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Neues Ungemach für Musikshops - Frankreich erwägt Umgehung von Kopierschutz

Die französische Regierung erwägt offenbar, ein Gesetz zu erlassen, dass den französischen Bürgern erlauben würde, Kopierschutzsysteme und das Digital Rights Management (DRM) der Musikshops (iTunes etc.) zu umgehen.

Damit will die Regierung erwirken, dass jeder Kunde, der Musik aus dem Internet kauft, diese auch auf jedem Gerät abspielen oder gegebenfalls umwandeln kann. Die Öffnung des Musikmarkts stünde bei der Gesetzesvorlage im Vordergrund, so die Regierung.

Sollte es zu diesem Gesetz kommen, würden viele der Musikshops in Frankreich ihre Filialen schließen müssen, da die Musiklabels ohne das DRM keine Lizenzen an die Musikshops ausliefern würden.


WebReporter: Triple X 'xXx'
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Musik, Kopie, Kopierschutz, Umgehung
Quelle: www.mediabiz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2006 13:08 Uhr von Joeiiii
 
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Wenn daß in Frankreich durchgesetzt wird dann wird wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen. Die Franzosen dürften dann wieder einmal etwas machen daß zb. Deutschen und Österreichern verboten ist. Hier geht es eigentlich nur um Gleichberechtigung. Auf der einen Seite wird man für die Umgehung einen Kopierschutzes gestraft, und auf der anderen Seite will es die fränzösische Regierung erlauben. Und das kann NICHT sein.

Ich bin ja auch gegen DRM. Wenn ich mir legal Musik runterlade dann möchte ich damit auch machen können was ich will. DRM kann ja Musik auf verschiedenste Weise einschränken, zb. man kann die Lieder nur ein paar mal abspielen, man kann sie nicht kopieren, nicht brennen,..... Es ist Einstellungssache, je nachdem wie es der Anbieter will. Manche sind aber Gott sei Dank sehr kulant und schränken die Werke nur minimal ein.
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15.03.2006 13:15 Uhr von Pitbullowner576
 
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das ist: man den krach als werke bezeichnet ist schon übertrieben:)

die Franz. regierung hat absolut recht, es kann nicht angehem das man dann 1,99€ für ne datei bezahlt die man nur auf bestimmten geräten/playern abspielen kann...

daraus könnte marktbeherrschung enstehen wenn z.b. Apple ihr iTunes nur mit iPods funktioniert, sachen von Musikload nur mit den Playern von Creative gehen würd etc...

zudem ist das extrem bürgernah was die Franz. Regierung macht, dazu ist die deutsche ja nicht in der lage die sind industrienah... oder man könnte auch sagen Mafianah
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15.03.2006 16:00 Uhr von JFranklin
 
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da sieht man, dass es auch anders geht: In Deutschland wird das privvate Kopieren von Musik immer mehr eingeschränkt und verboten, obwohl es doch in vielen Fällen nur dazu dient, die Musik auf einem bestimmten Gerät abspielen zu können. Frankreich geht einen anderen Weg und stellt den Verbraucherschutz über den Schutz von Monopolen. Bin gespannt, wie sich das entwickelt.
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15.03.2006 17:51 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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Abgesehen davon, das es, zur Abwechslung mal, eine tolle Sache ist, die die französische Regierung erwägt, aber was ich nicht nachvollziehen kann ist, wieso dies zu einem Problem für die Musikshops werden würde? Es soll doch DRM nicht verboten werden, sondern nur die Umgeheung dessen erlaubt werden... also wo ist das Problem? Die Kosten für den DRM-Schutz werden doch sowieso dem Endkunden auferlegt... Industriepropaganda!? :-)
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15.03.2006 21:23 Uhr von Negative Creep
 
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gegen alle: Um mich mal vollends unbeliebt zu machen:

Dadurch macht die arme arme Musikindustrie ja Einbußen von Millionen, wovon sollen die denn dann noch leben`? Die brauchen doch auch ihre Autos, Pools, Frauen, Häuser, Ferien, Yachten, Privatjets, Zweitwohnungen, Bestechungsgelder, etc.
JEDER Mensch hat ein Recht auf einen gewissen Lebensstandard, so auch diese armen Kerle.
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15.03.2006 23:58 Uhr von Ariete
 
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Bin mal gespannt wann die MI dann eben einen Level höher geht und in Brüssel ein paar Milliönchen verteilt, sodass dann irgendwann ein EU-Pro-Kopierschutz-Gesetz kommt....
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16.03.2006 01:11 Uhr von Stephan1976
 
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Seltsame welt: Alle Welt redet vom Umgehungsverbot diverser Kopierschutzverfahren. Aber irgendwie scheint es die User nicht im Geringsten zu kümmern. Die Erfahrung habe ich auch mit mehreren Bekannten gemacht. Sonnabend 3 Filme und 2 Spiele ausgeliehen, Kurz mit einschlägigen Programmen kopiert oder gecrackt und die Originale wieder abgegeben.
Der Mansch an der Kasse der Videothek hat sich überhaupt nicht gewundert. Meinet nur lapidar, dass das hier normal sei.
Ich frage mich ernsthaft wozu überhaupt noch ein Kopierschutz eingesetzt wird, wenn dieser in der Regel sehr einfach zu umgehen ist.

Außerdem habe Raubkopierer mit ihrem geklauten Kram so gut wie keine Probleme.
Könne die Musik überall abspielen da ohne DRM. Fertigen sich von einer DVD Sicherheitskopien an usw.
Während der ehrliche Anwender froh sein muss, wenn er den Inhalt überhaupt nutzen kann.
oder an nicht überwindliche Kompatibilitätshürden stolpert.

Da frage ich mich, warum der Raubkopierer in der Regel besserer Karten hat als der Ehrliche Anwender. Eine Verfolgung durch die Rechtsorgane braucht der Raubkopierer auch kaum fürchten. Er verschwindet in der Masse seinesgleichen
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16.03.2006 09:35 Uhr von Lynka
 
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hmm: @Negative Creep
Danke, selten so gelacht :d

Na, es wird sich zeigen, ob die französische Regierung das wirklich durchzieht. Ich finde es durchaus wünschenswert, wenn ich mit meiner Musik, Software und Filmen machen kann, was ich will. Wenn es klappt, schafft es vielleicht auch unsere Regierung, sich gegen die mafiösen Tendenzen (ok, untertrieben ;) ) der Medienindustrie durchzusetzen. dann gäbe es sicherlich auch wieder mehr Käufer und den sog. "Raubkopierern" wird ein Argument gegen den Medienkauf genommen.

Ich hasse es nach wie vor, bei einem (Kinder-)Film gezwungen zu sein, erstmal fünf Minuten lang Werbung und Raubkopierergesülze sehen zu müssen ohne die Möglichkeit, die DVD vorzuspulen. Also ziehe ich mir die Filme illegal aus dem Netz (zusätzlich zur gekauften DVD und damit ohne den geringsten Funken Unrechtsbewußtsein) und wir sehen dann den Film und können ihn jederzeit am Rechner vor- und zurückspulen.
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16.03.2006 12:30 Uhr von Borgir
 
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jawoll: recht haben sie. endlich wehrt sich jemand gegen die kriminellen machenschaften der musikindustrie, die jeden ihrer kunden kriminalisieren. pack.

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