20.03.06 15:57 Uhr
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Vulkanologen entdecken besonders gefährliche Ausbruchsart

Vor dreieinhalb Jahren war der ecuadorianische Vulkan Reventador ungewöhnlich schnell und heftig ausgebrochen, was die Experten rätseln ließ. Ihre Erklärung ist nicht weniger erschreckend: Auch andere Berge könnten sich ähnlich explosiv verhalten.

Damals war die Eruptionswolke einfach in sich zusammengebrochen und hatte das Umland blitzartig verwüstet. Normalerweise hätte die Asche mit der heißen Luft in große Höhen aufsteigen und sich von dort aus verteilen sollen.

Doch wohl wegen der zu geringen Temperatur war die Höhenströmung, die die Wolke hochsaugte, kollabiert, das Material darin war schlagartig freigeworden und hatte die Hänge bedeckt. Sollte das beim Vesuv passieren, gäbe es wohl eine Katastrophe.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gefahr, Vulkan, Ausbruch
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2006 15:55 Uhr von snickerman
 
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Hätte ich nicht gedacht, dass der Aschepilz, den man bei den meisten Ausbrüchen sehen kann, ein positives Zeichen für die Umgebung ist. Bricht er zusammen, bleibt keine Zeit mehr für Flucht und Rettung!
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20.03.2006 16:08 Uhr von exekutive
 
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das erinnert mich: an einer doku über einen vulkanologen..

einer der jahre lang vulkane bei ausbrüchen beobachtet hatte..
jahre lange erfahrung.. und dann ist es eben passiert..

als sie merkten, dass es diesmal anders verläuft und verschwinden wollten, wurden sie auf der flucht in ihrem auto von der aschewolke zerbrutzelt..
und so ist der vulkanologe zu dem geworden, womit er sich beruflich oft auseinander gesetzt hat..-asche

leider kann ich mich nicht mehr an den namen erinnern..
aber nen zynischer abgang ist das alle mal
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20.03.2006 17:44 Uhr von Indianerin
 
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du meinst: der Vulkanologe den du meinst heißt David Johnson und der starb beim Ausbruch des Mount St. Helen am 18.Mai 1980 aber es gab da noch ein Französisches Vulkanologenehepaar die in einer Pyroclastischen Wolke zu Asche verglüt sind bei dem Versuch mit dem Auto zu entkommen

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