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Italien größter Globalisierungsverlierer, Lobbyismus lähmt die Wirtschaft

Durchschnittlich 2,1 Taxis pro 1.000 Einwohner, da geht tagsüber so mancher Taxiruf in Rom ins Leere. Das liegt laut Kartellamt an der «unzureichenden Wettbewerbsöffnung des Gewerbes».

Es gibt kein anderes entwickeltes Land neben Italien, in dem sich Lobbyisten mehr durchsetzten. Mit Unterstützung der staatlichen Regulierungen hält man sich die Konkurrenz fern. Partikularinteressen sind wichtiger als die Allgemeinheit.

Ein Reformierungsversuch Berlusconis, verkrustete Standesordnungen in freien Berufen aufzubrechen und mehr Wettbewerb zuzulassen, musste wegen Widerstand der Betroffenen abgebrochen werden. Nur Polen schneidet unter den EU-Ländern schlechter ab.


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WebReporter: Shila
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Italien, Global, Lobby
Quelle: www.wiwo.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2006 10:00 Uhr von Shila
 
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Wer sich dafür interessiert, für denlohnt es sich, den Originalartikel zu lesen. Berlusconis Regierung war ganz einfach unfähig sich durchzusetzen. Die Quittung wird er wohl bekommen.
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20.03.2006 12:50 Uhr von mk23
 
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wie wahren verlierer wird man erst in ein pa jahre: erkennen und ich befürchte das sind so ziehmlich alle "normalen" bürger (und ich rede hier nicht nur von italien).
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20.03.2006 13:49 Uhr von malasmirda
 
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Wir profitieren ALLE von der Globalisierung, Eu, Währungsunion etc., oder etwa doch nicht ?
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20.03.2006 14:08 Uhr von Mi-Ka
 
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Was hat die Globalisierung mit dem Lobbyismus zu tun?

Man kann einen Zusammenhang erstellen, dann sagt er aber genau das Gegenteil von dem aus, was hier vermutlich beabsichtigt ist.

In Italien ist die Globalisierung aufgrund von Lobbyarbeit (hier als Beispiel die Taxifahrer) nicht vorangeschritten und das verursacht Probleme.
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20.03.2006 16:01 Uhr von exekutive
 
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lal: Es gibt kein anderes entwickeltes Land neben Italien, in dem sich Lobbyisten mehr durchsetzten. Mit Unterstützung der staatlichen Regulierungen hält man sich die Konkurrenz fern.
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ist das traurig, witzig oder genial?


fürs volk ist das traurig, für die denker witzig und für die wirtschaft genial

und deutschland ist genau so arm dran, die italiener sind da nur nen bischen offener.. was wohl auf die hitze zurückzuführen ist..

demokratie? demokratie gibt es nur noch um an die macht zu kommen.. ist man erstmal an der macht, gibt es auch keine demokratie mehr..
die momentane weltliche demokratie ist das aller schlimmste was diesen planeten jemals passiert ist.

"Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle abzuscheren."

Romain Rolland (um das mal milde zu formulieren)

und über lobbyisten werde ich lieber nichts schreiben.
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20.03.2006 16:05 Uhr von snickerman
 
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Berlusconi als Vorbild! Ist doch kein Wunder, wenn die Menschen sehen, wie ihr eigener Ministerpräsident Staat und Justiz verformt, um eigene Vorteile zu gewinnen, dass sie dann versuchen, das nachzumachen!
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20.03.2006 16:26 Uhr von thobal92
 
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@autor: Applaus, Applaus, dass endlich einmal auch die Web-Site der WirtschaftsWoche als Quelle verwendet wird!!
Thank you!

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