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Allawi: Irak befindet sich schon im Bürgerkrieg

Der irakische Ex-Premier Ijad Allawi äußerte gegenüber dem TV-Sender BBC heute Morgen, dass es im Irak leider bereits zu einem Bürgerkrieg gekommen ist.

Er begründete seine Behauptung damit, dass täglich durchschnittlich 50 bis 60 Menschen sterben. Anschließend meinte er: "Wenn dies kein Bürgerkrieg ist, dann weiß nur Gott, was ein Bürgerkrieg ist."

Ferner hob er hervor, dass er längst vor der Gefahr einer politischen Krise im Irak gewarnt habe. Der Irak stehe vor Zerfall und Chaos. Auch Europa und die USA würden dabei Schaden nehmen.


WebReporter: Freiheitsfalke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Irak, Bürger, Bürgerkrieg
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2006 16:02 Uhr von exekutive
 
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ich frage mich auch, warum die medien andauernt behaupten, dass es bald einen bürgerkrieg im irak geben könnte..

dabei ist dort doch schon die ganze zeit (bürger)krieg

bürgerkrieg,(ethnischekriege), besatzungskrieg, usw und so fort..

der irak ist die "hure" der mächtigen westler.

weis denn niemand das dort jeden tag familien sterben? kinder sterben?

und denkt bloß nicht, dass eure familien mehr wert sind als die der iraker..
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19.03.2006 16:06 Uhr von Freiheitsfalke
 
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Der Irak braucht einen neuen Saddam oder Schon von Anfang an konnten die verschiedenen Ethnien dort nicht auskommen. Was ja auch kein Wunder ist, sie unterscheiden sich eben so sehr, dass sie keinen gemeinsamen Nenner finden können. Die Kolonialisten wollen auch noch das künstliche Gebilde Irak weiter auferhalten. Ich finde, dass men endlich neue Grenzen ziehen sollte. Sonst werden noch mehr Unschuldige sterben.
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19.03.2006 16:27 Uhr von Silenius
 
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@Freiheitsfalke: So krank es sich irgendwie anhört: Es ist richtig. ´Ne Demokratie funktioniert nur innerhalb eines Volkes oder Völkergemisches, welches sich über seine grundlegenden Werte einig ist. Dort wo Hass und Gewalt eine Gesellschaft spalten ist Demokratie eine Farce. Dort muss wirklich wieder eine harte Hand her.
Das war war aber irgendwie auch schon vor dem Krieg klar, dass, wenn Saddam weg ist, sich die Fanatiker der jeweiligen Bevölkerungsgruppen an die Kehlen gehen und bürgerkriegsähliche Zustände entstehen.
Ähnliches konnte man ja im ehemaligen Jugoslavien beobachten, nachdem Tito gestorben war. Ich zitiere kurz wikipedia: "Nach Titos Tod zerfiel das Staatsgebilde, in dem vielerorts Autonomiebestrebungen aufflammten, die sich zu Kämpfen und richtigen Kriegen entwickelten."
Im Irak ging es nur schneller und hasserfüllter, ohne Autonomiebestrebungen.
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19.03.2006 17:38 Uhr von maki
 
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Hmmm Wo ist das Problem, die haben jetzt (nach Ansicht gewisser A....gesichter sogar auf eigenen Wunsch) halt dank allseits bekannter und (un)beliebter westlicher Schweine die FREIHEIT, sich höchstDEMOKRATISCH solange gegenseitig die Schädel einzuschlagen, wie ihnen lustig ist...
Schade nur, dass es leider keinen einzigen der wahren Schuldigen und viel zu wenige der Handlanger ebenjener Schuldigen trifft...

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