung69
 
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Gut, dass der Arzt sich selber angezeigt hat. Seine Karriere als Chirurg durfte damit wohl beendet sein.
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21.03.2006 20:50 Uhr von SonicBeam
 
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es ist eine sache wenn er es verkackt und sich rausredet und sich selbst anzeigt

ausserdem is ja net mal sicher ob er dran schuld is dasse gestorben is ^^

dennoch mildernde umstände würd ich sagen ihm isses auch net geholfen wenn er seinen job verliert
und ihr wayne ^^ tot is tot ändern kannst da nichts mehr drann
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21.03.2006 22:59 Uhr von cyrus2k1
 
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Menschen machen halt Fehler: Kann man nichts dran ändern...
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22.03.2006 07:43 Uhr von mort76
 
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unfehlbar: Jeder macht Fehler in seinem Beruf.
Daß jemand die Verantwortung für Menschenleben hat, macht ihn auch nicht automatisch unfehlbar.

Und die Arbeitsbedingungen an deutschen Kliniken begünstigen Fehler noch zusätzlich-
30-Stundenschichten oder komplettes Wochenende durcharbeiten und dann noch fehlerlos arbeiten, wie soll das gehen?
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22.03.2006 08:32 Uhr von zenon
 
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Wer noch keinen Fehler gemacht hat: werfe den ersten Stein!

Was viele immer vergessen: Ärzte sind auch nur Menschen, die alltägliche Fehler machen.
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22.03.2006 11:15 Uhr von XX-treme
 
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@ mort76: Was hat der Vorfall bitte mit Arbeitsbedingungen in DEUTSCHEN Krankenhäusern zu tun?

Zur News:

Fehler passieren. In diesem Fall war es eben ein schwerer Fehler. Ob dieser Fehler wirklich zum Tod der Patientin geführt hat, bleibt abzuwarten.
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23.03.2006 09:24 Uhr von lucky strike
 
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lobenswert: einer der ersten mir bekannten ärzte die dafür gerade stehen wollen. also ich persönlich würde sagen straffrei ausgehen, allerdings wäre das nicht sonderlich intelligent, da sich dann jeder anzeigen um seiner strafe zu entkommen. allerdings würde ich ihm eine strafe aufbrummen aber das er danach seinen job weiter ausüben darf.
fehler passieren nunmal

aber der mut, seinen job zu verlieren, weil man einen fehler begangen hat und trotzdem dafür gerade zu stehen, finde ich ehrbar
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23.03.2006 22:54 Uhr von Borgir
 
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gut so: menschen machen fehler, bei ärzten haben fehler eben meist fatale folgen.

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