15.03.06 11:41 Uhr
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Ärzte streiken in den Uni-Kliniken

In einer bundesweiten Urabstimmung haben sich die Ärzte der Unikliniken mit 98,4 % für einen unbefristeten Streik ausgesprochen. Dies gab heute die Ärzteorganisation "Marburger Bund" in Berlin bekannt.

Ab morgen werden die Hochschulkliniken in Freiburg, Heidelberg, München, Würzburg, Essen, Bonn, Mainz und Halle bestreikt. Laut dem Vorsitzenden der Ärzteorganisation, Frank-Ulrich Montgomery, werde es aber keinen flächendeckenden Streik geben.

"Die Patienten werden wir schützen", so Montgomery im RBB-Inforadio. Er versicherte, dass es Notdienste geben wird. Die Forderungen der Ärzte sind bessere Arbeitsbedingungen in den Kliniken und 30 % mehr Gehalt.


WebReporter: Richie75
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Klinik, Uni
Quelle: www.news.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2006 12:20 Uhr von wapwap
 
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1,5% mehr reicht doch aus: und dazu noch ne Einmalzahlung von 50 euro, denn sonst ist das nicht finanzierbar!
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15.03.2006 12:38 Uhr von Troll-Collect
 
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@wapwap: Worum es geht weißt du?

>>
Etwas abgekämpft sieht Uwe Pütz aus. Seit 24 Stunden ist der Facharzt für Chirurgie an der Uni-Klinik Bonn schon im Einsatz. "Heute Morgen geht es eigentlich noch", meint Pütz. Während seines Bereitschaftsdienstes waren ihm kurze Schlafphasen vergönnt.
Aber auch wenn bei manchem Nachtdienst ein paar Stunden Schlaf möglich sind, der Arbeitsalltag im Krankenhaus ist hart. Drei bis vier Überstunden täglich mache er, sagt Uwe Pütz und dazu kämen noch sechs Nachtdienste pro Monat.

Dies soll sich nach Meinung der Ärzte endlich ändern. Bessere Arbeitsbedingungen und 30 Prozent mehr Gehalt fordern sie bei den derzeitigen Tarifverhandlungen. Dafür wollen die Ärzte an fünf Unikliniken in NRW - in Bonn, Köln, Aachen, Düsseldorf und Essen - heute auf die Straße gehen. "Ein richtiger Streik ist das nicht, denn die Versorgung unserer Patienten bleibt während dieser Zeit gewährleistet", sagt Uwe Pütz, der als Sprecher der Assistenzärzte am Klinikum Bonn an der Protest-Kundgebung teilnehmen wird.
<<
http://www.wdr.de/...

Im Bericht steht auch, wo u.a. Geld verbrannt wird. Warum sollen immer die Arbeitnehmer die Unfähigkeit in Politik und Management ausbaden?

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