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Belgrad: Peter Handke sprach auf der Beerdigung von Slobodan Milosevic

Schon oft wurde der Schriftsteller Peter Handke wegen seiner Sicht auf den Balkan-Krieg kritisiert. Jetzt sprach er auf der Beerdigung von Slobodan Milosevic, den er immer wieder verteidigt hatte.

Vor 20.000 Anhängern des ehemaligen jugoslawischen Präsidenten sagte Handke auf serbisch, dass er "glücklich" sei, "Slobodan Milosevic nahe zu sein".

Weiter sagte der Schriftsteller, dass er "zuhört, schaut und fühlt". Die Wahrheit würde er aber nicht kennen.
Schon 1996 schrieb Handke in einer Schrift, dass die Serben die eigentlichen Opfer des Bürgerkrieges seien.


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WebReporter: thothema
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Beerdigung, Belgrad
Quelle: www.spiegel.de
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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2006 23:26 Uhr von thothema
 
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Das kann ich nicht verstehen. Sicher ist auch den serben Unrecht geschehen. dies ist aber eine leider zwangsläufige Folge jeder kriegerischer Auseinandersetzung. Gerecht Krieg führen geht nicht!Also sollte man´s lassen.
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19.03.2006 11:02 Uhr von megatrend
 
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Handke: hat den Bezug zur Realtität völlig verloren... früher schrieb er noch gute Bücher (z.B. die Angst des Torhüters beim Elfmeter), heute schiesst er nur noch Eigentore. Peinlich, peinlich!
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19.03.2006 13:33 Uhr von Plus
 
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Moglicherweise hat Handke: Informationen, die dem gemeinen Volk (megatrend eingeschlossen) fahlen? Mir fallen dort spontan solche Dinge ein:

http://www.kefk.net/...

http://www.krit.de/...

http://www.uni-kassel.de/...

http://www.contraviento.de/...

Naja, ist halt alles lange her.
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19.03.2006 20:47 Uhr von sacratti
 
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Ich lege: das Verhalten Handke´s unter Alterssenilität in die Akten ab.

Schon lange vor Kriegsbeginn wurden in der von den Serben dominierten jugoslawischen Armee junge Männer aus dem Kosovo und Bosnien/Hzgna, aber auch Kroaten, getötet, als Mutprobe, Spiel etc., bei der russ. Armee sind ähnliche Vorkommnisse mit Minderheiten bekannt.

Es mag durchaus sein,-ich gehe sogar davon aus-dass wir nicht die ganze Wahrheit des Krieges erfahren haben, Tatsachen sind aber die Lager und die von den Serben selbst angefertigten Videos und Filme ihrer Greueltaten. Dazu bedarf es keiner weiteren Darstellungen oder gar Rechtfertigungen,eines Peter Handke mehr.
Das sMilosevic und seine Familie sowie Günstlinge Waffen, Rauschgift insbesondere aber Zigaretten geschmuggelt haben und dazu den ungehinderten Zugang zur Adria brauchten, ist ebenso unstrittig, da es vorwiegend amerik. Zigaretten waren, ist das taktieren der Amerikaner, bsi sie endlich zur Intervention bereit waren, auch erklärbar.
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19.03.2006 21:03 Uhr von Dany4you
 
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@sacratti: die vom vorposter beschriebenen lager?

http://www.kefk.net/...

btw...für deine anderen behauptungen (mutprobe, spiel etc.) hätte nicht nur ich gerne ein paar links, welche deine aussagen bestätigen...

cu
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19.03.2006 22:36 Uhr von megatrend
 
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@ Plus: weisst Du überhaupt, was Milosevic bzw. seine Schergen im Kosovo gemacht hat? Genozid, Genozid...
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19.03.2006 23:03 Uhr von Plus
 
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Mein Lieber megatrend ;-): Ich hatte die Links in meinem vorherigen Beitrag sicherlich nicht zum Zweck der Erfüllung der benötigten Satzzeichen gespostet. Vielleicht solltest du dir diese ersteinmal zu Gemüte führen, dein Hirn ein wenig anstrengen und dich danach noch einmal dazu äußern.

http://www.contraviento.de/...

Aber für einen aufgeweckten jungen Mann wie dich, wird das mit Sicherheit eine Verschwörungstheorie sein. ;-)

gruß

Plus
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23.03.2006 21:06 Uhr von sacratti
 
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Dany: Ich bin nicht imNetz unterwegs , um links für diese Dinge zu sammeln. Ich bin alt genug, um die Vorgeschichten dieses Krieges aus den Medien noch in Erinnerung zu haben.
Auch ein eigenes Erlebnis schon aus den 60er Jahren habe ich heute noch direkt vor Augen.
Asl 16 jähriger wurde ich im Stgt. Hauptbahnhof Zeuge eines versuchten Mordes/Totschlags. Ein Jugoslawe ging urplötzlich auf einen anderen Mann-ebenfalls Jugo- los und schlug ihm mit der faust gegen den Hals-(Adamsapfel). Der Getroffene ging sofort zu Boden, der Täter verschwand, kam aber umgehend nochmal zur+ck um noch einen weiteren Schlag anzubringen, da der Andere sich bewegte. Ich schrie die Umstehenden an, etwas zu tun und rannte hinter dem Täter her, um ihn von hinten zu umklammern und rief den Passanten zu, mir zu helfen. Klar, dass mich der Kerl abschüttelte und keiner half. Der Andere wurde dann von der Bahnhofsmission im Rollstuhl weggebracht,die Polizei interessierte sich nicht einmal für die Fakten und murmelte nur etwas von Serben und Kroaten, die sich immer wieder bekämpfen würden. In der Folgezeit bis heute habe ich etl. ähnliche Vorfälle erlebt- auch wie sich ein Grieche und ein Tütke, die dicke Freunde waren, zu Beginn des Zypernkrieges in den 70ern plötzlich übel bekämpften. Und zu Beginn des Balkankrieges hatte ich sogar Nachbarn,die sich plötzlich bis aufs äusserste bekämpften, auch einen innerfamiliären Fall vo schwerer Körperverletzung gab es dabei, nur wegen ethn. Differenzen. In einem Fall wurde der Bruder eines Bosniers im Zinksarg nach Hause geschickt, einfach brutal misshandelt und erschlagen bei der Armee.
Man kann natürlich so weit gehen und sagen, Du warst nicht dabei, damit ist es nicht wahr. Das kann man auch auf die Greueltaten A.H´s und dessen Schergen ausweiten, es gibt auch Leute,die behaupten, die Zyankaliduschen seien technisch gar nicht möglich gewesen.
Und zum jugosl. Zigaretenschmuggel muss man nun wirklich nichts mehr sagen. Es gibt in Italien genug abgefangene Schnellboote aus Jugoslawien.
Aber, such mal nach "Beweisen" für die Herkunft von Mrd. US Dollar bei russ. Politikern, oder wie ein ehemaliger Ingenieur in Russland auf legale Weise eine Privatbank gründen konnte, oder analysiere mal die Namen der schwerstreichen Russen. Also ein bisschen Licht geht einem doch da schon auf, auch ohne links.
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28.03.2006 14:27 Uhr von Davor
 
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sacratti: ist schade daß du nicht im Netz unterwegs bist um dich allumfassend zu informieren -

ich habe selber mitbekommen wie manipulierend die sog. freien Medien sind, wie sie Meinungen bilden

es fließt immer Entrüstung mit ein wenn man den Medien unterstellt sie wären manipulierend, und man wird gerne in die Ecke gedrängt "Phantast" weil es einfacher ist ad hominem sich gegen denjenigen als Person zu wenden der ungläubig ist als die Argumente aufzugreifen.

Ich bin selber aus Ex-Jugo und kann dir versichern daß deine Polizisten alles sind nur nicht wirklich maßgeblich für das einstige Denken und Fühlen in Jugoslawien - dieses Auseinanderfieseln nach Ethnien gab es nur sehr begrenzt - deswegen kann und möchte ich nicht ausschließen daß es kriminelle Banden gab die ihre Zusammengehörigkeit v. a. aus ihrer Volksgruppe speisten, dies ist aber NICHT übertragbar auf das allgemeine Leben - schon GAR NICHT in den 60ern. Dieser Schluß, denn du mir zu machen scheinst, ist falsch. Es ist eine Einzelsituation gewesen und nicht beispiel für allseits vorhandene Einstellungen.

Übrigens wirst du die Vorgeschichte des Jugoslawienkrieges erst dann richtig verstehen wenn du die Knebelkredite nebst erpresster Marktöffnung (unter Herrschaft eines Herrn Markovic) genauso einfließen läßt in die Beurteilung der Sachlage wie das kongeniale Trio Milosevic - Tudjman - Izetbegovic (und Kucan, der SLowene - Anfang allen Übels) in ihrem Versuch, ihren Nationalismus (und zwar von ALLEN!) auszuleben.

Wußtest du das Tudjman und Izetbegovic verurteilt wurden wegen ihrer nationalistischen Umtrieben?

"Schon lange vor Kriegsbeginn wurden in der von den Serben dominierten jugoslawischen Armee junge Männer aus dem Kosovo und Bosnien/Hzgna, aber auch Kroaten, getötet, als Mutprobe, Spiel etc., bei der russ. Armee sind ähnliche Vorkommnisse mit Minderheiten bekannt.
"

Hättest du mal einen Link für sowas? Irgendwas seriöses. Auch wenn du nicht danach im Netz suchst, ich weiß.

Gelinde gesagt halte ich dies für billigsten Propaganda- und Konterrevisionismus gegen alles wofür Jugoslawien in seiner Einheit stand und der Versuch der Dämonisierung einer bestimmten Nationalität - ist das aus der gleichen Ghoswriter-Feder wie die Scharpingsche "große Sichel" (oder wars das "große Hufeisen")?
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28.03.2006 19:50 Uhr von sacratti
 
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Davor: Das ganze liegt ja nun etliche Jahre zurück, ich kann Dir nicht die Erscheinungsdaten der Zeitungen damals nennen, ich denke aber, seriös war der Stern zur damaligen Zeit schon noch, und so ganz unseriös würde ich die Stgt.ZEitung auch nicht nennen.
Egal, ich kenne z.B. eine Familie, die in Sarajewo Geschäfte mit medizin. Ausstattungen für Krankenhäuser usw.getätigt hat. Hab da so einiges mitgekriegt .
Ausserdem,wer Verbrecher wie Arkan den Tiger gewähren lässt, und es gab noch etliche andere,ähnlich strukturierte Privatarmeen, kann sich nicht herausreden.
Auch Radovan Karadzi? hat sein Teil in widerlichster Form beigetragen.
Tudjmanist ein faschistischer Verbrecher, die Kroaten waren Verbündete Hitlers, keine Frage, und dass die Nachfahren des ehem.osmanischen Reiches vor ein paar hundert Jahren dies und jenes Vebrechen begangen haben, auch Hitlers Truppen haben schreckliche Vebrechen in Serbien begangen- das rechtfertigt nicht den Vormachtsanspruch der Serben im ehem. Jugislawien und die damit verbundenen Greueltaten.
So auch im Kosovo: ein ehem. Freund, Zigeuner und berüchtigter Stuttgarter Bodybuilder etc.ging mItte 90 in den Kosovo zurück, weil seine Familie dort schlimmsten Dingen ausgesetzt war- sie wurden ausgehungert, vertrieben etc. Auch ihn habe ich nicht mehr gesehen.
Die Zahlen der Toten der Massaker sind nicht unbedingt wichtig, die Tatsache als solche- und von Srebre gibt es ja das berühmte Video, auf dem General Mladic zu sehen ist- für mich genügt es, die Kämpfe von aussen zu beenden.
Dass die Nato viel zu lange zugeschaut hat, ist dabei eine ganz andere Sache.
Ich hab grad mal ein bisschen gegoogelt, es wimmelt nur so von Serbien rechtfertigenden Seiten- die halte ich auch nicht gerade für objektiv.
Also, mit links kann ich nicht dienen.
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29.03.2006 21:13 Uhr von Davor
 
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sacratti: naja ich hab noch nie von sowas gehört - weder von Familie noch von Freunden - daher tue ich mir schwer das zu glauben, mag es auch im Stern oder der Stuttgarter Zeitung gestanden haben...

Ich denke dann hätte es wenigstens Gerüchte gegeben und so tief unterdrückt sind wir nie worden wie Stalin es tat - und du ahnst ja nicht über was für einen Scheiß es alles Gerüchte gab - manchmal glaube ich YU ist abgestunken weil die Leute mehr geredet und Gerüchte gestreut haben als gearbeitet ;-)

ansonsten über Arkan brauchen wir nicht zu reden, genausowenig wie über die Mudjaheddin die ihren Weg nach Bosnien gefunden haben ("Djihad"), Tudjman der Faschist und Milosevic der gleiche Drecksack, Izetbegovic der Islamist (der sogar verlauten ließ ein anständiger Bosnier feiert kein Ostern - damals gabs Tumulte weil das den BosMoslems zu weit ging nur hier in D hat man kaum was davon gehört) -

aber wenigstens beim Grand Prix juckeln wir uns die Punkte wieder zu -

und irgendwann sind wir wieder ein Land - in Europa :-)

Gruß
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30.03.2006 22:28 Uhr von sacratti
 
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Davor: Nun, obschon ich kein Islamistenfan bin- da ich anarchistisch-nihilistisch geprägt bin-
muss ich die Mujjhaheddin in Bosnien in Schutz nehmen, im Gegensatz zu den russischen Söldnern in Serbien, oder den faschistisch- materialistisch gesinnten Söldnern Kroatiens.
Es ist nun schon ein Unterschied, ob ich für eine gerechte Sache einstehe, oder für Geld und Lust am morden in einen Krieg ziehe.
Aber dies ist nur am Rande wichtig.
Ich habe in den 60er Jahren gewaltig für die sache israels eingestanden und schäme mich heute beinahe dafür, da niemand mehr weiss, wie es zu dieser Zeit in Israel war, bevor die russ. Grossjuden das Land ins absolute Chaos stürzten und zur amerikansichen Basis machten.
Israel war das Hippieparadies per excellence.
Im Gegensatz dazu war Jugoslawien und später Serbien eben niemals auch nur annähernd ein sozialistischer Staat, sondern gepägt von Stalinismus.Und Stalin war Katholik-Jesuitenschüler- und hat den Kommunismus und Sozialismus ausgerottet. Daher konnte er auch mit Hitler paktieren.
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31.03.2006 00:37 Uhr von Davor
 
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sacratti: ich kann dir versichern daß du Jugoslawien mit Rumänien oder sonstwas verwechselst - aber Jugoslawien war nie Stalinismus

Ich weiß nicht wie du zu so einem Urteil kommst - es ist komplett an der Realität vorbei - das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen. Mir wäre neu daß nachts Lastwagenladungen voll mit Regimekritikern auf Verdacht in irgendwelche Gulags eingeliefert wurden. Dann hätte man Kroatien in den 70ern während des "kroatischen Frühlings" quasi ausräuchern müssen - was nicht geschah. Dann hätte Tito das Kosovo an Serbien binden müssen - statt dessen gab er ihm den Status einer "autonomen Provinz".

Im Vergleich zum romantischen Kibbuzsozialismus mag dir (warst du jemals dort?) Jugoslawien ja so erschienen haben - ist aber ein Fehler dessen Ursache zu ergründen wohl kaum Thema hier sein wird. Ich weiß nicht von welcher ideologisch lupenreinen Sozialismustheorie du allerdings ausgehst - ich bin auch nicht in diesen Dingen geschult - jedoch ist das was man unter Stalinismus verbindet absolut nicht dort existent gewesen wo Titos wundervolles Jugoslawien einst existierte.
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01.04.2006 22:26 Uhr von sacratti
 
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Davor: Stalinismus der 30er Jahre und die Relaität der Nachkriegszeit sind logischerweise nicht das Selbe. Trotzdem war ja auch ide DDR stalinistisch geprägt, da die Sovjetunion das Erbe Stalins darstellte.
Zwar war bspw. Cuba auch ein an der Sovjatunion orientierter Staat, aber eben nur ,weil die USA diesen Staat bedrohten und weltweiten Handelsboykott ausgesprochen haben, trotzdem hat Cuba seine eigene sozialistische und eben nicht kommunistische Prägung gefunden.
Milosevics "Jugoslawientraum" war auch sicher ein anderer als der Titos, aber wir reden hier ja in der Hauptsache von Milosevics Jugoslawien und nicht von Titos´. Und deshalb nochmals, Milosevic war nur ein einfacher Verbrecher,incl, seinergesamten Familie, besonders erschreckend seine Frau,und da finde ich auch den Weg nach Rumänien und Bulgarien, ansonsten hat Rumänien hier sicher nichts verloren, sind ganz andere Vorraussetzungen.
Wenn ich von Sozilismus ausgehe, dann immer von dem was Du lupenrein nennst, im Gegensatz zu Demokratie, die ist selbstredend mit unendlich vielen Einschlüssen niemals rein, aber das sind nun philosophische Fragen, die hier nicht erörtert werden können.
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02.04.2006 11:11 Uhr von Ophiuchus
 
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Sympathy for the Devil? Wäre der zweite Weltkrieg anders gelaufen, hätte sich bestimmt auch irgendein Schriftsteller gefunden, der am Grab Hitlers eine Laudatio gehalten hätte. Was soll´s ?
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02.04.2006 13:43 Uhr von Davor
 
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sacratti: naja ich denke aus der jeweiligen Position ist alles gerecht -

die Mudjaheddin wollen den Bedrängten helfen und dabei ganz nebenbei den Djihad -
die Serben wollen weiterhin in einem Land leben bleiben, so wie sie es auch während Titos Zeiten taten, und fragen sich warum zwar BiH oder CRO sich abspalten dürfen - serbisch dominierte Bezirke in BiH oder CRO aber nicht (imho auch nicht nachvollziehbar obwohl ich kein Serbe bin) -
die Kroaten wollen sich abspalten und ihr Land nun ganz unabhängig regieren.

Die Gerechtigkeit ist nun wirklich nur noch eine Sache der Perspektive

Jugoslawien war übrigens nie an die Sowjetunion gekettet bzw. orientiert, d. h. nur bis 1948, als es fast zum Krieg kam zwischen Stalin und Jugoslawien als Stalin jugoslawische Unterwürfigkeit einforderte und sich die Jugos (voller Stolz) fragten warum sie den Hitlerfaschismus eigtl. bekämpft haben sollten und für ihre Unabhängigkeit Meere voller Blut füllten und jetzt sollen sie das alles wieder aufgeben - freiwillig? - war ne jahrelange Krise und danach machte Stalin das Beste aus der Situation - er starb. Allein deswegen kann Jugo nicht stalinistisch geprägt gewesen sein.

Wir gingen einen anderen Weg. Er wäre auch besser gewesen wenn die Sezessionsexperten nicht die Macht gewonnen hätten... wie z. B. Milosevic -

und hier hast du nämlich völlig Recht - er war und ist ein Mörder der eine einzige Sache richtig gemacht hat in all den Jahren - der Krieg ums Kosovo (um dem Diktat von Rambouillet nicht zu ermöglichen daß US- und BRD-Panzer durch Nis, Beograd oder Novi Sad fahren - obwohl sie im Kosovo eigentlich stationiert sein sollten? - faktisch wäre dies nämlich eine Besetzung Serbiens gewesen und dann lieber das Kosovo geopfert)

All der andere Rest war beschissen.

Über staatstheoretische Philosophien möchte ich hier übrigens auch nicht räsonieren - dann lieber Fußball.
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02.04.2006 14:37 Uhr von sacratti
 
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Ophiuchus: Schriftsteller ist ja nicht per se etwas grossartiges, insofern spielt es keine Rolle. wer an welchem Tag eine Laudatio auf Hitler gehalten hätte. Dass es genügend Schriftsteller, Wirtschaftsbosse und Politiker gibt,die offen oder klammheimlich Hitlers Geburtstag feiern und seines Todes gedenken, dessen kannst Du sicher sein. In Stuttgart findet bspw. am 20. April ein mehr oder weniger grosses Fest, wohl doch auch zu Ehren des Diktators statt. Ein ganz offizieller Anlass mit viel Politprominenz!!!!!!!!!!!!!!!!!
In Bezug auf Handke ist aber eine andere Qualität gefragt, da Handke nicht vergleichbar ist mit irgendwelchen Schreiberlingen, insofern ist sein Auftritt eben eine Meldung wert.
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02.04.2006 14:57 Uhr von sacratti
 
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Davor: Gerechtigkeit ist und darf nicht Sache der Position sein.
Djihad ist eine Erfindung westlicher Medien und Politik, das geht bis in das 18. Jhdt. zurück, als man unter engl. Führung ein Pamphlet erstellte , wie man die islamische Welt spalten könnte- führte später zur Gründung des Whahabbismus-Saudi Arabien etc.-
Es gab und gibt keine islamistischen "Kreuz"züge in der Art Alexi´s oder mit den kath. Vorgängen in Amerika udn Afrika bspw. Djihadd ist reine Theorie.

Serbische Enklaven in Bsonien oder Kroatien können sich klaro nicht abspalten, das versteht sich wohl von selbst und ist auch keine Ansichtssache.
Dass es bis zu den Allmachtsbestrebungen Milosevic´s keine grösseren Probleme in den genannten Provinzen gab, spricht für sich.
Es wäre auch müssig, aufzurechnen wer wo welchen Terror gegen welche Volksgruppe begangen und begonnen hat, faktisch bestehen nun 4 Staaten, die keine Probleme mehr miteinander haben udn wo die Menschen sicher, so sie wollen, hin und her reisen oder sich gar niederlassen können. Dass man auf gewisse Vorbehalte oder Feindseeligkeiten in manchen Regionen stossen kann, ist klar. Das geht aber jedem Deutschen ebenso in manchen Ländern.
Ob dieses ehem. Jugoslawien besser dran wäre als Einzelstaat, vermag ich nicht zu beantworten, es ist und bleibt ein Völkergemisch und man sollte sich eben von nationalistischen Vorstellungen frei machen, dann spielen diese Dinge keine Rolle.

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