16.03.06 10:48 Uhr
 484
 

(Update) Schwer krankes "Baby MB" - Gericht gibt Eltern Recht

Wie bei ssn bereits berichtet wurde, sollten im Fall des schwer kranken "Baby MB" nach Ansicht der Ärzte die lebenserhaltenden Maschinen abgestellt werden. Die Eltern klagten dagegen und bekamen nun Recht. "Baby MB" darf also weiterleben.

Der kleine schwerst behinderte Junge habe trotz seiner Erkrankungen und Einschränkungen eine "Freude am Leben" entwickelt, so der Richter am Londoner High Court. Man könne auch feststellen, dass er eine Beziehung zur Familie aufbaue.

Nach Meinung von Richter Holmes nehme der 19 Monate alte Säugling, dessen Namen nicht öffentlich genannt werden darf, seine Umgebung wahr und könne dies auch verarbeiten.


WebReporter: webworky
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Update, Baby, Eltern, Recht, MB
Quelle: focus.msn.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach Razzia: Kein hinreichender Tatverdacht - Syrer kommen frei
Brandenburg: "Reichsbürger" attackiert Polizisten und flieht
Indien: Millionen-Kopfgeld auf Schauspielerin wegen anstößiger Szenen ausgesetzt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
16.03.2006 11:25 Uhr von Magnatus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Armes Kind?? Man weiss nie genau ob man dem Kind damit einen Gefallen tut. Aber jeder hat ein recht auf Leben.
Kommentar ansehen
16.03.2006 12:42 Uhr von delerium72
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Magnatus: Meintest du ein Recht auf "leben" oder eher dahinvegitieren????
Andererseits muss man sagen, das wenn man das leben nicht anders kennt,es als (relativ) normal empfindet (aus der sicht des Kindes gesehen). Nur was ist wenn es älter wird und sieht wie (fast) alle anderen Kinder körperlich frei sind??
Kommentar ansehen
16.03.2006 13:13 Uhr von Garviel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Beim Lesen der Quelle: könnte man zu heulen beginnen. Der kleine Bub leidet an spinaler Muskelatrophie, d.h., in wenigen Wochen wird er nicht mal mehr in der Lage sein, seine Augenlider zu heben. Da er jedoch nach menschlich-medizinischem Ermessen keine geistige Behinderung erlitten hat, müsste er auch deutlich mitbekommen, dass manches, was eben noch ging, nun nicht mehr geht. Dass er daraus dann noch Lebensfreude gewinnt, ist für mich schwer vorstellbar. Andererseits scheint er den Aussagen seiner Angehörigen zufolge bislang durchaus auf seine Umwelt zu reagieren, positiv auf seine Eltern/Geschwister, negativ auf ungeliebte Fernsehsendungen... Viel Zeit bleibt ihm bei weiterem Fortschreiten der Krankheit eh nicht mehr, also sollte man ihm die vielleicht noch gönnen?! Ich weiß, das lässt die auflaufenden Kosten für Beatmung, Unterbringung, Ernährung etc. außer acht. Aber da ich darüber nicht zu befinden habe, kann ich es mir leisten, diese bürokratischen Erwägungen außen vor zu lassen.
Kommentar ansehen
16.03.2006 14:38 Uhr von Magnatus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wo faengt man an und wo hoert man oft Leben und Geld gegeneinander auf zuwiegen. Wenn es etwas spuert von den Dingen die um Ihn herum passieren, dann sollte man das Kind leben lassen. Ich weiss nicht aber ich glaube koennte und wollte sowas nicht entscheiden Maschinen abzustellen. Ich wuensche den kleinen alles gute...

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fahrdienst-Vermittler Uber verschwieg Diebstahl von 50 Millionen Kundendaten
Wolgograd: "Ich komme vom Mars" behauptet ein 21-jähriger Russe
Bisher unveröffentlichte Nacktbilder der 18-jährigen Pop-Queen Madonna werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?