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Niederländischer Integrationstest fragt: «Bereitet man Tee mit heißem oder kaltem Wasser zu?»

«Wie lange braucht ein Zug von Amsterdam nach Enschede?» oder «Bereitet man Tee mit heißem oder kaltem Wasser zu?» sind Fragen, die einwanderungswillige Menschen beantworten müssen, wenn sie in die Niederlande immigrieren wollen.

Der Test wird in den Heimatländern der Betroffenen von einem Sprachcomputer abgenommen. Eine Teilnahme kostet 350 Euro. Die Vorbereitungs-CD, die es in keuscher und unkeuscher Version gibt, kostet 63,90 Euro.

Urheberin des Tests ist die Ministerin Rita Verdonk, die als "eiserne Rita" bekannt ist und der rechtsliberalen Regierungspartei VVD angehört. In der Prüfung wird auch getestet, ob der Kandidat die niederländische Sprache beherrscht.


WebReporter: HolyLord99
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wasser, Integration, Tee, Niederländisch
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2006 20:49 Uhr von stellung69
 
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Nachdem: ich gelesen habe, daß sogar viele Niederländer scheinbar bei diesem Test durchgefallen wären (wenn sie den Test hätten machen müssen), es waren auch einige Prominente dabei, habe ich den Test im Internet gesucht und selber ausprobiert.
Ich hätte locker bestanden und muß schon sagen, daß irgendjemand, der bei solchen Fragen durchfällt vielleicht wirklich nicht geeignet ist für die niederländische Staatsbürgerschaft.......
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14.03.2006 21:20 Uhr von speak999
 
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na ja: also die frage mit dem zug hätte ich auch net gekonnt lol
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14.03.2006 21:54 Uhr von kryptek
 
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Richtig so! Sowas muss auch in Deutschland her und sind die Fragen auch noch so dumm oder schwer.
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14.03.2006 22:08 Uhr von f6blue2000
 
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Bereitet man Tee die Frage "Bereitet man Tee mit heißem oder kaltem Wasser zu?" is doch lächerlich ,macht es mich zu einem besseren Staatsbürger wenn ich weiss wie man Tee zubereitet.

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14.03.2006 22:35 Uhr von kathleenchristine
 
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Weltweit: schrumpft die Arbeit, nur mal eine Frage, es sind viele - Tendenz steigend -unterwegs um im Ausland zu arbeiten - stellt euch einfach mal vor, irgendwann seid ihr die Ausländer, die vor so einem Frageborgen sitzen...
vielleicht fällt dann auf, wie schlimm so etwas für Menschen sein kann, wenn anhand von solchen Fragen:
"Wird Tee mit kaltem oder heißem Wasser aufgegossen", Entscheidungen getroffen werden ob ihr gut genug seid für ein anderes Land.....
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14.03.2006 23:07 Uhr von stellung69
 
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@kathleenchristine: Da hast du zwar Recht, aber man kann ja aus dem Grunde trotzdem schlecht alle ins Land lassen; irgendwie sollte man ja sehen, daß die Neu-Bürger zu den bereits vorhandenen Menschen passen. Die Frage über die Tee-Zubereitung habe ich übrigens nicht gesehen; vielleicht gibt es aber auch unterschiedlichen Tests....
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14.03.2006 23:15 Uhr von kathleenchristine
 
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stellung69: Es ging auch nicht um den Tee im speziellen, sondern anhand von solchen Dingen soll dann entschieden werden?
Zudem hast du es auch selbst beantwortet - eigentlich gehts um etwas anderes, die Menschen sollen da bleiben wo sie sind...
Damit kommt dann wieder mein erster Kommentar ins Spiel....
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14.03.2006 23:18 Uhr von Gunny007
 
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ja und: woher soll ich wissen wie pünktlich die holländische bahn ist.
kann man einen joint auch unangezündet rauchen?
ja, ohne tabak im tee.
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14.03.2006 23:43 Uhr von no_trespassing
 
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Ich schätze mal denen geht es weniger darum zu wissen, wie die Leute ihren Tee zubereiten, sondern eher um das Erkunden, ob die Leute einfache Fragestellungen beherrschen.

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14.03.2006 23:54 Uhr von Joeiiii
 
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Wird Tee nun mit kaltem Wasser zubereitet oder mit warmen...oder gar heißem? Das ist eigentlich eine fiese Frage für so einen Test. Klar, letztendlich sollte das Wasser natürlich warm/heiß sein, aber unter Zubereitung verstehe ich die ganze Prozedur von Anfang bis Ende. Und am Anfang ist das Wasser, welches meist aus dem Wasserhahn kommt, eben kalt. Soviel mal zum Thema Tee.

Zur News: Die Niederländer haben ja wieder tolle Einfälle. Nur wenn man schon solche Tests macht dann sollten sie wenigstens fair sein. Ich hab keine Ahnung wie der Test aussehen soll, aber Fragen zur Bereitung von Tee erscheinen mir ein wenig sinnlos.

@ stellung69
Kannst du mir mal den Link geben wo du den Test gefunden hast? Wäre toll.
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15.03.2006 00:08 Uhr von stellung69
 
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Link für Joeiii: http://www.integratietest.nl/

http://www.teleac.nl/...
(da muß man auf "doe de test" klicken, ich habe 8,7 erreicht)

Nun mal hoffen, daß Du ein wenig holländisch kannst.........
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15.03.2006 00:32 Uhr von Joeiiii
 
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@ stellung69: Danke, das ging ja fix. Also beim ersten Test habe ich 72,64% geschafft, trotz mangelnder Kenntnisse der Spreche.

Der zweite Test war mir ein wenig zu heavy *g*

Aber ich will ja auch nicht eingebürgert werden.
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15.03.2006 00:37 Uhr von Spix Ara
 
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was ist denn das für eine scheiß fangfrage? wie soll man diese frage denn ojektiv richtig beantworten? m.e. ist beides richtig. ich denke da z.b. an eistee! es soll doch das verständnis der sprache getestet werden, und nicht das logische denkvermögen eines menschen. ansonsten sollen sie gleich sagen, intelligente ausländer rein, dumme ausländer bleibt bitte draussen! ich wär mal für einen fragen katalog für minister mit fragen wie, "wieviel ist ein mensch wert?", oder "warum ist es so schwer vernüftige politik zu machen?
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15.03.2006 01:33 Uhr von Deniz1008
 
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Tee wird sowohl heiß als auch kalt zubereitet noch nie was von eis-tee gehört liebe ministerin?

lol*

mfg

Deniz1008
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15.03.2006 07:43 Uhr von Lord Helmchen III
 
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Um die Tee-Frage zu beantworten Sowohl als auch.

Die meisten Teesorten werden sicherlich mit heissen Wasser zubereitet, wobei es oft auf die genaue Temperatur ankommt. Manche Teesorten brauchen kochendes Wasser, andere würden dann völlig bitter schmecken.

Daneben kann man Tee auch mit kalten Wasser zubereiten. Als Beispiel sei der Mate-Tee genannt, der i.a. mit 70-85° heissen Wasser zubereitet wird. Man kann ihn aber auch mit kalten Wasser trinken (für den Sommer), dann heisst er aber Tereré.

Von den anderen, teilweise abartigen, Mate-Rezepten mal ganz zu schweigen :-)

Die Frage mach also nur Sinn, wenn direkt nach einer bestimmten Teesorte und nach dem gewünschten Geschmack gefragt wird.

Somit zeugt diese Frage generell von der barbarischen Kultur der Niederländer, die wahrscheinlich auf alles, was nach Tee aussieht, erstmal kochendes Wasser drauf kippen *grusel*
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15.03.2006 08:33 Uhr von compaddy
 
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Es geht doch nicht um Tee, Ihr Lieben, sondern darum, herauszufinden, ob der Einwanderungswillige weiß, was heiß und kalt bedeutet. Das ist ein Sprachtest, kein Hausfrauenexamen.

Die Frage ist nicht unbedingt für jeden trivial, denken wir nur an das Verhältnis Italienisch-Deutsch: Ist da "caldo" oder "fredo" die richtige Antwort? Für Nichtitaliener sei der Hinweis erlaubt, dass fredo = kalt ist...
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15.03.2006 09:21 Uhr von scumbag
 
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test nur sinnvoll mit sinnvollen fragen: ich kenne so einen integrationstest aus einer gemeinde hier in der ch.
die fragen sind zum teil gemeindespezifisch, zum teil allgemein über die ch - durch und durch ein guter test, da kommt auch nix von wegen tee vor oder so.
eine gute frage zum bsp. ist, wie unser schulsystem funzt und was es kostet (da die zu integrierenden vermutlich kinder haben/haben werden)
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15.03.2006 11:02 Uhr von Cenor_de
 
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Einbürgerungsfragen: Haben wir in BW ja auch.

ich halte das für wenig sinnvoll, b4 nicht klar geregelt ist, wie man eigendlich Staatsbürger wird und wie sich das in Realtion zu den bestehenden Staatsbürgern verhält.

Sie sollen die deutsche Sprach sprechen, lesen und schreiben können?

Was machen wir mit den 5 Millionen deutschen Analpabethen, schmeissen wir die raus?
Und bitte wer ausserhalb Hanovers spricht schon fehlerfrei deutsch?

Sie sollen unsere Kultur kennen und achten?
Welche Kultur? Blasmusik? Punkrock? Christentum?
Bayerische, Ostdeutsche, Friesische?
Wenn deutsche Kaffe zum Frühstück trinken, müssen die Friesen und die Cola-Trinker raus.

Was ist deutsch? Saumagen, Bigmäc oder Döner?

Sie sollen auf dem Boden des Grundgesetzes stehen?
Was machen wir mit den ganzen deutschen Radikalen in NPD, PDS und bei den Bibeltreuen Christen?

Wenn gleiches Recht für alle gilt, dann müssen wir auch zulassen, daß unsere Neubürger genauso unterschiedlich sind, wie wir.

Wir sind schon multikulti, ganz ohne Ausländer.

Wenn ich zufälig 6 Deutsche ziehe, dann erwische ich vieleicht:
Einen Katholiken aus Niederbayern, ultrakonservativ der nur Blasmusik hört.
Einen Altstalinisten aus Sachsen, der glaubt die Amerikaner haten das WTC gesprengt.
Eine Punkerin aus Kön, die mit zwei schwulen Freunden inner WG lebt.
Einen Biobauern aus Friesland, Atheist und Vegetarier.
Einen putitanischen Protestanten aus dem bergischen Land, dessen famile amisch lebt.
Einen Juppi aus Düsseldorf, der Porsche für die Strasse und Koks für die Nase braucht.

Es wäre viel sinnvoller ein echtes Einwanderungskonzept zu entwickeln, mit Quoten für Länder und Erdteile.
Und Familien mit Kindern sollten bevorzugt werden.
Und Leute mit guten Berufen, die was können.

Das problem, sind ja nicht die Ausländer oder die eingebürgerten Deutschen.
Das Problem ist jahrzehntelange Ignoranz;
Die gethoisierung von homogenen Migranten-Populationen;
und der hohe Anteil an Flüchtlingen, die meist alleinstehende junge Männer aus kriegsgebieten sind.

Multikulti ist nicht, wenn in einem Stadteil 10.000 Türken leben und im nächsten 10.000 Deutsche. Das ist ein Bürgerkriegsszenario.

Und um das ganze noch komplizierter zu machen, auch die Ausländer sind nicht homogen. (Die ältern unter uns werden sich erinnern, daß wir Jugoslawen für Jugoslawen gehalten haben.)

Türken aus Istambul oder Ankara denken genauso anders als Kurden oder Anatoöier, wie unser Punkerin und der Niederbayer.

Wären wir ein echtes Einwanderungsland, dann würden wir auch heterogenere Anteile aus den ausländischen Popolationen anziehen, derzeit bekommen wir nur Menschen aus den unterentwickelten Regionen armer Länder (von den Japanern in Ddorf vieleicht mal abgesehen) und den Studenten, die nach dem Studium bleiben.
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15.03.2006 11:25 Uhr von Cenor_de
 
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@scumbag: Die frage ist doch, wieviel Einheimische könnten diese Fragen beantworten?

Ich lebe als Rheinländer in Schwaben, und das schon ziemlich lange, trotzdem habe ich ausserhalb der Städte echte Verständigungsschwierigkeiten (spätestens auf der Alb)

Ich schätze 25% der Deuschen wissen weder, wie die Kanzlerin heisst oder der Präsident, 90% der ältern Menschen könen ihren Videorekorder nicht selbst anschliessen und vor den fahrkarten-Automaten des ÖPNV stehen zu jeder Uhrzeit hilflose Menschen.

Mit keinem Recht der Welt können wir von Immigranten höhere Kompetenzen erwarten als von den Eingeborenen.
Und aß jemand freiwillig Angaben über seine politische Orientierung machen muss ist schlicht rechtswidrig, mal abgesehen davon, daß ich bestreite, daß man hier valide Antworten bekommt.

Wir brauchen klare Richtlinien und dann bekommt der Einbürgerungswillige eine Probephase, inder kann er alles erlernen, was er wissen muss und erhält eine Betreuung.
z.B. einen 3 jährigen Einbürgerungskurs (Führerschein Deutschland) mit 2x2 Wochenstunden, und da erklären wir ihm alles, was er wissen muss.

Is doch zeimlich einfach, dann weiss er bescheid. Wir können doch nicht von den leuten, zumal mit unterschiedlicher Bildung, erwarten, daß sie sich das selbst zusammensammeln, viele haben ja nicht viel Kontakt zu Deutschen, woher sollen die wissen wie eine deutsche Hochzeit abläuft, wenn ihn weder jemand einläd, noch es ihm erklärt.

Wenn wir wollen, das die bei uns mitspielen, dann müssen wir sie auch zum Training kommen lassen, und sie nich einfach aufs Feld stellen und ihnen dann die rote Karte zeigen.

Intergation ist eine Grundvoraussetzung einer Gesllschaft die sich aus menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft zusammensetzt. Und diese Intgration muss von den gastgebern geleistet werden.
Das Angebot muss da sein. Komm rein, schau Dich um, sieh obs Dir gefällt, wenns Dir gefällt, kriegste ne Mitgleidschaft auf Probe, da erklären wir Dir alles und wenn Du dann immer noch willst, herzlich wilkommen.

Und wenn das von Anfang an so gelaufen wäre, dann hätten wir garkeine Probleme.

In keinem anderen land der Erde besteht so eine grosse Chance, wie in Deutschland, die Integration eines modernen Islam in die westliche Multikultur zu leisten.

Von den ökonomischen Chancen nach dem beitritt der Türkei in die EU, mal ganz zu schweigen. Wenn wir bisdahin kein Land mehr sind, wo Millionen Türken leben, sondern ein Land indem Millionen Bürger türkisch sprechen und die Kultur verstehen.......

Amerika hat gezeigt, daß die Fülle an Herkunftsnationen eine gewaltige Chance ist, oder waum ist sonst eine ehemalige Kolonie auf einer Insel, die einzige verbliebene Weltmacht?
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15.03.2006 11:42 Uhr von Cenor_de
 
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Oder um es knapp auf den Punkt zu bringen: Wenn die "Gastarbeiter" wirklich unsere Gäste waren, dann kann man wohl behaupten hier fände sich die unterentwickeltste Gastfreundschaft der Welt.

Wer seine Gäste im Keller einsperrt, der hat überhaupt kein recht sich zu beklagen wenn der nicht weiss wo die Tilette ist oder die Terassentür aufgeht, oder wo man immer das Chlor für den Pool kauft.

In der berühmten Hasspredigt, ist von schmutzigen Toiletten auf dem Flur die Rede und daß die Deutschen Schweine sind, die sich Toiletten auf dem Gang teilen.

Und im Grunde ist das schmeichelhaft, weil es die Gemeinheit, ihn in einer Baracke unterzubringen garnicht in Relation zu den Domestos-V&B-WCs seiner Gastgeber setzt.

Wir haben sie schlecht untergebracht, sie schlecht bezahlt und rassistisch behandelt und uns einen Scheiss für ihre Integration interessiert.
Und nun stehen wir da und wundern uns, daß sie keine guten deutschen geworden sind.

dabei ist das auch nicht wahr. Sie sind gute Deutsche, eigenbrödlerisch, fremdenfeindlich und voller Dünkel geworden, genau wie wir.
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15.03.2006 12:05 Uhr von Cenor_de
 
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@Sueton: Wie gut, daß Du weisst was jeder denkt. Zumal Du damit wohl einem Irrtum aufsitzt.

Arbeitslosigkeit und Migration haben nur sehr bedingt etws miteinander zu tun. Es sei denn Du bezeichnest den Beitritt der DDR als Einwanderung, dann allerdings hast Du begrenzt Recht. (1,6 Millionen Arbeitslose im Osten)

Würden wir daß tun, was die braunen Spinner und die Stammtische (also die, die Du für "Alle" hältst) vorschlagen, nämlich alle Migranten nach Hause schicken, können wir den Laden auch zumachen.

Denn dann stellen wir fest, daß wir 3 Millionen offene Stellen haben, die sich nicht besetzten lassen.
Von den Steuerausfällen ganz zu schweigen.

Mit jemandem ohne Vorbereitung einen Test zu machen, der vorher nie von ihm erwartet wurde, is als ob Du die zeitungfrau an der Ecke zur Abi-Klausur anmeldest und ihr hinterher ihren Laden wegnimmst.

Menschen, die denken wie Du (und das sind bei weitem nicht alle (denn nich jeder der keinen Stuss redet, tut das nicht, weil er sich nicht traut, oftmals weiss er es einfach besser)) sind nicht die Reaktion, sondern die Ursache der Integrations Probleme.

Jemandem, der in unserem Land leben möchte, müssen wir die Regeln und die Lebensumstände erklären, wenn wir das auch mit den Ossis gemacht hätten, wäre uns allen (auch den ossis) ne Menge Ärger erspart geblieben.
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15.03.2006 12:19 Uhr von Cenor_de
 
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Ich bin für einen Test: aber nicht ohne vorherige Ausbildung.

Um Auto zu fahren braucht man einen Schein, um in der Schule versetzt zu werden braucht man einen Schein, um in der Kirche Oblaten essen zu dürfen braucht man einen Schein.

Nur eine Vorbereitung in Theorie und Praxis ermöglicht es einem Menschen Kenntnisse zu erwerben.

Und da geht es nich nur drum, daß man die Sprache lernt.
Das westliche Menschenbild muss erläutert und auch kontrovers diskutiert werden. Wie wir drauf gekommen sind, was es für Vorteile birgt und auch welche Risiken.
Und zwar nicht zum auswendiglernen, sondern als Diskurs. Nicht lernen, auch nicht zwingend übernehmen, sondern verstehen.
Die machen das sounso, nich weil sie ungläubig sind oder doof, sondern die haben ihre Gründe. mehr brauchts ja nicht.
Wir sind garnicht homogen genuug um jemanden zu assimilieren.

Und ganz perfekt wäre es, wenn man das mit Praxis verbindet. Kultureller Austausch mit deutschen Freiwilligen, ich zeig Dir meinen Kram und Du zeigst mir Deinen Kram.

B4 im ehemaligen Jugoslawien der krieg ausbrah, hatten die Kinder in Saarjevo Schulfei an allen christlichen, jüdischen und muslimischen Feiertagen.
Das würde meine Tochter lieben.
Das ist keine Bedrohung sondern einen Perspektive.

Aber ohne Integration (nicht Anpassung) geht nix. So wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben, das ist für alle scheisse, und auch das sollten wir nicht vergessen, am beschissensten ist es für die Migranten.
Ohne soziale Aufstiegschancen ohne politische Partizipation und ohne Heimat in dem Land indem sie leben.

Aber klar jeder Deutsch träumt davon in einem Getto in der Türkei zu leben, von allen verachtet und Sozialhilfe zu bekommen, das is so geil, das will doch jeder.
Nicht? Richtig, und die Migranten hier wollen das auch nicht.
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15.03.2006 12:32 Uhr von kathleenchristine
 
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Vielleicht: sollten wir einfach nur mit aller Gelassenheit abwarten, bis es gung Menschen gibt die der Arbeit wegen ins Ausland gehen - nein, die hier lebenden können nichts dafür das wir hier wenig Arbeit haben, da gibts ganz andere Zusammenhänge die unsere Wirtschaft an der Basis sehr gut kennt -
Wenn also im Ausland nach Arbeit gesucht wird, dann ist manch einer der hier groß schreit auf einmal in einem anderen Land selbst "Ausländer". Dann dürfen wir gespannt sein....
Eine Frage noch an Stellung 69
Musstest du auch so einen Test machen als du nach Deutschland kamst, den jetzt dein Land von anderen verlangt? Eine provokante Frage, ist mir klar - aber vielleicht verdeutlicht das, was ich meine.
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15.03.2006 12:59 Uhr von Mondelfe
 
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Ich habe bei dem ersten Test (Links von stellung69) 76,17% erreicht, bei dem anderen hatte ich 3,4 Punkte...

muss dazu sagen, dass ich manches nicht verstanden habe (sprachlich) und dann einfach geraten habe... hat beim ersten wohl besser geklappt... ;)
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15.03.2006 15:17 Uhr von stellung69
 
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@kathleenchristine: Nein, habe keinen derartigen Test machen müssen, die gibt es meines Erachtens auch nicht. Möchte aber mal behaupten, daß ich ein Test problemlos bestanden hätte. Da ich mich selber als Musterbeispiel gelungener Integration sehe, glaube ich auch über solche Sachen mitreden zu können und dürfen.
Übrigens habe ich damals niemanden den Arbeitsplatz weggenommen und habe ich seit knapp 20 Jahren schön in die Kassen eingezahlt, daher wäre der Test bei mir eher nicht mehr angebracht.....
So, jetzt mal ein Stück Käse essen.... ;-))

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