20.03.06 09:56 Uhr
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Krankenschwester ohne Job - Zeitvertrag wurde nach viertem Kind nicht mehr verlängert

In Bielefeld wurde eine Krankenschwester entlassen, weil sie zum vierten Mal Mutter wurde.
Die Mutter berichtet von extrem harten Konditionen, unter denen sie hätte weiter arbeiten sollen. Sie arbeitet jetzt als Putzkraft.

Sie berichtete unter anderem davon, dass sie bereits acht Wochen nach der Schwangerschaft wieder hätte arbeiten müssen. Zudem hätte sie nicht frei bekommen, wenn ein Kind krank wird und die Arbeitskraft dürfe nicht unter Haushaltsdingen leiden.

Der Arbeitsvertrag wurde nicht verlängert. Mittlerweile ist die ehemalige Krankenschwester zum fünften Mal schwanger. Sie will in ihren alten Beruf zurück, wenn ihr fünftes Kind älter ist.


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WebReporter: MajoB.
Quelle: www.bild.t-online.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2006 09:43 Uhr von MajoB.
 
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Na das ist echt arm. Haste Kind, biste verloren. Haste kein Kind wirste böse angestarrt. Kinderfreundliches Land Deutschland. ;)
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20.03.2006 10:26 Uhr von FleurMia
 
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oh man Wir haben uns in unserem alltäglichen Leben schon so weit vom eigentlich Begriff des Lebens wegbewegt.... wirklich traurig...
Man muss sich nicht wundern, dass niemand mehr Kinder bekommen will... überall hat man Nachteile, obwohl man eigentlich unterstützt werden sollte. Nicht nur weil man neues Leben auf die Erde bringt sondern - auch ganz praktisch- was für die Rente tut...
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20.03.2006 10:37 Uhr von Dessi_Dess
 
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ja wohl wahr: wenn man ein kind und wenn man kein kind hat isses falsch ....man kanns halt nicht allen richtig machen einer meckert immer .... ich bin froh und stolz 2 kids bald zu haben mir doch sch... egal was andere sagen ... und das schwanger im beruf sozusagen benachteiligt werden, merk ich auch an meiner freundin, was die sich so alles anhoehren ..... ich waer schon laengst auf die palme gegangen

in dem sinne wirklich schoen in diesem staat zu leben ... ;) ;) ;)*ironie hoch drei*
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20.03.2006 10:52 Uhr von Zenon v.E.
 
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Bild Blödsinn: Wie kann man so einen aufgebauschten Blödsinn auch noch unter der Rubrik "Fakten" einliefern?

Sie arbeitete nicht etwa Vollzeit als Krankenschwester, sondern hatte nur einen 400 Euro Job als Pflegerin.

Auch wurde sie natürlich nicht entlassen, sondern es wurde nur der Vertrag nicht verlängert.
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20.03.2006 10:58 Uhr von MajoB.
 
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@ Zenon: Also erstens habe ich nichts zwecks "Vollzeit" erwähnt, zweitens gehört es für mich sehr wohl zu Fakten, denn sie ist nun mal drittens entlassen worden. Es ist doch auch ne Form der Entlassung, wenn der Vertrag nicht verlängert wird. Wer das anders sieht, solls anders sehen, für mich ist das ne Entlassung!
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20.03.2006 11:00 Uhr von Finn.W
 
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Warum arbeiten: Mit 5 Kindern sollte die doch als Mutter mehr als ausgelastet sein. Verstehe nicht warum sie noch Arbeiten muss, statt sich um die eigenen Kinder zu kümmern. Das schafft man doch nicht so nebenbei.
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20.03.2006 11:08 Uhr von caterdev
 
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@Finn.W: Ich weiß ja nicht, wie du deinen Lebensunterhalt verdienst, aber fürs Mutter sein bekommt man (außer dem Kindergeld) kein Geld. Wir sind leider in unserem guten Land noch nicht soweit, dass Müttern der Respekt entgegengebracht wird, den sie verdienen.
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20.03.2006 11:18 Uhr von solynieve
 
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Einerseits: tut´s mir ein wenig leid für die Frau, anderseits muss ich sagen gerade im Krankenhausbetrieb nervt es ziemlich, wenn Deine Dienstpläne unvorhergesehen über den Haufen geworfen werden. " Eines der Kinder ist wieder mal krank ."
Und bei 5 Kindern, na ja.
Ich bin NICHT kinderfeindlich!
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20.03.2006 11:52 Uhr von Finn.W
 
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@caterdev: Man bekommt zum einen Kindergeld, zum anderen hat die ja auch einen Mann der Arbeitet.
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20.03.2006 12:56 Uhr von jens3001
 
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Also mal ganz ehrlich 1. Ist der News-Titel falsch, da der Frau nicht gekündigt bzw. sie entlassen wurde, sondern lediglich der bestehende Vertrag nicht verlängert.

2. Steht in der Bild-News das sie ganze 4 (!!) Stunden die Woche putzen geht. Was ist daran schlimm?

3. Gerade wenn nur 1 von 5 Kindern geplant war (oder sollte man sagen 4 von 5 waren nicht geplant?!?) und man merkt das man sowieso schon Probleme hat über die Runden zu kommen wäre es sinnvoller sich um Finanz- und Familienplanung Gedanken zu machen.

Meiner Ansicht nach beschwert sich da die falsche. So wie es in der BLÖD steht, lebt die gute Frau ganz schön in den Tag hinein.
Ein wenig Weitsicht und Vorrausdenken (kann ich meine Kinder ernähren?) ist schon sinnvoll.
Andererseits... es is halt doch mal wieder die BILD :-(
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20.03.2006 12:57 Uhr von Garviel
 
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@hostmaster: DAS hab ich mich auch gefragt. Selbst in Nordirland sollten zumindest Krankenpflegerinnen über die Möglichkeit einer Verhütung informiert sein, vorsichtig ausgedrückt.
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20.03.2006 12:58 Uhr von Garviel
 
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Korrektur: Ich meinte natürlich "Nordrhein-Westfalen", nicht "Nordirland" *ahem*
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20.03.2006 13:00 Uhr von megatrend
 
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@ Æshættr: BLÖD wurde als Quelle wieder freigegeben. Analnova, äh, Ananova wurde als Quelle ebenfalls wieder freigegeben.
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20.03.2006 13:14 Uhr von Fragmich
 
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hmmm: Bei 5 Kinder kann ich allerdings auch den Arbeitgeber verstehen.
Kinder werden grundsätzlich immer nacheienander Krank und wenn die Frau ewig ausfällt und die Kollegen für sie mitarbeiten können, gibt es in dem Krankehaus auch irgendwann eine Revolte.
Es ist sicherlich nicht leicht mit 5 Kindern sich durchzuschlagen und ich finde es trotzdem bewundernswert von der Frau das sie trotzdem noch arbeiten möchte.
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20.03.2006 13:32 Uhr von Garviel
 
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Nach Lesen der Quelle: kann ich nur sagen:
1.) Gratulation, dass sie nie an Abtreibung gedacht hat - und das meine ich verdammt ehrlich.
2.) Vier von fünf Kindern "Unfälle" + Namen der Kinder -> keine weiteren Fragen, typisch white trash.
3.) Der Arbeitgeber hat aus seiner Sicht natürlich Recht. Sie hatte von vornherein nur einen Zeitvertrag, der ist ausgelaufen, und der Arbeitgeber hätte keine Chance gehabt, den Verzicht auf Freistellung im Krankheitsfall der Kinder in einem neuen Vertrag zu fixieren, andererseits sind bei fünf Kindern (und wann kommt das sechste?) viele Fehltage vorprogrammiert, die von Kolleginnen aufgefangen werden müssten (womit der Betriebsfriede in Gefahr gerät), kurz: Wenn der Arbeitgeber sein Recht nutzt, einzustellen, wen er für geeignet hält, und dies bei der guten Frau nicht tut - dann ist das halt so.
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20.03.2006 13:51 Uhr von fischhäppchen
 
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hart: da heißt´s immer deutschland hat keien nachwuchs tzzzzzzzzzzzzz
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20.03.2006 13:53 Uhr von Indianerin
 
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Armes Deutschland: ja es ist Ironie hoch drei - hast du keine Kinder wirst du schief angesehen und mit Kindern stehst du auch am Rand der Gesellschaft- ich sprech da aus Erfahrung ich bin alleinerziehende Mutter mit drei Kindern auf die ich wahnsinnig stolz bin und jetzt dabei mich selbstständig zu machen- wer sagt dennn das die Krankenschwester einen Mann hat der verdient was wäre denn wenn der Invalidenrentner ist oder schwerstbehindert oder einfach nur arbeitslos und sie gezwungen ist zu arbeiten- darüber sollte man auch mal nachdenken. Ja ich hörs schon mit drei Kindern ist man voll ausgelastet FALSCH denn Haushalt und Kinder plus Job geht alles nur eine Frage der Organisation- es kommt doch nicht darauf an wie lange sondern wie intensiv die freie Zeit den kindern zugute kommt. Ich finde es fies das sie entlassen wurde oder wie es geschrieben steht ihr Arbeitsvertrag der Kinder wegen nicht verlängert wurde - wenn sie keine Kinder gehabt hätte wäre das selbe passiert allerdings mit der Begründung ja wenn sie Kinder hätten würden wir sie weiterbeschäftigen- armes Deutschland
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20.03.2006 23:49 Uhr von MajoB.
 
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hehe: ich hoffe mit dem veränderten Titel kommt es nimmer zu so vielen Reibereien ;)
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21.03.2006 02:33 Uhr von Deniz1008
 
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Realität kontra Familienministerin von Leyen wenn frauen kräftig mit kinder zulegen, damit auch bestand des deutschen volkes sichern, werden diese nicht belohnt oder unterstütz sondern regelrecht fertig gemacht.

lol*

mfg

Deniz1008
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21.03.2006 07:41 Uhr von Mi-Ka
 
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Wer: sagt denn, dass die Kinder wirklich der Grund sind.
Könnte doch auch sein, dass die Kinder nur als Grund von ihr vorgeschoben wurden, um ihren Arbeitgeber zu "erpressen"?
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21.03.2006 08:03 Uhr von jens3001
 
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indianerin:
Ihr Mann ist keineswegs schwerbehindert o.ä. Quelle: "Wenn ihr Mann Dirk (30) als Metallarbeiter Spätschicht hatte, konnte sie arbeiten. Doch dann kam das vierte Baby."

mayob.:
Schön das du den Titel der News hast ändern lassen.. aber
1. wars nicht deine Schuld, sondern BLIND hats schon falsch geschrieben
und
2. stehts im ersten Satz der News noch immer "falsch" ;)
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21.03.2006 09:57 Uhr von trixli
 
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Nur eines war geplant: Entweder ist diese Familie hoch katholisch und verhütet nicht oder nur naiv. Wenn man keine Kinder mehr will kann man dafür sorgen, dass man keine mehr kriegt. Auch steht in dem Beitrag der grösste Schock beim fünften war, das sie ein Haus bauen. Wie finanzieren sie das?
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21.03.2006 10:02 Uhr von 500462
 
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wer poppen kann: kann auch ne neue arbeit finden. so seh ich das.
was rammeln die soviel wenn die kein geld für die kinder haben?
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21.03.2006 11:11 Uhr von Luthienne
 
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@Finn.W: "Mit 5 Kindern sollte die doch als Mutter mehr als ausgelastet sein. Verstehe nicht warum sie noch Arbeiten muss, statt sich um die eigenen Kinder zu kümmern. Das schafft man doch nicht so nebenbei."

Ich hab 4 und bin alleinerziehend, ausserdem arbeite ich ca. 10-15 Stunden die Woche selbstständig von zuhause in den Abendstunden. Ausgelastet bin ich damit aber bei weitem nicht, es ist immer noch ne Menge Tag übrig wenn der Haushalt und die Hausaufgaben erledigt sind, die Probleme und Problemchen besprochen wurden und wir aufm Spielplatz oder bei Oma waren.... Sonst hätte ich ja auch keine Zeit, hier zu lesen und zu schreiben *g*

Der Mutterschutz endet nach der Geburt nunmal nach 8 Wochen- das ist so geregelt und kommt auf jede Frau zu, die ein Kind bekommt. Sowas weiß man einfach (spätestens nach dem ersten Kind *g*). Und dass die Arbeitskraft nicht unter Haushaltsdingen leiden darf, ist wohl auch selbstverständlich. Fürs Nichtstun oder schlechte Leistung kann man eben nicht erwarten, dass der Chef das auch noch gut findet.
Da ists auch egal, ob die Kinder nun geplant waren oder nicht, das ändert ja nun mal nichts an der Tatsache,dass sie da sind.
Wer dann Arbeit und Haushalt/Kindererziehung nicht unter einen Hut bekommt, der muss dann eben einsehen dass er (sie) dann wohl eben keinen Job annehmen kann.
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21.03.2006 20:19 Uhr von Artemis500
 
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@Finn.W: Deine Ansichten finde ich recht fragwürdig.

Würdest du das auch sagen, wenn ein Mann der sich um die Kinder kümmert deswegen keinen Job mehr hätte?

"Der hat doch ne Frau die Geld verdient"?


Ist halt schon so...eine Frau die Kinder hat ist im Berufsleben übel dran, ein Mann kann fröhlich weiterarbeiten wenn er nicht gerade so sozial ist bei Krankheit der Kinder daheim zu bleiben.
(Da sagen dann wahrscheinlich so ein paar Besserwisser, er hätte ja ne Frau die daheimbleiben kann..)
Sicher mit ein Grund für die zunehmende Kinderlosigkeit.

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