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Gefährliche Sicherheitslücke: RFID-Chip mit Virus infiziert

RFID-Chips galten bislang aufgrund der niedrigen Speicherkapazität als nicht virengefährdet. Nun bewiesen Forscher aus Amsterdam das Gegenteil: Ihr Virus nutzt die Lesegeräte, um sich zu vermehren und zu verbreiten.

Ein "Sicherheitsdesaster auf Abruf" nennt Peter Neumann, Wissenschaftler des kalifornischen Forschungsunternehmens SRI International, den derzeitigen Sicherheitsstandard der RFID-Technologie. Ganze Unternehmensnetzwerke seien gefährdet.

Dass ein System, das möglichst kostensparend hergestellt werden soll, massive Sicherheitslücken aufweist, findet Neumann nicht verwunderlich. Die Wissenschaftler arbeiten weiter an der Entwicklung von Sicherheitsvorkehrungen gegen Hacker und Viren.


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WebReporter: black cybercat
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sicherheit, Virus, Sicherheitslücke, Chip, RFID
Quelle: de.news.yahoo.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2006 12:41 Uhr von joergzdarsky
 
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hmm: So ganz sehe ich das Problem bzw die Kritik an RFID nicht. Die Sicherheitslücke ist doch weniger RFID selber als vielmehr schlecht geschriebene Auslesesoftware?!
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16.03.2006 12:45 Uhr von Gregsen
 
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schwer zu sage ohne weitere details im endefekt sagt weder news noch quelle großartig was aus. Welche lesegeräte sind betroffen? Sind überhaupt originalfirmwares benutzt worden oder modifizierte firmwares die auf den virus angepasst wurden? Alles details die einfach fehlen um wirklich sicherzugehen ob die sicherheitslücke gravierend ist.
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16.03.2006 13:49 Uhr von untertage
 
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16.03.2006 14:54 Uhr von Joeiiii
 
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Ist ja toll daß wieder einmal ein Virus von "Forschern" entwickelt wurde. Diese Forschungsergebnisse müssen nur noch in die falschen Hände kommen und dann haben wir den Salat.

Eigentlich ist es ja eine Frechheit daß die Viren entwickeln dürfen. Ein Otto-Normal-Virenschreiber würde dafür verklagt werden. Naja, der Virus wurd zumindest nicht mit dem Vorsatz geschrieben um Schaden anzurichten. Hier ging es ja "nur" um Demostration.

Die Technik finde ich allerdings bemerkenswert, denn 128 Byte sind ja nun nicht wirklich viel Speicherplatz die da zur Verfügung stehen.
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16.03.2006 15:58 Uhr von pippin
 
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@joeiiii: Auf der einen Seite hast du Recht, dass die von Forschern entwickelten Viren in den falschen Händen zur Gefahr werden, aber irgendwie muss den Entwicklern (hier den RFID-Verfechtern) ja gezeigt werden, dass das Angriffsszenario nicht rein theoretischer Natur ist.

Ich hab gerade mal bei Heise nachgelesen und finde es schon faszinierend, was mit so wenig Speicher möglich ist.

http://www.heise.de/...

Prinzipiell freut mich diese Meldung sogar, da ich ein entschiedener Gegner gegen diese potentielle Schnüffeltechnologie bin.
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16.03.2006 16:56 Uhr von carry-
 
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das funktioniert doch nur, wenn das lesegerät die vom chip geladenen daten als code interpretiert und ausführt - dafür gibt es aber eigentlich keinen grund. d. h. solange die daten nur irgendwo gespeichert oder angezeigt werden, sollte eigentlich nichts passieren.
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16.03.2006 18:49 Uhr von amfa
 
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hmm: ehrlich gesagt versteh ich das ganze auch nicht.
Aus dem RFID-Chip wird doch erstmal nur die EPC bzw NVE Nummer gelesen und mit der Datenbank verglichen.
Wie soll dabei ein Virus ausgeführt werden?

Solang mir das nicht einer anschaulich erklärt, glaub ich nicht dran :)

PS:
Die ganze RFID-Paranoia ist fast nicht mehr zum aushalten. Alle die hier Schnüffelchips schreien sollten sich erst mal richtig mit der Materie befassen.
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17.03.2006 10:44 Uhr von steppin_razor
 
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lustige kurzgeschichte zum thema:: eine nette kurzgeschichte zu dem thema "spam im alltag" findet sich auf der seite "neonrauschen.de" unter der rubrik "stories" > "fromme küchengeräte" (vielleicht funktioniert der link hier: http://www.neonrauschen.de/... Küchengeräte.pdf)

greetz,

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