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Bundeskanzlerin Angela Merkel will Einbürgerungstests, Kritik von der SPD

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) möchte die Einführung von Einbürgerungstests, wie auch die unionsregierten Länder. Sie stellt sich gegen eine Staatsbürgerschaft, die «im Vorbeigehen» erworben werden kann.

Denn hierfür seien Deutschkenntnisse unabdingbar. Die SPD übt aber Kritik an dieser Forderung. Hingegen kam der Vorschlag von Vizekanzler Franz Müntefering (SPD), Deutsch-Sprachtests schon vor der Einschulung abzuhalten.

Für nicht zu schwer erachtet Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Testfragen. Man müsse sich eben darauf vorbereiten. Die Grünen hingegen vermuten, dass diese Art von Tests gegen geltendes Recht verstießen.


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WebReporter: ringella
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Kritik, Angela Merkel, Angel, Kanzler, Bundeskanzler, Einbürgerung
Quelle: portale.web.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2006 17:15 Uhr von vst
 
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zum beispiel: dieses hundert-fragen-pamphlet der hessischen landesregierung?

was für ein schwachsinn.

wenn sie, frau merkel ihre regierung in der hand hätten, könnten sie endlich ein ordentliches einwanderungsgesetz auf den markt bringen.

das wäre mal was.
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19.03.2006 17:23 Uhr von solynieve
 
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Leider: können wir nicht wieder nach Deutschland. Haben den Test nicht bestanden, glaub ich.
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19.03.2006 17:30 Uhr von artefaktum
 
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Typisch Deutsch. Es gibt nichts auf dieser Welt, das die Deutschen nicht meinen in Formulare fassen und amtlich überprüfen zu können.

Eine solch künstliche Prüfungssituation und Befragung mißt gar nichts außer, inwieweit sich die Befragten auf den Test vorbereitet haben (ähnlich der MTU im Verkehrsrecht.)

Es werden blitzschnell Antwortkataloge und Verhaltensempfehlungen (z.B. im Internet) kursieren, wie man diese Prüfung am besten
besteht.

Aber Hauptsache, man kann amtlich etwas prüfen, das dann amtlich und mit Siegel festgestellt werden kann, auch wenn es mit der Realität kaum was zu tun hat.
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19.03.2006 17:33 Uhr von Midnightlady
 
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Schwachsinn: Ich hab mir diesen Test mal durchgelesen und schätze mal, dass mindestens die Hälfte der Deutschen diesen Test nicht bestehen. Dann sollen unsere Politiker doch gleich sagen, wenn sie keine Einwanderer wollen und diesen blödsinnigen Test vergessen.
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19.03.2006 17:41 Uhr von megatrend
 
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jein: einstellungs-test okay, aber fragt sich wie. zudem sollte jemand, der durch glaubhafte umstände schwer traumatisiert wurde, ausgenommen werden können.
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19.03.2006 18:01 Uhr von Zipstah
 
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Wenigstens n Anfang: zudem sollte jemand, der durch glaubhafte umstände schwer traumatisiert wurde, ausgenommen werden können.

^^Ach Gottchen, eine Briefmarke für Afrika...
Wie in der Schweiz müsste das bei uns sein, man muss Kapital vorweisen, Arbeit haben etc. So ein Schwachsinn, schweres Leben, schwierige Kindheit. Dann sollen sie versuchen ihr Land auf den richtigen Weg zu bringen und nicht einfach wegen dem Geld hier reinmaschiert kommen. Mir geht das aufn Sack.
Wobei bei dem Test sicherlich so gut wie alle durchfallen. Also schon der falsche Weg. Aber besser gar keine, als n Haufen Ausländerghettos.
Oder man sollte halt gegen die Ghettobildung vorgehen. Auf jedenfall wird in Deutschland immer nur alles halbherzig gemacht, nichts richtiges...
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19.03.2006 18:29 Uhr von carry-
 
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ländersache? wieso ist ein einbürgerungstest eigentlich ländersache? man wird doch deutscher und nicht z. b. hesse!
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19.03.2006 18:42 Uhr von horus1024
 
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Einbürgerungstest für Merkel: die kommt doch selber aus einen Anderen Land, hat sie schon ihre 100 DM berüßungsgeld zurückgegeben als man sie Eingegürgert hat.
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19.03.2006 18:56 Uhr von Joeiiii
 
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Also mir als Nachbar eures Landes wäre der Test zu schwer gewesen, also muß ich Össi bleiben *g*.

Und ich wette, daß ein großer Teil der deutschen Normalbürger den Test auch nicht schaffen würde. Die Fragen sind nicht so einfach, und das wahrscheinlich mit der Absicht daß man nicht allzu viele einbürgern muß.
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19.03.2006 20:26 Uhr von eruendil
 
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Eigentlich finde ich das gar nicht so doof. Vorneweg @zipstah: Richtig, kein Mitleid mit irgendwem, wo kämen wir denn hin, wenn wir uns auch noch menschlich verhielten? Da leben wir einfach im falschen Jahrhundert für! Heute gibt´s nur noch Kohle, Rendite und Ellbogen. Super!

Ansonsten finde ich das mit dem Test gar nicht verkehrt. Ich meine, man darf doch erwarten, dass man sich ein bisschen mit dem Land beschäftigt hat, in das man einwandern will. Klar muss man da ein bisschen pauken für, aber was is denn das im Vergleich zu lebenslanger Bürgerschaft im tollsten Land der Welt ;D

Übrigens: Wer ASYL sucht in Deutschland, weil er verfolgt wird, braucht so ´nen Test ja nicht zu machen.

Das Problem sehe ich viel mehr darin, dass einige Fragen die MEINUNG des jeweiligen "Probanden" abfragen und damit in die BEWERTUNG eingehen. Seit wann hat denn unser Staat das Recht, die MEINUNG eines seiner (potentiellen) Bürger zu bewerten??????????? Ist das etwa, was das Grundgesetz unter Meinungsfreiheit versteht?

GG Art. 3 (3): Niemand darf wegen ... seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Hallo? Wenn ich nun (wie z.B. auch ehemalige CIA-Mitarbeiter) der Meinung bin, dass die Amis sich in der islamischen Welt wie ´ne offne Hose benommen haben und noch benehmen und nun die Früchte ernten, dann ist mir diese Meinung verfassungsmäßig garantiert. Und niemand, VOR ALLEM nicht der Staat darf mich deshalb benachteiligen.

Wenn der Staat anfängt in die Gewissen der Menschen hineinzuregieren (sprich: ihnen sagt, was sie zu meinen, zu denken oder zu glauben haben), dann kann ich ihn von einem totalitären Staat nicht mehr wirklich abgrenzen. Aber das sind wir seit "political correctness" ja gewohnt. Aber irgendwo muss Schluss sein!

Versteht mich nicht falsch: Ich meine schon, dass der Staat die Frage stellen darf: "Würden sie Terroristen unterstützen oder selber terroristisch agieren?" Das ist schließlich gesetzlich verboten und der Staat MUSS verlangen, dass man sich an die Gesetze hält. Aber er darf NICHT verlangen, dass man die Gesetze GLAUBT oder auch nur für richtig hält, auch nicht das Grundgesetz. Sonst könnte man das GG ja gar nicht ändern wollen, weil man ja damit beweisen würde, dass man sich nicht dazu "bekennt".

Wer sagt MIR morgen wohl, was ich noch als meine Meinung äußern darf?

Grüße,
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19.03.2006 21:12 Uhr von Jimyp
 
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@Midnightlady: Selbst wenn die Hälfte aller Deutschen diesen Test nicht schafft, so kann man trotzdem von Jemanden, der die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten möchte, überdurchschnittliche Leistungen erwarten. Mann sollte nur Menschen einbürgern, die das Land auch weiterbringen. In anderen Ländern funktioniert das bestens.
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20.03.2006 09:00 Uhr von vst
 
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jimyp: da ist aber dieser bogen der falsche weg.

jeder kann die antworten auswendig lernen. und du weißt nicht ob der dann eingebürgerte deutschland auch weiterbringt.
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20.03.2006 09:18 Uhr von vostei
 
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@vst: lesen und schreiben müsste er aber dazu können - und da hätte er dann schon mal was....

;)
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20.03.2006 12:05 Uhr von «azero»
 
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FULL ACK vst, die Ironie dieses "Einbürgerungsfragebogens" - schon das Wort ist eine typisch deutsche Eigenart und damit eigentlich eine Testfrage wert: "Welches Formular müssen Sie ausfüllen, um Deutscher werden zu können?" - ist so perfide, dass man nicht wirklich weiß, ob man hämisch lachen oder erschüttert weinen soll.

Ein simples Szenario:
Ein Terrorist braucht die deutsche Staatsbürgerschaft als Grundlage für seine terroristischen Aktivitäten. Er besorgt sich den Test. Er besorgt sich jemanden, der die Antworten weiß. Dann lernt er die Fragen und Antworten auswendig. Noch ein kleiner Schwur (jeder weiß, wie unsere Politiker Schwüre sehen) und er hat´s geschafft. Problemlos. Und dank dieses Tests auch beruhigend glaubwürdig.

Anderes Szenario:
Ein Ingenieur aus Sonstwo sagt sich: "Hey, ich kann viel, ich weiß viel, ich könnte auch in Deutschland arbeiten.". Er packt seine Sachen ein. Vergisst auch die Familie nicht. Und kommt nach Deutschland. Dort angekommen, hauen die ihm Fragen um den Kopf, die etwa lauten:

Nennen Sie drei deutsche Mittelgebirge
a) Harz, Taunus, Eifel
b) Hunsrück, Alpen, Bayerischer Wald
c) Holsteinische Schweiz, Kaiserwald, Siebengebirge

oder

Kultur und Wissenschaft: Der deutsche Maler Caspar David Friedrich malte auf einem seiner bekanntesten Bilder eine Landschaft auf der Ostseeinsel Rügen. Welches Motiv zeigt dieses Bild?
a) Schwäne im Wasser
b) Kreidefelsen
c) Einen Wanderer
d) Einen Baum

oder auch

Parlament, Regierung und Streitkräfte: Wann wurde die Bundeswehr gegründet?
a) 1936
b) 1953
c) 1968
d) 1955

"Toll!", sagt er sich, "Ich wusste nicht mal, dass die Armee hier ´Bundeswehr´ heißt. Wozu auch? Schließlich bin ich Pazifist! ... Und außerdem, wer zum Geier war oder ist Caspar David Friedrich? Ein Maler? Ah ja! ... Und Mittelgebirge? Ich bin doch nicht wegen der Landschaft hier!".

Test: durchgefallen. Aus der Traum vom Leben als leitender Ingenieur in Deutschland...

So ein "Test" ist nichts weiter als Opium fürs Volk. Dumm. Stumpfsinnig. Unsinn. Und völlig verfehlt!

Klassische Einwanderungsländer machen es erfolgreich vor: Warum nicht ein einfaches Punktesystem (basierend auf den aktuellen Notwendigkeiten, wie branchenspezifische "defective" Kenntnisse anwenden? Dazu noch ein bisschen finanziellen Rückhalt absichern, schließlich reden wir nicht über Asylbewerber, "im Vorbeigehen" die Loyalität prüfen (ein zwingender Deutschtest wäre durchaus praktisch), und zur Krönung festlegen, dass es die Einbürgerung für 5 Jahre quasi "auf Probe" gibt; verbunden mit dem Nachweis des Integrationswillens (Arbeitssuche, etc.).

Et voila, das Problem wandelt sich zu einer Lösung.

Aber hey, das wäre wohl zu einfach - und vor allem: zu lösungsorientiert. Also streichen wir den Gedanken besser wieder... :D
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20.03.2006 16:52 Uhr von Der Erleuchter
 
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@azaro: Netter Versuch,aber wenn ein leitender Ingenieur nach Deutschland kommen will muss er sich noch nicht einbürgern lassen, ein dauerhaftes Bleiberecht täts auch. Wer schon einmal mit der Greencard-Problematik beruflich zu tun hatte wird festgestellt haben, dass der Import von Fachkräften nicht so ist wie sich das viele gerne vorstellen. Es gibt gar nicht immer die Fachkräfte, die man bräuchte oder gerne hätte und Fachkräfte die nur über mangelnde Sprachkenntnisse verfügen sind trotz ihrer Fachkenntnisse oft keine hinreichende Alternative.
Die Mär vom Fachkräfteimport sollte man mal aus den Köpfen streichen. Es kommen weniger Fachkräfte als Sozialkassenfälle ins Land, die zu keiner Entlastung der Alterungsentwicklung beitragen. Schon heute gäbe es genug Migrantenkinder, die diese qualifizierten Jobs hätten übernehmen sollen oder können. Diese Einbürgerungsfrage entbehrt jeder Notwendigkeit, hat doch ein hier geborener Mensch automatisch den Anspruch darauf. Der Nationalstolz der unseren ausländischen Mitbürgern nicht fern liegt, hat sie selbst daran gehindert, die Möglichkeit der Einbürgerung, die sie bis heute immer noch haben, zu nutzen. Politiker wie Claudia Roth von den Grünen, versuchen in Ermangelung anderer Qualifikationen (Fr. Roth ist gelernte Dramaturgin - was ja passt) mit billiger Polemik eine Spaltung der Gesellschaft herbeizuführen.

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