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Arbeitgeberpräsident Hundt: Rente mit 67 schon auf 2007 vorziehen

Arbeitgeberpräsident Hundt fordert, die Rente mit 67 schon auf 2007 vorzuziehen. Ziel sei es, dass die Beitragssätze stabil unter 20 % blieben.

Hundt verlangt weiterhin eine Reform der Hinterbliebenenversorgung. Das jetzige System richtet sich nach der Rente des Verstorbenen. Hundt fordert, die Rente für Hinterbliebene nach der Bedürftigkeit zu zahlen.

Die IG Bau stellt sich stark gegen die Rente mit 67. Für ihre Mitglieder sei es nicht zumutbar, noch in diesem Alter so schwere Arbeiten durchzuführen, zumal viele Arbeiter in fortgeschrittenem Alter keinen Job mehr fänden.


WebReporter: Cpt.Proton
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Rente, Arbeitgeber, Arbeitgeberpräsident
Quelle: www.freenet.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2006 10:15 Uhr von Cpt.Proton
 
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Hundt hat Recht, die Renten sind auf lange Sicht nicht zu finanzieren, man denke an die demographische Entwicklung. Allerdings stimme ich auch der IG Bau zu, so lange kann man keinen Menschen auf ein Dach zum decken schicken. In anderen Berufen allerdings kann man gut auch noch bis 67 arbeiten.
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20.03.2006 10:35 Uhr von rh1974
 
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und wer kann/darf heute überhaupt mit 65 noch arbeiten? wo sollen die zusätzlichen 2 jahre herkommen, wenn viel schon mit 50 abgesägt werden?
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20.03.2006 10:52 Uhr von blutherz
 
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Ich fragmich überhaupt: wie das funktionieren soll in meinen Umfeld reden alle davonmöglichst mit 58 Rentner zu werden und nun will die Politik das anders? Ich kenne bisher nieman der wirklich bis 67 arbeiten will, die meisten möchten das garnicht.
Egalob das Geld reicht oder nicht reicht, funktionieren wird das so oder sonicht mit der staatlichen Rente.
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20.03.2006 11:29 Uhr von snickerman
 
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Hundt - einfach mal Klappe halten! Wer glauben diese Personen eigentlich, wer sie sind?
Wurden die von einer Mehrheit im Land gewählt?
Was nehmen die sich heraus?

Zeit, dass man Ihnen mal klarmacht, was die überwiegende Mehrzahl der Menschen von seiner Hetze hält!
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20.03.2006 11:46 Uhr von jörg-ba
 
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Wir hätten keine Probleme wenn in unserem Land nicht immer mehr Leute Geld bekommen würden die hier nichts einbezahlt hatten

Ich glaube das sind so ca 40% zur Zeit.

Der VdK Präsident hat in den Medien, auch TV, schon öfters darauf hingewiesen, aber die Wahrheit will ja keiner wissen.
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20.03.2006 11:47 Uhr von tonib
 
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ist doch wurscht: mal ehrlich glaubt den echt einer das es was bringt in 10 jahren gibts eh ne rente mit unterstüzender sozialhilfe oder sowas egal was die machen die kohle reicht nicht
dabei spielts gar keine rolle das wir deutschen keine kinder mehr bekommen es fehlen einfach die arbeitsplätze
falls uns wirklich mal die arbeitslosen ausgehn kommen genug leute aus den ausland die froh wären wenn sie hier arbeiten könnten


cu tonib
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20.03.2006 11:47 Uhr von CK74
 
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kein Politiker will dass wir bis 67 arbeiten: wir sollen nur ordentliche Rentenkürzung für vorzeitigen Renteneintritt hinnehmen.
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20.03.2006 11:48 Uhr von Joeiiii
 
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Die Regierung und der Arbeitgeberpräsident kann ja leicht reden. Die gehen ja sowieso wann sie wollen in Rente. Ob sie nun "arbeiten" oder nicht spielt für sie doch keine Rolle, denn im Gegensatz zum normalen Bürger ist die Politikerrente längst gesichert. Und das in einem Ausmaß wo jedem Mindestrentner die Spucke literweise aus dem Mund läuft. Klar, wer sich während er arbeitet schon mit beiden Händen das Geld in die Tasche stopft bekommt danach auch einen fetten Patzen Geld.

Mein Papa zb. hat knapp 45 Jahre lang gearbeitet. Dann schaffte er die Arbeit nicht mehr. Er wurde krank und darauf hin in Rente geschickt (900 Euro im Monat). Jetzt lebt aber mein Bruder auch noch zuhause, und ist Lehrling als Netzwerktechniker. Jedes Jahr wenn seine Lehrlingsentschädigung steigt wird meinem Papi was von seiner Rente abgezogen... hängt wohl mit dem Gesamtfamilieneinkommen zusammen.

Man stelle sich mal vor einem Politiker würde sowas passieren. Ups, Fehler von mir. Politikern passiert sowas ja nicht. Und abgesehen davon haben viele Politiker ja schon "Nebenjobs". zb. als "Berater". Dadurch sind sie natürlich doppelt oder gar dreifach abgesichert und bekommen logischerweise auch doppelt Rente.

Man wie blöd sind wir eigentlich alle???? Wieso werden wir nicht auch alle Politiker?? Dann müßten wir nicht jeden Monat darauf schauen wie wir über die Runden kommen. Einmal im Leben möchte ich sehen wie so ein Typ aus der Regierung mit knapp 900 Euro über die Runden kommt. Und noch lieber würde ich sehen wie er mit Hartz4 über die Runden kommt.

Hartz4 gibt es bei uns zum Glück nicht, bin ja aus Österreich. Unsere Arbeitslosen werden halbwegs gut versorgt, und auch die Renten scheinen gesichert zu sein....sagen sie jedenfalls. Das Rentenalter wird man aber aller Voraussicht nach auch auf 67 Jahre anheben.... abgeschaut von den Deutschen.

Mir fällt auf die schnelle auch niemand aus meinem Bekanntenkreis ein der mit 67 Jahren noch arbeitet. Klar, einige wenige tun es, aber kennen tue ich da keinen. Ein Politiker tut sich da leicht, weil im Parlament sitzen und ab und zu eine Rede halten und zur Abstimmung die Hand heben kann jeder..... das schaffen die meisten auch noch mit 80.
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20.03.2006 12:00 Uhr von up123
 
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Herr Hundt hats nötig, Egal , was die Politik den Artbeitgebern auch zugesteht und zukommen läßt. Sofort wird die Klappe wegen eines kleinen Nachschlags aufgerissen. Wie ein nicht satt zu kriegendes Kleinkind! Jaja, die armen Arbeitgeberverbände.

Mich würde dabei zu allererst interessieren, ob denn Herr Hundt auch brav in die Rentenkasse einzahlt, oder ob hier mal bloß wieder ein Nichtbetroffener mitdiskutiert.

Es ist ja durchaus klar, dass die Renten nicht so sicher sind, wie immer versprochen wurde. Und es ist auch richtig, dass man darüber redet.
Allerdings frage ich mich, wieso reden immer die darüber, die mitschuldig sind an der Misere.
Die Arbeitgeber mit ihren teilweise überzogenen Forderungen an den Staat (Investitionen usw.) sind da eben auch mitschuldig und würden ums Verrecken nicht von ihren Gewinnen abgeben oder Einschnitte hinnehmen.
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20.03.2006 12:54 Uhr von zocs
 
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Labern, labern und keine Stelle mehr Sowas bringt auch keine Arbeitsplätze ... alles dummes Gefasel ...
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20.03.2006 12:59 Uhr von b0ns4i
 
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Lösung??? Na ja, egal was der Hundt davon sich gibt, ne Lösung is das doch so oder so nich.

Hin oder her mit 67 oder noch später Rente zu bekommen...is alles ne schöne Sache um sich nen besseres Gefühl zu verschaffen und sagen zu können, dass man was macht.

Ich finde es immer noch am schlimmsten, das Ausländer bei uns ins Land kommen, die ganze Zeit nix in unsere Kassen eingezahlt haben und trotzdem den selben Anspruch auf Rente haben, wie jemand, der sich dumm und demlich arbeitet und von Anfang an in die Rentenkassen gezahlt hat.

Bei sowas würd ich ma ansetzen, anstatt das Rentenalter auf 100 hochzustufen...
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20.03.2006 13:03 Uhr von megatrend
 
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Hundt "das ist der Schweinehundt" (Uli Hundt und die Betablocker).
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20.03.2006 13:45 Uhr von opppa
 
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Arbeitgeber: Die Arbeitgeber wollen doch nur, daß sie keinen Arbeitgeberanteil mehr zahlen müssen.
Die dadurch steigende Rendite wird eingesackt.
Alle Arbeitnehmer über 55 werden freigestellt und gezwungen, dann mit der Hungerrente zu leben.

Lang lebe die Demokratur!!
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20.03.2006 13:49 Uhr von Cpt.Proton
 
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Na ja: >>>Die dadurch steigende Rendite wird eingesackt.<<<

Die dadurch sinkenden Kosten führen zu einer Ausweitung der Beschäftigung.
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20.03.2006 13:55 Uhr von malasmirda
 
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Nichts: amüsiert mich mehr als die ständigen Diskussionen um die Rente. Warum ?? Macht Euch keine Sorgen !! Ganz locker bleiber. Sozialhilfe ist doch besser als gar nichts :-)

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