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USA: Rumsfeld sieht Situation im Irak wie in Deutschland nach II. Weltkrieg

Donald Rumsfeld, Verteidigungsminister der USA, sieht die Lage im Irak weiter angespannt und schließt einen vorzeitigen Abzug der ausländischen Truppen aus. Dies wäre gleichzusetzen mit «Nachkriegsdeutschland an die Nazis zurückzugeben».

«Jeden Tag gibt es 50 bis 60 Tote» so der ehemalige irakische Ministerpräsident Ijad Allawi gegenüber dem britischen Sender BBC. Er ist der Ansicht, Irak befinde sich inzwischen in einem Bürgerkrieg.

Sollte es nicht gelingen, eine nationale Einheit zu erreichen, werde Irak dem «Sektierertum» zum Opfer fallen, gab Allawi zu bedenken.


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WebReporter: -mysterious-
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Deutschland, Deutsch, Irak, Weltkrieg, Situation
Quelle: www.n24.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2006 11:47 Uhr von Borgir
 
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also: hält er die iraker für terroristen und alle für hussein-anhänger. tolle aussage vom herrn rumsfeld. dumm wie bohnenstroh, echt.
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19.03.2006 12:31 Uhr von terrordave
 
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richtige entscheidung? die usa haben -einige von euch habens vielleicht schon bemerkt- ein problem da unten. sie sollen und wollen weg, können aber nicht, weil sie ihre "verpflichtung zu frieden und demokratie usw" nicht erfüllen können. selber schuld, scheiße geplant kann ich da nur sagen. in deutschland war es nicht annähhernd so schlimm, rumsfeld hat irgendwie keine ahnung. meiner meinung nach müssen die truppen da bleiben, denn sie verhindern grade noch einen bürgekrieg.
aber über usa und irak ist schon so viel gesagt worden, dass ich jetzt mal aufhöre, mich darüber aufzuregen. hab grad ne paris-hilton-news gesehn, das bringt mich evtl auf andere gedanken...
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19.03.2006 12:54 Uhr von Danny1985
 
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Völlig andere Situation hat es doch hier bei uns gegeben. Hier war alles Platt und der Fanatismus so gut wie ausgelöscht. Im Irak sieht das anders aus. Die haben ja auch ein völlig anderes Weltbild. Deren "Führer" ist ja auch nicht gestorben sondern wurde gejagt und ein System aufgezwungen. In Deutschland war schon eher die Bereitschaft zur Demokratie vorhanden. Ich verstehe nicht wie man so etwas vergleichen kann...Muss ich wohl unserem altem Politikprofessor recht geben mit seiner Meinung zu Rummsfeld(deutsche ausprache)...viel heiße Luft aber eigentlich keine Ahnung der Kerl
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19.03.2006 12:56 Uhr von delerium72
 
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Aua aua aua: Hat der Typ seinen Verstand versoffen??
Wann gab es durch Anschläge ect. 50 - 60 Tote tägl. nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland??? (Mal abgesehen von dem was die Russen in ihrer Zone angestellt haben)
Ich denke mal er dachte wohl eher an Vietnam, angesichts des hinterlassenen Traumas wollte konnte durfte er das wohl nicht sagen, es stehen ja schließlich in naher Zukunft wieder Wahlen an....
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19.03.2006 13:49 Uhr von usambara
 
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auch 50 Jahre Besatzung? Die Amerikaner scheinen sich in ihren Lagern auf lange Zeit einbunkern zu wollen, nicht so wie in Somalia und Libanon die sie "aufgegeben" haben.
Ich frage mich nur wozu ?
Um einen Bürgerkrieg zu stoppen, der längst stattfindet ?
Als strategischen Stützpunkt für einen Iran-Krieg ?
Wegen dem Öl ?
...........................
Wir werden es erfahren. nur Geduld !
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19.03.2006 14:37 Uhr von Silenius
 
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Wenn man: Vergleiche anstellt, über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland und über die Zeit "nach" dem Irakkrieg, dann muss man sich auch Vergleiche über den Krieg gefallen lassen.
Und im Gegensatz zu Nazideutschland hat der Irak weder die Weltherrschaft angestrebt, noch einen aggressiven Angriffskrieg gegen seine Nachbarn begonnen (ich weiß, im 1. Golfkrieg war der Irak der Aggressor, aber um den geht es hier nun nicht).

Die Motivation der alliierten Truppen, in den Irak zu kommen, war also eine gänzlich andere. Und die Motivation zu bleiben ist ebenfalls eine total andere. Nicht vergleichbar mit Nazideutschland.
Was mit Nazideutschland vergleichbar ist, sind die fadenscheinigen "Gründe", warum der Irak von den USA angegriffen und besetzt wurde, und die Methoden der Propagandamaschine, die eigenen Bürger auf den Krieg einzustimmen.

Im 2. Weltkrieg haben die USA einen Krieg geführt, um sich zu verteidigen. In diesem Krieg allerdings waren sie die Aggressoren.
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19.03.2006 14:45 Uhr von DaggetTheBeaver
 
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Schwachsinn: Gab es in deutschland nach dem 2. weltkrieg einen bürgerkrieg? Haben die deutschen aufgrund der niederlage den amerikanern mit einem heiligen krieg gedroht? und haben wir ausländer nach dem weltkrieg gefangen genommen und den wiederaufbau deutschlands zu erpressen? Wenn Herr R. meint deutschlands situation mit der jetzigen des iraks vergleichen zu müssen, bin ich der meinung die amis selbst sind fanatische nazionalisten.
Von wegen weltfrieden sichern. Wenn usa allen anderen ländern mit mord und totschlag droht, wenn atomprogramme gestartet werden, selbst aber im besitz von atombomen ist, ist das keine sicherung des weltfriedens sondern diktatorische erpressung.
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20.03.2006 00:26 Uhr von spacerader73
 
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mmhh - da bin ich mal gespannt , wieviele deutsche: Bürger gefoltert und gedemütigt worden sind. Gerüchte gab es ja immer wieder, dass sie genauso schlimm gewesen sein sollten, wie die Russen. Zumindest in der ersten Zeit.
Man sollte systematisch nach Zeitzeugen suchen und dass mal untersuchen. Auch wenns länger zurückliegt wäre dass mal sehr interessant auch für den zukünftigen Umgang mit unserer eigenen Geschichte. Dann wären nämlich nicht nur wir Deutsche die Bösen, wie es eigendlich schon jetzt so ist! Sollte sich herausstellen, dass die Amis deutsche auch systematisch gedemütigt und gefoltert haben, sollte man doch mal u.a. wieder über polnischen Westgebiete reden!
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20.03.2006 00:37 Uhr von Raspelfrank
 
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Moment mal "Sollte es nicht gelingen, eine nationale Einheit zu erreichen, werde Irak dem «Sektierertum» zum Opfer fallen, gab Allawi zu bedenken."

Sollen die Iraker jetzt 40 Jahre auf eine "friedliche Revolution warten und sich dann anschließend 15 Jahre gegenseitig zerfleischen. Das deutsche Volk ist laut GG auch aufgerufen, die Deutsche Einheit zu vollenden. "Vollenden heißt fertig machen. Und seit 1990 macht sich Ost und West gegenseitig fertig" (Martin Buchholz)

Oder wie wärs mit Thomas Brussig aus "Leben bis Männer" : "Was bei den Amis der Nationalsport ist...Baseball, da verstehen Sie die Regeln nicht. Nicht nach einem und nicht nach hundert Mal Zuschauen..... Weil, die verstehen ja selber die Regeln nicht. Tatsache! Es gibt keinen Amerikaner, der die Regeln der amerikanischen Nationalsportart versteht. Ich bitte Sie, das will eine Weltmacht sein?. Wenn die nicht mal die Regeln der eigenen Nationalsportart kennen, was haben die dann überhaupt für ein Verhältnis zu Regeln? Frage ich mal so. ....Der Ami schert sich Nullkommanix um Regeln, hat er ja auch nicht gelernt, bei seinem Baseball."

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