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Weltwasserforum/Mexiko: Wer in Afrika eine Toilette hat, bekommt eher eine Frau

Am Rande des Weltwasserforums, das in Mexiko City stattfindet, berichtete eine Mitarbeiterin der UN-Organisation "Habitat" von den Zuständen in den Slums von Afrika. Männer, die fließendes Wasser und eine Toilette im Haus anbieten, sind begehrt.

Sie erzählte von einem Mädchen, dessen Eltern sich gegen die Hochzeit mit dem Zukünftigen wandten, da er keine Toilette im Haus vorweisen konnte. "Ein Mädchen aus den Slums wird versuchen einen Ehemann zu ergattern, der wenigstens im Besitz eines WCs ist."

Die Afrikanische Entwicklungsbank kündigte auf dem Forum an, in den nächsten fünf Jahren in den Armenvierteln der Städte Afrikas mit einem 4,5 Milliarden Euro-Programm für Wasseranschlüsse und bessere Toilettenanlagen zu sorgen.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Frau, Mexiko, Afrika, Toilette
Quelle: www.int.iol.co.za

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.03.2006 11:55 Uhr von la_iguana
 
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Der „Wasserkrieg“ zeigt sich in vielen Facetten. Schon heute sind die Wasserkönige die Besitzer der Trinkwasseranlagen und -Verkaufsketten.
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21.03.2006 12:23 Uhr von megatrend
 
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*böse*: dasselbe Spiel läuft hier in Westeuropa ebenfalls ab, nur geht´s hier um Mercedes, Porsche...
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21.03.2006 15:02 Uhr von Deniz1008
 
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Toiletten das a und o im leben eines jeden.

das die afrikanischen naturvölker seither ihr geschäft, wie der name schon sagt, im freien wildbahn erledigten sei mal dahingestellt.

wenn aber die toilette als mittel für die ehe dient, deutet dies auf die beginnende materialistisch-konsum-gesellschaftierung in afrika hin?

lol*

mfg

Deniz1008
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21.03.2006 15:40 Uhr von la_iguana
 
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Konsumrausch und Toiletten: In Chile gibt es auch heute nocg Plumpsklos, abseits der Bauernhütte. Wer je im chilenischen Winter (bei uns Sommer) auf so einem Ding seine Notdurft verrichtet hat, weiss wie schön es ist sich eine dezente Toilette leisten zu können.

Das sollte gilt auch für Afrika gelten.

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