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Mexiko: Randale beim Weltwasserforum - Fauchon will Wasser-Streitkräfte

In Mexiko-City wurden bereits die ersten Randalierer festgenommen, die gegen das Weltwasserforum demonstrierten. Die mit Benzinbomben, Steinen und Stöcken bewaffneten Jugendlichen griffen Journalisten und Polizisten an. Verletzt wurde bisher niemand.

10.000 friedlich demonstrierende Menschen wurden von Polizeikräften daran gehindert, zum Konferenzgebäude vorzudringen. Ihr Vorwurf: Die Veranstaltung würde Privatunternehmen zugute kommen, die künftig mit der Wasserversorgung Geld verdienen wollen.

Der Präsident des Weltwasserrates Loic Fauchon befürchtet, dass Konflikte um Wasser zunehmen werden. Er hält sogar die Implementierung einer "Wasser-Streitkraft" im Sinne der UN-Blauhelme für notwendig, um in solchen Fällen eingreifen zu können.


WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Streit, Wasser, Mexiko, Randale, Streitkraft
Quelle: www.heute.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2006 10:00 Uhr von black cybercat
 
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Waterworld, Tank Girl, Mad Max - erschreckend, wie weit uns die Fiktion eingeholt hat! Länder, die flussaufwärts liegen, werden in Zukunft eine große Macht über die weiter unten liegenden Länder haben: Durch einen Stausee können sie ihnen buchstäblich den Hahn abdrehen. Bedenklich ist, dass es jetzt bei der Entwicklungshilfe um so essentielle Dinge wie sauberes Wasser geht und nicht mehr um "nur" um Nahrung oder Kleidung. Dass es eine "Wasserpolizei" geben soll, ist einfach nur endzeit-mässig.
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18.03.2006 14:53 Uhr von Bibi66
 
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Ich denke: da muss man gar nicht auf so Szenarien wie Mad Max usw. eingehen.
Die Problematik wurde schon in "ur"alten Western behandelt (erinnere nur an diesen Film mit Gregory Peck, 1958 "Weites Land"; da gings genaugenommen nur um ein Stück Land der Lehrerin Julie Maragon und dem Wasser bzw. den Wasserrechten).

Also, die Problematik bzgl. Wasser ist per se keine neue. Nur die Lösung, das ist das Problem.
Und Wasser ist nun mal das notwendigste Gut auf dieser Welt. Ohne (verwertbares, geniessbares) Wasser keine Nahrung, keine Kleidung, kein Leben.

Das die (also unsere gewählten, ernannten, selbsternannten oder wie auch immer Regierungschefs und Konsorten und damit auch die Damen und Herren von den Ministerien bzgl. Entwicklungshilfe; obwohl, von denen wussten es bstimmt einige, hahaha) da erst jetzt drauf kommen??? Das es vielleicht doch nicht in unbegrenzten Mengen vorhanden ist??? *michwunder*
Obwohl, wer Wasser predigt und Wein säuft...
der braucht wohl etwas länger...

Apropos Wein... probier jetzt mal den Paternina Crianza von 2002

Hasta Luego

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