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E.on-Chef will, dass deutsche Atomkraftwerke doppelt so lange laufen

Gegenüber der "Rheinischen Post" gab Wulf Bernotat an, die Laufzeiten der AKWs deutlich zu verlängern, "so lange, wie es technisch und wirtschaftlich sinnvoll" sei. Anstelle der ursprünglich vereinbarten 32 plädierte er für 60 Jahre.

Das wären auch die Werte aus Schweden oder den USA. Deutsche Atomkraftwerke würden dann statt 2020 erst 2050 vom Netz gehen. Gleichzeitig verlangte er ein Ende der Steinkohle-Subventionierung, ohne es aber zu überstürzen.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Chef, Atomkraftwerk, Atomkraft
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2006 11:27 Uhr von snickerman
 
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Ist schon klar, dass der E.on-Boss seine eigenen wirtschaftlichen Interessen vertritt, jedes Jahr, das die längst abgeschriebenen Atommeiler länger laufen, sorgt für mehr Gewinn. Ob das für unser Land besser oder schlechter ist, lasse ich mal dahingestellt.
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15.03.2006 13:17 Uhr von hathkul
 
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ein spinner vor dem herrn: dieser bernotat...
"In Deutschland werden die Zechen wohl niemals mehr Steinkohle zu wettbewerbsfähigen Preisen fördern können..."

warten wir mal ab bis das erdöl zur neige geht, und dann bauen wir ein paar anlagen zu rkohleverflüssigung.
die deutschen steinkohlereserven reichen für ganz europa nochmal 100 jahre !
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15.03.2006 15:12 Uhr von PruegelJoschka
 
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@hathkul: 100 Jahre? Also darf ich hoffen, daß Deutschland der europäische Kohle- Lieferant wird ... so im 30 Jahrhundert? Nachdem alle Öl- Reserven und aller billigeren Kohle- Reserven abgebaut wurden ^^

Das mit den Deutschen AKWs sollte man prüfen. Das E.on da ganz klar viele Vorteile hat ist die eine Sache, daß aber die AKWs nicht im guten Zustand einfach so abgeschaltet werden sollten eine andere.

Ansonsten kann man ja bald die Arbeitslosen in Hamsterräder stechen und für Wasser und Brot strampeln lassen ...
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15.03.2006 15:36 Uhr von hathkul
 
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100 jahre sind realistisch zitat :
"Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe schätzt die in Deutschland abbaubaren Steinkohlereserven auf rund 21,6 Milliarden Tonnen. Bei Fördermengen von 26 Millionen Jahrestonnen bis 2005, 22 Millionen Jahrestonnen ab 2006 sowie 16 Millionen Jahrestonnen ab 2012 reichen die deutschen Steinkohlevorräte nach Angaben der DSK noch mindestens für die nächsten 400 Jahre."
da in deutschland die steinkohle 40% der energieversorgung ausmacht, kann man errechnen daß man 100% mit diesen vorräten für etwa 250 jahre damit decken könnte.
oder 100 jahre für ganz westeuropa... wenn man einbezieht daß min. 15% (in zukunft ja sicher viel mehr) durch regenerative Quellen gedeckt wird.

die 100 jahre sind also durchaus realistisch.
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15.03.2006 15:40 Uhr von hathkul
 
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aber das war ja nur die "stein"-kohle zitat :
"Die Braunkohlevorkommen in Deutschland sind unvorstellbar groß. Sie belaufen sich auf fast 80 Milliarden Tonnen. Etwa die Hälfte davon gilt nach dem derzeitigen Stand der Tagebautechnik und der Energiepreise als wirtschaftlich rentabel abbaubar. Damit verfügt Deutschland über mehr als 10 % der wirtschaftlich gewinnbaren Welt-Braunkohlereserven. Das entspricht dem Energiewert aller bekannten Erdölvorkommen in der Nordsee."

in deutschland sollten wir also eigentlich KEINE Energieprobleme haben... warum sind wir bloss so abhängig von diesen kameltreibern ???

lasst uns kohleverflüssigungsanlagen bauen !!!
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15.03.2006 15:41 Uhr von PruegelJoschka
 
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habe ich nicht angezweifelt sondern wann diese 100 Jahre "passieren". In den nächsten 100 Jahren reichen sicherlich die Ölvorkommen. Danach könnte eine Mischzeit aus billiger Kohle und teurem Öl (Sibirien etc.) kommen. Danach (da wären wir schon im 23Jh) würde man wohl auf die billigen und mittelteuren Kohlevorkommen zurückgreifen. Und irgendwann zwischen dem 25 und 30 Jh könnte man dann "lukteativ" das RR-Gebiet wieder erschließen ...
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15.03.2006 15:42 Uhr von mort76
 
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sehr gut! Sowas höre ich sehr gerne von Leuten, die die Wartung ihrer Anlagen zugunsten von weltweiter Expansion und Renditenausschüttung vernachlässigen.

Die Atomaufsichtsbehörde hier in Deutschland ist übrigens sehr ineffektiv, laut EU.

Man sieht ja schon an den Strom- und Gaspreisen (mit denen wir die Globalisierungspläne der Strommonopolisten unterstützen), daß diese Herrschaften nur unser Wohl im Sinn haben...

Die Energiepreise waren schon letztes Jahr Hemmschuh Nummer 1 in Deutschland, und das nur, weil die Herren den Hals nicht vollkriegen und uns betrügen.
Mit Windkraft haben die heutigen Preise jedenfalls NIX zu tun...

Hier wird sowieso nur 30% des Stroms von AKWs erzeugt- und der tut, als wenn es keine Alternativen gäbe...
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15.03.2006 15:52 Uhr von PruegelJoschka
 
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@mort76: Hehe, "nur" 30% ist gut. Zeugt von exorbitaler Sachkenntnis ...
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15.03.2006 15:57 Uhr von DER_Schnupfen
 
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Ich will einen Kaffee: Und noch ein Milliönchen bitte, danke
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15.03.2006 15:58 Uhr von hathkul
 
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@PrügelJoschka: Kenntnisse aus dem Orbit ?
Wissen von Ausserirdischen ??


hehehe...wollte schon immer mal blöde sprüche machen weil sich jemand verschreibt...kicherkicher
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15.03.2006 21:52 Uhr von Thoetti
 
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Richtig: Marode Strommasten sehen vor alten Atomkraftwerken erst richtig fesch aus.

Hoffentlich besteht für Ihn Wohnpflicht einschliesslich mit seiner Familie im "Fall-Out" - Gebiet. Wer ja schade, wenn er keinen SuperGAU miterleben könnte.

Geht aber nur 30 Jahre gut, dann gehen nämlich auch die Uranerzvorkommen wie die Erdölvorkommen zu neige.

Und dann hat E.ON den Anschluss verpasst.

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