16.03.06 16:55 Uhr
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Studie zeigt: Langzeitarbeitslose fühlen sich alles andere als wohl

Eine Befragung erhob die Zufriedenheit der Deutschen anhand einer Skala von null (völlig unzufrieden) bis zehn (völlig zufrieden).

Der Durchschnitt der Bevölkerung liegt der Studie zufolge bei 6,9. Langzeitarbeitslose liegen mit 4,8 nur knapp über den schwer Pflegebedürftigen (4,3). Bei der letzten Befragung lagen die Langzeitarbeitslosen noch bei 5,3.

Ein Problem: Auch nach einer Langzeitarbeitslosigkeit steigt der Zufriedenheitswert nur langsam wieder an. Der Autor der Quelle meint, die Politik stehe hier in der Verantwortung, denn auch die Würde von (Langzeit-)Arbeitslosen ist laut Grundgesetz unantastbar.


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WebReporter: eruendil
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Arbeit, Langzeit, Langzeitarbeitslos
Quelle: www.fr-aktuell.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2006 16:48 Uhr von eruendil
 
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Naja, so ganz hab' ich der Mär vom fetten, faulen (und filosofischen?) Arbeitslosen nie geglaubt, der feist grinsend und glücklich sein Arbeitslosengeld verbrät und lieber andere für sich schuften lässt, anstatt selber zu arbeiten.

So einfach liegen die Dinge einfach nicht. Ich glaube da handelt es sich eher um feuchte Träume des anderen Teils der Bevölkerung, der mit Arbeit ständig überlastet ist...
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16.03.2006 17:02 Uhr von Teppichratte
 
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Ach wat ?? Is nicht war. Wer hätte das gedacht.
Ich warte auf die Studie, in der festgestellt wird, dass Menschen, denen das Nasenbein gebrochen wird, Schmerzen empfinden.
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16.03.2006 17:06 Uhr von vst
 
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teppichratte: können wir machen. ich hau und du sagst mir ob es weh tut :-))

so eine blöde studie. ich weiß aus eigener erfahrung, dass auch kurzfristige arbeitslosigkeit zum unwohlsein führt.
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16.03.2006 17:18 Uhr von Teppichratte
 
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@vst: Ok, wenn ich anschließend zurückhauen darf *g*
Ich versuche eh gerade meine Erwerbsunfähigkeit wegen Krankheit durchzubekommen, vielleicht hift so ein gebrochenes Nasenbein ja. Aber wohl eher nicht *g*

Schlimm ist auch, solche Studien müssen ja irgendwie finanziert werden, ünmöglich sowas.
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16.03.2006 17:38 Uhr von MaryLouise
 
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Na endlich räumt mal eine Studie mit diesen lästigen Vorurteilen auf. Klar gibt es auch einige Arbeitslose die sich wohl in ihrer Haut fühlen und das Leben so genießen können, aber der größte Teil will arbeiten und leidet sehr unter der Situation, nicht zu letzt weil es so viele Vorurteile gibt.
Und was euer Gemecker über die Kosten und Unsinnigkeit der Studie angeht: Diese Studie bezieht sich auf die gesamte Bevölkerung und stellt somit die Zufriedenheit aller in Deutschland (im Durchschnitt) dar.
Was ist daran so schlimm, dass in Zahlen festgehalten wird, dass viele mit der momentanen Situation/Politik/... in Deutschland unzufrieden oder nur ansatzweise zufrieden sind. Ich denke das solche Erhebungen wichtig sind um die Stimmung in unserem Land deutlich zu machen und zu zeigen, dass es wichtig ist, dass sich was ändern muss.

MfG
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16.03.2006 17:46 Uhr von pekno
 
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Arbeit gehört dazu: Zum Wohlfühlen gehört auch die Arbeit. Sie schafft eine Befriedigung etwas geleistet zu haben.
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16.03.2006 18:30 Uhr von fNORD
 
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Die Regierung sollte ihre Menschen fürchten: Arbeitslose haben schnell mal Revoluzergedanken, und fdangen an gewisse Gruppen nicht mehr zu mögen. Sie fühlen sich scheisse^, im stich gelassen, ausgebeutet, wie sklaven fühlen sie sich.

Bis zum Aufstand der Sklaven.

Ich sage auch die zuküftigen Helden werden ehh alles ehemalige Arbeitslose sein, bis dann hat ehh niemand mehr einen Job.

Îch habe jetzt schon Mitleid mit den Bonzen und Reichen dieser Welt, denn die werden so auf den Sack bekommen das ich echt nicht dazu gehören will.
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16.03.2006 20:22 Uhr von pulverschmid
 
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Langzeitarbeitslose sind natürlich "pflegebedürftig", nachdem man sie ihres gesamten normalen Lebens beraubt hat. Wie soll es denn wohl sonst sein? Die Meisten haben keinen Lebensinhalt mehr, also auch keinen Lebenssinn, kein Geld zu der rel. vielen Zeit, die ja nur mit Geld einen Sinn hätte. Zu den gesundheitlichen Störungen kommen undefinierbare Ängste von allen Seiten mit sehr wohl zielgerichteten Angriffen (HASS-Hartz-Unmensch-Gesetze). Eigentlich eine Kette von Leid ohne Ende, auch keinem zeitlichen Ende. Das und die Armut macht Menschen krank. Jüngste Studien genau dazu beweisen es.
Es ist eine Affenschande, wie sich da selbst Menschen, die Ministerämter bekleidet haben oder sonstige Großfessen, denen es saugut in dieser fetten Gesellschaft geht, über Arbeitslose mokieren. All jene brauchen nichts weiter, als eine lange fette Arbeitslosigkeit unter HASS-Hartz-Bedingungen, falls sie überhaupt das Duchhaltevermögen hätten, es zu überleben.
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16.03.2006 21:17 Uhr von Il_Ducatista
 
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alles käse: derjenige, der arbeiten muss, hat leider keine zeit zum geldverdienen - viele glauben es nicht oder wollen es nicht hören aber es ist so
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16.03.2006 21:57 Uhr von benutzername69
 
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Es ist schön für sein Geld zu arbeiten! Man hat weniger Zeit zur Verfügung, um mehr Geld auszugeben, als wenn man arbeitslos ist! Dann verhält es sich nämlich genau anders herum! Man fühlt sich gebraucht von der Gesellschaft, wenn man arbeitslos ist, fühlt man sich überflüssig und ausgestossen! Aber leider ist es in Deutschland und in vielen anderen Ländern auf der Welt nun einmal so, das immer mehr Menschen durchs Netz fallen! Die Politiker reden von 40 Stunden-Woche ohne Lohnausgleich, warum nicht eine Person dazu einstellen, und dann teilt man die Stunden auf? Die Politker reden von Rente mit 70? Warum nicht eine Rente ab 55 (wie auch die Herren Pensionäre es so bekommen) und die Stelle wird durch einen jüngeren ersetzt! Von mir aus mit einer Anlernzeit von 1-2 Jahren, in denen der "neue" dem "alten" auf Schritt und Tritt folgt! Möchte nicht wissen, wieviele Stellen so geschaffen werden können! Und der Mensch ist doch nicht "nur" zum arbeiten geboren, ab einem bestimmten Alter sollte man sein Leben geniessen können! Aber soweit ist die Gesellschaft noch nicht! Das wird noch ein paar hundert Jahre dauern! Fazit ist einfach! Es gibt immer mehr Menschen, es gibt, bedingt durch Automatisierung der Dinge immer weniger Arbeit, womit immer mehr Menschen arbeitstechnisch gesehen überflüssig werden! Und genau hier liegt der Fehler! Unser System funktioniert noch wie in den 50ern, wo es noch nicht mal annähernd ein Drittel der Maschinen gab, wie heute! Was kann ich als qualifizierter Mensch dafür, wenn es für die Stelle, die ich besetzen möchte, noch 100 andere Bewerber gibt! Es darf einfach nicht sein, das jemand, der das Glück hat, eine Arbeitsstelle bekommen zu haben, besser gestellt ist, als jemand, der diese Stelle auch gerne möchte, allerdings nicht bekommt, weil es ja eben nur diese eine gibt! Da kann derjenige dann nichts dafür, oder? Dann muss man das ganze eben gerecht verteilen! Ich könnte noch stundenlang darüber weiter philosophieren, nur leider bringt es sowieso nichts, solange unsere dicken fetten Politiker sich die Taschen vollstopfen und sich für uns einen Scheiss-Dreck interessieren!
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16.03.2006 22:28 Uhr von benutzername69
 
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Eins noch es gibt in Deutschland ca. 80 Millionen Menschen!
...es gibt in Deutschland ca. 42 Millionen Erwerbsfähige

Das macht eine Differenz von 38 Millionen Menschen!

Diese 38 Mio. setzen sich zusammen aus Kindern, Schülern, Studenten, Rentnern, Hausfrauen- und männern, Schwerbehinderten (6,6 Millionen), Politikern und allen, die beim Arbeitsamt nicht offiziell als arbeitslos gemeldet sind, sprich ABM, Schulungen, ohne Leistungsbezug etc.u. a.!

Wir haben im Durchschnitt eine Arbeitslosen-Quote von 10 - 12 % (von 42 Mio. macht das dann 4,2 bis ca. 5 Millionen Arbeitslose!

Das bedeutet, es gibt ca. 37-38 Millionen Arbeitsplätze (wobei ich hier auch diejenigen mitrechne, die durch Schichten etc. doppelt oder dreifach besetzt sind) aber 42 Millionen Leute, die arbeiten wollen, können, müssen und DÜRFEN!

Das gibt es zu bedenken!
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17.03.2006 08:07 Uhr von Luthienne
 
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LOL: "Wir haben im Durchschnitt eine Arbeitslosen-Quote von 10 - 12 % (von 42 Mio. macht das dann 4,2 bis ca. 5 Millionen Arbeitslose!"

Erstmal sind für 95% der offiziell gemeldeten ALO keine Stellen da.
Dann gibts ja auch noch versteckte Arbeitslosigkeit- verheiratete, die sich gar nicht erst zu ALGII anmelden, weil sie sowieso kein Geld bekommen würden, ALGII- Empfänger nicht mehr gefördert werden, sich aber trotzdem die Schikanen der sogenannten Fallmanager der ARGE gefallen lassen sollen (zumindest in der Theorie, praktisch werden die wohl ziemlich in Ruhe gelassen- aber Stellen gibts trotzdem nicht für sie)
Andere als die staatlichen Quellen sprechen von 10- 12 Mio Arbeitslosen.
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17.03.2006 10:22 Uhr von benutzername69
 
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@Luthienne das wollte ich mit dem Satz über die Schwerbehinderten, ABM´ler, Hausfrauen etc. sagen! Die offizielle Quote liegt bei ca. 5 Millionen, die inoffizielle liegt weitaus höher! Schätzungen sprechen tatsächlich von knapp dem Doppelten! Nur davon kann man nicht alle rechnen! Schwerbehinderte z. B. erhalten andere Leistungen als Arbeitslose, da sie ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, bis auf einige Ausnahmen vielleicht! Hausfrauen bekommen im Regelfall auch kein ALG wenn der Partner arbeitet! Eine Sauerei ist nur, das alle, die einen 1-Euro-Job machen, oder in irgendwelchen Schulungen vom AA sind etc. pp. aus der Statistik rausgenommen werden! Genauso wie alle diejenigen, die kein ALG II erhalten, sondern das Sozialgeld im Rahmen von Hartz IV! Und das jemand kein ALG II bekommt, weil der Partner zuviel verdient, ist meiner Meinung nach Gerechtfertigt! Ansonsten wäre es denen, wo beide nicht arbeiten, weil sie keine Stelle bekommen, unfair gegenüber! Würde dann ja jeder machen! Arbeiten und die Frau zum Amt schicken (oder andersherum)! Kann man dann ja ruhig, Stellen gibts ja sowieso nicht! Die Hausfrau, die dann schon 20 Jahre zuhaus ist, bekommt auf einmal ALG II, ohne jemals etwas einbezahlt zu haben! Dieses Thema ist ein Fass ohne Boden!
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17.03.2006 10:56 Uhr von Luthienne
 
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@ benutzername69: Klar ists gerechtfertigt, wenn bei einem gut verdienenden Ehepartner keine Leistungen gezahlt werden- aber "gut" ist ein relativer Begriff. Wenn ich z.b. einen Partner hätte, der mit mir und den 4 Kindern (die nicht von ihm sind!) zusammenziehen wollte, "dürfte" er maximal etwa 1000 € verdienen, ansonsten würden sämtliche Leistungen für mich und die Kinder (ausser natürlich Kindergeld) ins Wasser fallen- inklusive Krankenversicherung! Das Ganze völlig unabhängig davon, ob er selbst vielleicht noch Unterhalt für ne Ex oder eigene Kinder zu zahlen hätte, den müsste er dann streichen, um mich (bzw uns) zu finanzieren.
Auch Schulden, z.B. für ein Auto, das für den Weg zur Arbeit gebraucht wird, sind da völlig egal.

Auf der anderen Seite: Der Erzeuger der Kinder lebt seit Jahren unbehelligt von irgendwelchen Ämtern, trotz einer Verurteilung wegen Körperverletzung und Vergewaltigung zur Bewährung mit der Auflage, dass er Unterhalt zu zahlen hat. Was er natürlich nicht tut.
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17.03.2006 13:01 Uhr von hady
 
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Wäre ja auch irgendwo blöd wenn Langzeitarbeitslose mit ihrer Situation zufrieden wären. Dann würden die sich ja nie mehr um einen Job kümmern.
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17.03.2006 22:11 Uhr von md2003
 
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War klar! Traurig aber wahr! Hinzu kommt noch, dass man von allen Seiten attackiert wird, wenn man längere Zeit arbeitsalos ist. Und dann natürlich noch HARTZ IV.

Das ist dann komplett menschenunwürdig!
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18.03.2006 11:37 Uhr von eruendil
 
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@matthias1979: Du kannst Dich doch einfach arbeitssuchend (nicht arbeitsLOS) beim Amt melden und die nehmen Dich dann in die Kartei auf. So haben die mir das zumindest erklärt. Naja und ein Eintrag bei diversen Jobbörsen im Netz ist ja auch während voller Berufstätigkeit hinzukriegen.

Das (gar nicht so) Lustige: Als Arbeitender hast Du viel bessere Chancen einen neuen Job zu bekommen als Arbeitslose (die ja eh alle faul und depressiv sind).

Grüße,
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21.03.2006 11:12 Uhr von fmlab
 
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@ Teppichratte: [edit;silence_sux]
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21.03.2006 22:52 Uhr von Davor
 
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news sofort sperren! soviel Wahrheit erträgt unsere neue soziale Marktwirtschaft nicht

wie soll man die Arbeitslosen sonst dämonisieren?
woher die Stammtischargumente für die Hunde und Sinnlosen?
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23.03.2006 01:40 Uhr von SchlachtVati
 
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"Wie kann ernsthaft davon ausgegangen werden, wir würden auf zu großem Fuße leben, solange die Leistungen von Millionen Menschen durch Massenarbeitslosigkeit künstlich vom Markt ferngehalten werden und solange es zu den größten Sorgen der Manager und Politiker gehört, für die Überproduktionsiehe auch Theodor W. Adorno von Gütern Käufer zu finden?"

Klaus Popp (*1963), Geschäftsführer der INWO-D e.V., in "Zinswahnsinn" (1998)

http://nwo-links.killerzins.de/...

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