20.03.06 16:31 Uhr
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SPD und CDU distanzieren sich von Bundeswirtschaftsminister Glos

Am Wochenende hatte sich Minister Michael Glos (CSU) für noch weitergehende Lockerungen des Kündigungsschutzes, als im Koalitionsvertrag vorgesehen, ausgesprochen. Sie gingen ihm nicht weit genug, hatte er gesagt. Das führte zu heftiger Ablehnung.

Die Generalsekretäre von SPD und CDU, Heil und Pofalla, verlangten, dass sich Glos an den mühsam ausgehandelten Koalitionsvertrag halten solle. Arbeitsminister Müntefering sagte, das Schleifen von Arbeitnehmerrechten bringe ökonomisch nichts.

Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums stellte fest, dass «Beschäftigungshemmnisse möglichst zurückzudrängen» seien. Durch den Vertrag soll die Probezeit auf 24 Monate verlängert werden.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, CDU, Distanz
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2006 16:23 Uhr von snickerman
 
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Da hat einer sich nicht zurückhalten können, der Ablauf ist doch so: Erst die Arbeitnehmer mit Maximalforderungen weichkochen, dann alles eine Nummer kleiner als Erfolg verkaufen und nach einer kurzen Schamfrist die nächsten Maximalforderungen hinterherjagen!
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20.03.2006 16:48 Uhr von Il_Ducatista
 
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maximal: die Franzosen lassen sich das nicht mehr gefallen, die Deutschen sagen bloss ja und amen (lach)
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20.03.2006 17:24 Uhr von Mr.E Nigma
 
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@Il_Ducatista: ja leider !

Dabei trifft es bei den Franzosen nur die Jungen, bei uns alle!
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20.03.2006 18:11 Uhr von eruendil
 
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Mann, Mann Was Glos "Beschäftigungshemmnisse" nennt, hieß früher "Menschenwürde". Davon haben wir einfach zuviel in Deutschland.

Na wenigstens hat sich der Depp, bei dem Versuch der Wirtschaftslobby in den Hintern zu kriechen, mal selber ein Bein gestellt. *APPLAUS*

Grüße,
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20.03.2006 19:08 Uhr von marcHB
 
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Bewertung: Zum einen distanzieren sich die Parteien nicht von Glos sondern lediglich von seinem Vorschlag - ein enormer Unterschied - und zum anderen hätte im Titel definitiv der Grund für diese nicht vorhandene Distanzierung stehen müssen.
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20.03.2006 23:28 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Das eigentliche Problem besteht doch darin , dass ein Arbeitnehmer am Monatsende pünktlich Geld will.
Sollten mal die Aufträge nicht so laufen wie es der Chef gern hätte, muss man sich von seinen Angestellten genauso schnell trennen können, wie der Chef sich entscheidet ob er Currywurst oder Schnitzel zum Mittagessen nimmt.
Es fehlt die Bereitschaft der Arbeitgeber zu ihrer Verantwortung gegenüber ihren Angestellten zu stehen.
Denn der Sinn besteht ja darin, den Kündigungsschutz irgendwann komplett aufzuheben und jeden innerhalb von Sekunden zu kündigen.

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