20.03.06 16:21 Uhr
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Alternative Carrier unterstellen Telekom Dumping-Rabatt bei DSL

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) und sein Mitgliedsunternehmen Versatel haben parallel am heutigen Montag bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) ein Verfahren gegen die Deutsche Telekom beantragt.

Anlass sind die Preise, die die T-Com mit dem Produkt "Net Rental" seit kurzem den DSL-Resellern gewährt, also Unternehmen, die eigentlich ein Telekom-Produkt unter anderem Namen weiterverkaufen.

Die alternativen Carrier, die eigene Netze haben und "Net Rental" nicht brauchen, vermuten missbräuchliches Verhalten. Berechnungen hätten ergeben, dass die Telekom Rabatte von bis zu 58 Prozent einräume, angemessen seien aber maximal 20 Prozent.


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WebReporter: DSL-Magazin.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Telekom, Alter, DSL, Alternative, Rabatt, Alternativ, Dumping
Quelle: www.dsl-magazin.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2006 16:29 Uhr von killozap
 
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Ich habe letztes Jahr: eine TK-Anlage der Telekom bekommen. Leider habe ich nicht alle möglichen Endstellen-Nummern bekommen können (zweistellig). Und dies, weil die telekom von der Konkurenz dazu gezwungen wurde. Das ist der blanke Hohn, ich habe jetzt nur die Durchwahlen bis 70, ich hätte gerne eine 90 fürs Fax genommen. Das kann nicht im Sinne der Verbraucher sein, und der Protest der provider auch nicht ...
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20.03.2006 18:38 Uhr von kantonanton
 
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Diesen sollen den Mund halten: wenn die Telekom auf diese Weise billiger wird, dann ist es doch gut.
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20.03.2006 18:54 Uhr von nester
 
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vll sollte man bemerken: dass sämtliche anderen anbieter, nicht nur anbieter wie freenet, sondern auch anbieter wie arcor der telekom geld zahlen muss um ihr netz nutzen zu dürfen. der hacken: es gibt nur das netz der telekom in deutschland. das heißt, dass die telekom ein getarntes monopol besizt. es ist nur gesetzlich geregelt wie teuer die leitungen maximal für andere anbieter vermietet werden dürfen.
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20.03.2006 19:24 Uhr von jörg-ba
 
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@nester: Junge, die Leitungen von der Telekom müssen fürn Apel und en Ei vermietet werden.Da kommen noch nicht mal die Erhaltungskosten raus.
Die Auskunft hatte zur alten Zeit auch nur eine Einheit gekostet.
Ja, ja, die Profitgierigen können den Hals nicht voll bekommen.
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20.03.2006 21:29 Uhr von guslan
 
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Ich habe mal diesen Artikel bei der FAZ gelesen, wo es genau beschrieben ist, was eigentlich das Kern Problem ist.

http://www.faz.net/...~EB691A3198DB64B9F8C2DBD07CE944431~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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21.03.2006 06:11 Uhr von Stampede
 
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@nester: Arcor baut bereits seit Jahren ein eigenes Netz auf.

Das die Telekom nahezu eine Monopolstellung hat ist toll oder? Du musst allerdings auch mal gucken warum das so ist und ob das wirklich nur Vorteile hat.

Warum: Früher war die Telekom staatlich und war einfach der einzige Anbieter. Warum sollten die nach der Privatisierung ihr Netz nicht behalten?

Nachteile: Hast du eine Ahnung was die Netzpflege kostet und wie "effektiv" das Netz in abgelegenen Gebieten genutzt wird? Aber die Telekom muss/te dort bauen, während sich Arcor & Co auf Ballungszentren konzentrieren. Die lassen z.B. Dörfer gleich komplett außen vor. Ist das toll für den Kunden?

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