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Einbürgerungstest steht weiter in der Kritik

Dieter Wiefelspütz (SPD) hat sich klar gegen einen einheitlichen Einbürgerungstest ausgesprochen: «Wir sollten aus der Einbürgerung keine Führerscheinprüfung machen. Die Fragebogen sind kleinkariert, peinlich und peinigend.»

Wiefelspütz, der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, ist der Ansicht, dass es «intelligenterer und menschenfreundlicherer Konzepte für die Einbürgerung» bedarf und nicht Fragebögen, bei denen sogar «Geburtsdeutsche» ihre Probleme hätten.


WebReporter: -mysterious-
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Einbürgerung
Quelle: www.n24.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2006 13:12 Uhr von Teppichratte
 
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Der Test: ist von Leuten erdacht, die zu feige sind, klar zu sagen, dass sie niemanden ins Land lassen wollen.
Die Fragen würde ich zu gerne mal den Politikern selbst stellen.
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17.03.2006 13:17 Uhr von malasmirda
 
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Genau ! Soll halt einfach jeder nach Deutschland ziehen dürfen der Lust drauf hat. :-)
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17.03.2006 13:24 Uhr von PruegelJoschka
 
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@malsamirda ... das ist die Realität Es darf heute jeder nach Deutschland ziehen, der Lust darauf hat, vor allem wenn er ein EU Bürger ist. Und wenn er von außerhalb der EU kommt, dann muss er nur genug Geld haben ... oder andere auflagen erfüllen (Arbeit etc.) ...

Daran wird auch dieser sinnlose Test nichts ändern.

Es geht um einen Einbürgerungstest, der einen Ausländer zu einem Deutschen macht. Da wäre als erste Vorraussetzung schon mal ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis, mindestens 8 Jahre in Deutschland wohnhaft, ein fester Job (mal die Leute die hier in der Schule waren ausgenommen) oder ein gesichertes (femd) Einkommen, gescheite Deutschsprachkenntnisse ...

... und nun noch der dämmliche Test. Wie ich schon woanders geschrieben habe, sollte man die Leute auf Alltagstauglichkeit testen. D.h. wie eröffnet man ein Konto, wie wählt man, wie füllt man eine Steuerbescheinigung aus ...
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17.03.2006 13:38 Uhr von Iceman05
 
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Einbürgerungsstopp sollte mal lieber drüber nachgedacht werden. Erstmal sollten Probleme innerhalb Deutschlands gelöst werden als sich ständig noch mehr ans Bein zu binden. Und hier kann ja im Moment eh jeder rein wie er lustig ist und die Bundesbürger dürfen für alle fein Mitzahlen. Kein Wunder das es so Bergab geht in letzter Zeit.
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17.03.2006 13:41 Uhr von PruegelJoschka
 
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@Iceman05: Beispiele?

Für welchen Eingebürgerten Zahlen wir denn?
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17.03.2006 13:46 Uhr von kantonanton
 
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Intendtion des Tests ist: Potenzielle SPD Wähler zu verringern, mehr nicht.

Die Fragen sind so schwer, dass was niemand. NIchtm it nennen sie Nachbarländer. Stern oder SPiegel haben mal die Fragen aufgelistet, das kann niemand so einfach beantworten.

Der Test gehört wieder in Schublade, es ist wohl als Aprilscherz gedacht.
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17.03.2006 13:49 Uhr von Borgir
 
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mal ganz im ernst: welcher deutsche würde den test bestehen. höchstens einer von 20. der test ist ein witz und vor allem geht es zu sehr um angebliche radikale islamisten. es gibt auch andere die sich die einbürgerung erschleichen wollen.
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17.03.2006 13:52 Uhr von schwarzermännchen
 
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ja los: jeder muss den test machen und wer ihn nicht besteht muss raus.. ich gehe schon mal meine sachen packen ;)

der test is hart aber hey nach der methode jeder bestehen sonst raus hat sich das einwanderungsproblem doch eh erledigt ich bezweifel ganz stark das auch nur 25% unserer jugend den test bestehen würde

ansonsten weg mit den ding und mal in andere länder schauen da gibts in meinen augen gute ideen die man hier ohne probleme umsetzten kann
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17.03.2006 14:29 Uhr von weebl
 
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also: ich hab mir den test angeguckt und lediglich eine frage nicht beantworten können als geburtsdeutscher
viele fragen waren dabei sehr einfach
kleinkariert war da eigentlich nichts
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17.03.2006 14:33 Uhr von summertime
 
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statt Test: lieber diese Gesinnungsprüfung.

http://www.taz.de/...

:) Das lernen die Radikalen zwar auswendig, wird sie aber zumindestens sehr wurmen, wenn sie so etwas gegen ihre Überzeugungen ausfüllen müssen.

Außerdem wäre ich für Sprachtests (zu deren eigenem Intresse, wenn sie an Arbeit interessiert sind) und ein ordentliches Vorstrafenregister. Ansonsten ist nix mit der Einwanderung.

Das sollte mal gar kein Problem darstellen, außer für Linke.
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17.03.2006 14:40 Uhr von PruegelJoschka
 
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@summertime: Guten Morgen! Es geht um Einbürgerung und nicht Einwanderung.

Sprachtest und sauberes polizeilisches Führungszeiguns sind schon sein Ewigkeiten unbestreitbare Aspekte an denen man nicht vorbeikommt ...
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17.03.2006 15:01 Uhr von Parramatta
 
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okay: Tests dieser Art sind weltweit die Regal; jedenfalls in den klassischen Einwanderungsländern.
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17.03.2006 15:04 Uhr von Flopper
 
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100 Fragen von Hessen: Ich habe mir mal die 100 Fragen von Hessen angeschaut und denke, dass die Fragen doch recht einfach zu beantworten sind! Und wer wirklich Deutscher werden will, sollte sich schon mit dem Land vertraut machen!

Für den Fall, dass jemand die Fragen nicht kennen sollte:
http://www.koeln.de/...
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17.03.2006 15:33 Uhr von golddagobert
 
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Der Test ist wichtig und richtig !!! Warum sollte es die deutsche Staatsbürgerschaft für Ausländer zu Nulltarif geben ?

Wenn ich mir Nachbarländer in Europa bzw. die USA ansehe ist dies seit Jahren normal und um einiges Umfangreicher !

Wenn es nach mir ginge wäre der Test hier auch Umfangreicher. Es müsste die Nationalhymne gelernt werden, die deutsche Sprache in Wort und Schrift, ein Beruf müsste erlernt sein und Eigenkapital vorhanden sein.

Wieso regen sich alle immer auf wenn es um dieses Thema geht ???

Geht doch bitte mal an eine Städtische Schule während der Pause über den Schulhof !?!?

Außerdem wird doch keiner gezwungen Deutscher zu werden, wer keine Lust hat soll es doch sein lassen, oder ?

Wenn ich nach z.B. nach Australien oder die USA auswandere und mich dort Einbürgern lassen möchte, habe ich mich vorher entschieden Amerikaner oder Australier zu werden und mir ist dann auch klar das ich die Sprache sprechen und schreiben können muss und auch die Landestypischen Gepflogenheiten kenne und das finde ich kann man auch von jedem erwarten der deutscher Staatsbürger werden möchte, denn diese Menschen möchten Deutscher werden. Also müssen Sie auch bereit sein etwas dafür zu tun.

Es ist auch indiskutabel ob ein Politiker in Deutschland den Test besteht oder ein anderer der in Deutschland geboren ist. Wer Deutscher werden will muss was dafür tun, ganz einfach.
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17.03.2006 15:40 Uhr von PruegelJoschka
 
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@daggobert: Also wenn die USA und Australien (mal abgesehen vom völlig anderen Einbürgerungsrecht) sinnlose Tests machen, dann müssen die Deutschen auch sinnlose Tests machen.

Tolle Einstelleung, du solltest Politiker werden.

Es sagt hier niemand was gegen einen Test. Aber vielleicht wäre es sinnvoller, daß man auch etwas Prüft, was einem für das Leben in Deutschland wichtig erscheint.

Ich bin mir aber ganz sicher, daß nur Menschen, welche die Nationalhymne kennen, sich in Deutschland zurecht finden können.

Das mit dem Beruf ist so eine sache. Zumal viele Studiengänge (z.B. BWL im Ostblock) nicht anerkannt sind als Studium.

Und das mit dem Eigenkapital ist mal eine gute Idee. Die Frage ist nur noch, wieso man sich ausgerechnet in Deutschland die Staatsbürgerschaft erkaufen sollte. Mir ausreichen Eigenkapital kann man überall gut leben, ohne seine ursprüngliche Bürgerschaft zu wechseln.

Trotzdem solltest Du die heutigen Einbürgerungsbestimmungen nochmal durchschauen.

Es muss viel verbessert werden, vor allem was die Sprachtests angeht. Was aber 53 in der DDR geschah ist wirklich scheiss egal ... oder zumidenst nicht wichtiger als Tschernobyl ´86.
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17.03.2006 15:46 Uhr von necesite
 
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@golddagobert: Ganz richtig.

Wer Deutscher werden will, der muss Deutschland auch verstehen, deutsch sprechen können und zumindest ein paar grundlegende Dinge über Deutschland wissen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ALLE Fragen korrekt beantworten muss. Ich gebe zu, 15% der Fragen habe ich falsch beantwortet - aber das sollte noch im Schnitt liegen. Warum sollte Deutschland Leute einbürgern, die sich hier nicht verständigen können, grundlegende Strukturen und Motive des Staates nicht verstehen und selber evtl. Ideologien oder Gruppen die sich mit der deutschen Rechtssprechung im Konflikt befinden?

Ich finde, dieser Test würde sich auch für Schulen gut machen, er fragt einfache Basiskenntnisse ab, ohne zu sehr Details oder plumbes Auswendiglernen vorrauszusetzen. Vor allem die Fragen die eine persönliche Begründung beinhalten, zeigen, dass es nicht nur um Städte oder Flussnamen auswendig lernen geht, sondern dass man auch ein minimales Anzeichen von Verständnis zeigen muss, was Hintergründe der Staatsinstutionen sind. Warum man gegen diesen Test sein kann, erschliesst sich mir leider nicht.

International sind solche Aufnahmetests gängig und meines Verständnisses nach eine Selbstverständlichkeit. Viele Länder erwarten sogar, dass ein Eid bei Annahme der Staatsbürgerschaft geschworen wird - Hierzulande bekommt man einfach seinen Pass und damit alle Annehmlichkeiten, die einen die Sozialbehören bieten - ohne überhaupt zu wissen, ob diese Person sich mit seinem "neuen" Land identifizieren kann...
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17.03.2006 15:52 Uhr von PruegelJoschka
 
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@necesite: Und noch einer.

Für die Annähmlichkeiten des deutschen Sozialamtes braucht man keine Deutsche Staatsbürgerschaft. Komisch, daß unser Sozialsystem als einziger Vorteil in Deutschland von vielen angesehen wird ... ich dachte immer es wäre der lukreative Arbeitsmarkt ...

Aber ich bin mir sicher, man kann Deine Wünsche befriedigen. Ich sehe jetzt schon den bösen arbeitslosen Ausländer, der sein ALG- Bescheid entgegennimmt und dabei forh und fröhlich die Deutsche Hymne singt. Noch ein guter Deutscher mehr ...
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17.03.2006 17:15 Uhr von Medusa1310
 
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Wir brauchen: [edit;silence_sux: Plopp!]
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17.03.2006 18:28 Uhr von necesite
 
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@PruegelJoschka: Du reitest die ganze Zeit auf die Sache mit der Hymne rum. Hast du den Test überhaupt mal gesehen? Von den 100 Fragen wird eine (1!!!) über die Hymne gestellt. Und da dann auch nur: Wie beginnt die deutsche Nationalhymne?

Warum du dich darüber so ereiferst muss man wohl nicht verstehen.
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17.03.2006 19:02 Uhr von -mysterious-
 
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@summertime: Klasse Prüfung, hab sie mir mal durchgelesen, da würde so manchem Einwanderer mit gewissem Gewaltpotenzial bzw. Vorurteilen schnell der Kopf rauchen ;-))

Wär ne gute und sinnvolle Alternative lieber den Charakter eines Menschen und sein soziales Umfeld zu kontrollieren als einen reinen Wissenstest durchzuführen!!
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18.03.2006 03:06 Uhr von Davor
 
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ich find den test klasse

erstmal irgendwas an test hinklatschen bei dem man davon ausgehen kann daß nicht alle interessenten - genauso wie blutsdeutsche - alles wissen werden -

anschließend peu a peu die benötigten punkte nach oben steigern - "wenn jemand deutscher werden will muß er sich halt bemühen" -

zum Schluß brauchts 100 von 100 Punkten - "man muß halt überzeugen können daß man deutscher werden will"

es ist nicht der versuch irgendwen oder irgendwas nach deutschland heranzuführen weil sich niemandes alltagsgestaltung ändern wird wenn man weiß was robert koch entdeckt hat oder was röntgen 1895 gelangt

die alltagsgestaltung wird dadurch nicht abgefragt und damit die integrationswilligkeit bzw. fähigkeit

es ist halt nur ein weiteres erschweren der eindeutschung - man will und wollte sie ja noch nie (ausländer die deutsch werden) - eigtl. will und wollte man immer unter sich bleiben. Verdammter Hitler und WK2 - warum muß man nun irgendwas vorgaukeln was überhaupt nicht stimmt und nur eine nachkriegs-pr-show war...

nix für ungut.
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18.03.2006 04:14 Uhr von Kampfpudel
 
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Eine Frage fehlt aber noch: Sind Sie stolz, ein Deutscher zu werden?

(Sarkasmus Ende)

Es lebe die Bürokratie!

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