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Pentagon arbeitet an Insekten-Cyborgs für Militäreinsätze

Insekten-Cyborgs, die für militärische Zwecke eingesetzt werden können, stehen schon seit längerer Zeit auf dem Forschungsprogramm der US-Army. Die neueste Idee aus dem Kader der Pentagon-Wissenschaftler: Die Insekten bereits als Larve zu bearbeiten.

Die "Defence Advanced Research Projects Agency" (Darpa) stellt sich das so vor: Motten oder Libellen sollen vor der Verpuppung mit einem Mikrosystem ausgestattet werden. Bei der Metamorphose würde dieses dann in den biologischen Körper integriert.

Dr. George McGavin vom Oxford University Museum of Natural History nennt die Idee «aberwitzig»: «Insekten wollen sich paaren und Eier legen. Man müsste ihre gesamte Hirnstruktur ändern.» Das erste Projekt der Darpa mit Wespen scheiterte genau daran.


WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Militär, Pentagon, Insekt
Quelle: news.bbc.co.uk

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2006 09:30 Uhr von Joeiiii
 
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Die Idee ist ja nicht so übel (aus technischer Sicht gesehen), nur ich denke daß wir technisch noch lange nicht so weit sind.

Tierschützer werden wohl mal wieder auf die Barrikaden gehen, und das auch zu Recht. Einem Tier Technologie einzupflanzen um es anschließend für militärische Zwecke verwenden zu können ist schon gewaltig daneben und ethnisch nicht vertretbar.

Naja, sowas nennt sich eben Forschung, und gerade wenn es um militärische Zwecke geht werden wohl Unsummen an Forschungsgelder vergeben....nur damit man weitermacht. Ob man damit jemals Erfolg haben wird darf bezweifelt werden.
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16.03.2006 10:13 Uhr von ErzlordCaron
 
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@ Joeiiii: Du kennst offenbar nicht einmal den Unterschied zwischen ethisch und ethnisch. Wie kannst Du Dir anmaßen, heir ein allgemeingültige Ethik zu postulieren?
Was Du sagst, ist bestenfalls Deine persönliche Intuition und hat mit Ethik soviel zu tun wie Elefanten mit Aktienrecht.
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16.03.2006 10:36 Uhr von jens3001
 
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@caron: Stell dich mal net so an. Ob er jetzt das "n" geschrieben hat oder nicht is doch egal.

Recht hat er.
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16.03.2006 14:43 Uhr von Der Erleuchter
 
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Wie Motten in das Licht Hallo wie dumm ist das denn? Da braucht nur einen Flackscheinwerfer und schon ist die Wunderwaffe außer Gefecht...

Würden die USA das Geld für die Waffenforschung in die Energieforschung stecken (Kernfusion) wären sie schon bald wirklich die Führungsposition in der Welt, die sie ja immer für sich beanspruchen und dann vielleicht zu Recht.
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16.03.2006 15:01 Uhr von Joeiiii
 
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@ ErzlordCaron: Bitte verzeihe mir meine Dummheit, oh großer edler Lord. Da ist mir ein n zuviel ins Wort gerutscht.

Aber jeder, ein bißchen Intelligenz vorausgesetzt, versteht was ich damit sagen wollte.
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16.03.2006 16:57 Uhr von GuaranaJones
 
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insekten: Insekten sind laut rechtlicher Definition keine Tiere und fallen somit auch nicht unter den Tierschutz.

Wer sich darüber aufregt hat zuviel Zeit.
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16.03.2006 20:33 Uhr von pulverschmid
 
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Insekten-Cyborgs? Die einen Irren wollen den Teufel austreiben. Die anderen Irren wollen ihn kreiren. Steht gegen solche abartigen Waffenentwicklungen nicht doch ein paar verbliebene Menschen-Schutz-Rechte in den Genfer Konventionen?
Zugegeben, das schert Manche oder Spezielle natürlich nicht.
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17.03.2006 01:33 Uhr von Joeiiii
 
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Ich denke mal daß es bei die Versuchen an Tieren wohl nicht bleiben wird. Sowas kennt man ja schon.

1. Ein Medikament wird entwickelt. Er wird es am Tier versucht, dann am Menschen.

2. Erst wird ein Tier geklont, dann versucht man es beim Menschen (natürlich nicht öffentlich, aber den Versuch gab es bestimmt schon)

3. Insekten werden mit technischen Finessen ausgestattet. Und dann? Was macht man wenn diese irrwitzige Idee tatsächlich funktioniert? Baut man dann menschliche Kampf-Cyborgs? Mehr oder weniger Menschen denen man alles befehlen kann? Gesteuert durch einen Chip?

Freunde der Blasmusik!!! Wenn es soweit kommt na dann gute Nacht.
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17.03.2006 22:15 Uhr von md2003
 
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Ja die Amis: denken immer an Militär, Krieg u.s.w.
Die Amerikaner haben wirklich perfide Ideen.

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