17.03.06 20:55 Uhr
 206
 

Ärzte: Die Gehaltserhöhungen führen zur Erhöhung der Beiträge um 0,26 Prozent

Die Gehaltserhöhung der deutschen Krankenhausärzte um 30 Prozent wird etwa drei Mrd. Euro zusätzlich kosten. Da dann etwa jedes dritte Krankenhaus auch noch wirtschaftlich gefährdet wäre, würden diese Mehrkosten auf die Krankenkassen abfallen.

Darum müssten diese dann ihre Beiträge um etwa 0,26 Prozentpunkte erhöhen. Auch wären dann bis zu 30.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Für selbständige Verhandlungen zwischen Ärzten und Krankenhäusern spricht sich die Essener RWI aus.

Etwa 4.000 Mediziner hatten in Mainz für die Erhöhung der Gehälter demonstriert. Zwar wurde am Freitag von einigen die Arbeit wieder aufgenommen, dennoch sollen am Montag weitere Streiks folgen.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Arzt, Gehalt, Erhöhung, Beitrag, Gehaltserhöhung
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen: Gerade mal 50 Interessierte zur ersten Versammlung der "Blauen Wende"
Berliner Integrationsbeauftragter will keine weißen Sheriffs
Angela Merkel gibt bekannt, im Falle von Neuwahlen wieder anzutreten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
17.03.2006 23:13 Uhr von respawner
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die Prozentrechnung: Wie denn nun Erhöhung um 0,26 Prozent oder um 0,26 Prozentpunkte?
Aber die Krankenkassen hatte doch sowieso einige Milliarden überschuss, dann können die das doch für die Ärzte ausgeben und alle sind glücklich.
Hilfe, das Rentensystem ist auch in Gefahr, wenn die Ärzte bessere Arbeitsbedingugen haben, machen sie vielleicht weniger Fehler und mehr Leute überleben bis ins hohe Rentenalter.
Kommentar ansehen
18.03.2006 00:57 Uhr von Gunny007
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
oh mann: die krankenkassen haben doch schon angekündigt daß sie die beiträge erhöhen müssen.
wieso ist um jede krankenkasse so ein großer rasen angelegt.
damit man nicht hört wie sie das geld zum fenster rauswerfen.

wenn das zu den ärzten gelangt ist es gut angelegt.
Kommentar ansehen
18.03.2006 07:40 Uhr von HolyLord99
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Als ob Ärzte nicht genug verdienten nfc
Kommentar ansehen
18.03.2006 11:05 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@holylord99: hast du schon einmal das arbeitspensum eines mediziners in einem krankenhaus gehabt??? denn wenn ja, dann hättest du den kommentar nicht geschrieben. da werden im jahr (wurde so ausgerechnet) millionen von überstunden gemacht, die weder bezahlt noch in freizeit umgewandelt werden. ärzte haben, wenn sie keine 24 oder 36 stunden dienste machen, trotzdem einen arbeitstag der mindestens 10 stunden dauert. leistungsgerechte bezahlung sieht anders aus. die zeiten in denen man als arzt reich geworden ist, sind vorbei mein freund.
Kommentar ansehen
18.03.2006 16:51 Uhr von Jimyp
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@HolyLord99: Ein Chefarzt verdient noch richtig gut, aber diese Position erreichen auch nur die wenigsten. Viele Ärzte kommen umgerechnet noch nicht mal auf den z.Z. allgemein geforderten Mindestlohn. Und das bei der Verantwortung, die man in kaum einem anderen Beruf trägt!
Kommentar ansehen
18.03.2006 22:58 Uhr von md2003
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also Mediziner haben zwar ein hohes Arbeitspensum, aber man kann trotzdem nicht mehr Geld verlangen. Die kleinen Leute können nicht noch mehr Beiträge bezahlen.

War da nicht mal so eine Sache äh PRAXISGEBÜHR

Und damit sollten doch die Beiträge sogar mal gesenkt werden oder?!?
Kommentar ansehen
19.03.2006 00:00 Uhr von Jimyp
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@md2003: Ich glaube, dass es in erster Linie nicht ums Geld geht, sondern um die Arbeitszeit. Die drückt den Stundenlohn vor allem für Klinikärzte extrem nach unten. Es müssen einfach mehr Ärzte eingestellt werden. Es kann doch nicht sein, dass ein Arzt ne 30 Stunden Schicht schieben muss, die physisch und psychisch sehr belastend ist, und dann nur auf den Stundenlohn eines Supermarktverkäufers kommt. Und letztendlich wirkt sich das alles auf die Qualität der Behandlung aus. Finanzieren ließe sich das sicherlich auch ohne eine Beitragserhöhung.
Kommentar ansehen
19.03.2006 23:27 Uhr von powerpiet
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nanu also ich hab gehört wir müssen die gürtel halt ein wenig enger schnallen (hartz4 satz soll auf asylniveau gesenkt werden oder so in dem dreh) und die ganzen grossen firmen haben kaum noch gewinne bzw weniger gewinne als geplant und deshalb ja eigentlich rote zahlen geschrieben (siehe VW BMW EON und so weiter)... und in solchen zeiten eine lohnerhöhung von 30% zu fordern finde ich persönlich ziemlich dreisst überstunden sollten natürlich bezahlt werden... aber das problem scheint doch zu sein das diese überstunden überhaupt anfallen... dann sollte doch einfach mehr personal eingestellt werden, welches natürlich auch finanziert werden muss... eigentlich ein logistisches problem...

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sachsen: Gerade mal 50 Interessierte zur ersten Versammlung der "Blauen Wende"
Berliner Integrationsbeauftragter will keine weißen Sheriffs
Angela Merkel gibt bekannt, im Falle von Neuwahlen wieder anzutreten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?