14.03.06 19:21 Uhr
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Bundesländer mehrheitlich gegen Schlichtung

Die Mehrheit der deutschen Bundesländer, allen voran die CDU-geführten, sprechen sich gegen eine Schlichtung im Tarifstreit aus.

Aber auch in Mecklenburg-Vorpommern, welches von der SPD und der Linkspartei regiert wird, steht man einem Schlichter skeptisch gegenüber.

Eine Chance für eine Schlichtung sei nach Aussage von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) kaum vorhanden, da es eine drei-Fünftel-Mehrheit geben müsse. CDU-Politiker sehen noch keinen Grund für eine Schlichtung.


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WebReporter: heavyzmaster
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesland
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2006 18:20 Uhr von heavyzmaster
 
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Na das wird mal eine ganz harte Angelegenheit. Die Gewerkschaft muss bei ihrem Mitgliederschwund eindeutig Stärke und nicht Kompromissbereitschaft zeigen. Leidtragende sind nun halt die Bürger.
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14.03.2006 20:23 Uhr von detterbeck
 
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Leidtragend ist Deutschland: Nicht nur die Bürger ziehen Nachteile aus dem Streik.

Das Problem ist, dass nicht nur Angestellte im Öffentlichen Dienst, sondern generell Arbeiter aller Branchen in den letzten Jahren viel zu kurz getreten sind. Alleine die Tatsache (ssn berichtete), dass Deutschland Schlusslicht in der Lohnentwicklung ist, muss den Lohngebern zu denken geben! Aufwachen!
Unsere Wirtschaft kann nicht wachsen, wenn die Arbeiter nicht angemessen entlohnt werden. Stattdessen fordern Arbeitgeber noch mehr Arbeitszeit zu noch weniger Geld, weil sie den Rachen nicht voll bekommen! Zum KOTZEN!!!

Meinetwegen dauert der Streik noch ewig an, irgendwann müssen diese sturen Böcke nachgeben!
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15.03.2006 13:17 Uhr von Finn.W
 
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Egal: Der Verlierer des Arbeitskampfes steht jetzt schon fest. ver.di
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16.03.2006 18:54 Uhr von marshaus
 
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bloedsinn: ist doch eh kein geld mehr da was soll dieser streik, die gewerkschaften sollten sich mal ueberlegen ob sie weiter stellen abbauen wollen oder neue schaffen
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21.03.2006 15:14 Uhr von «azero»
 
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Fein beobachtet, heavyzmaster. Nur, mit einer Verlängerung der Arbeitszeit erreichst du keine Verbesserung der Dienstleistungsmoral. Insofern hat das Eine bestenfalls bedingt mit dem Anderen zu tun.

Ansonsten hast du, zumindest mit dem Teil "... Wenn der ganze Klein-und Mittelstand in Deutschland von Heute auf morgen ihre Firmen dichtmachen, gibt es keinen öffentlichen Dienst mehr." zumindest meine volle Zustimmung. Auch wenn die dir sicher wenig nutzt.

Dennoch lass dir gesagt sein, dass die Gefahr - zumindest diesmal - nicht von links kommt. ;)
Weder Gewerkschaften, noch links (also arbeitnehmernah) orientierte Vereine, Organisationen oder Parteien beabsichtigen, im Gegensatz zu den selbsternannten "Volksparteien", dem Mittelstand noch weiter zu schaden, sondern - zur Abwechslung - diesem kollateral zu nutzen. Würden die Mittelschichten endlich aus ihrer historischen Starre erwachen und so ganz allmählich erkennen, dass die Zeiten sich geändert haben und nicht mehr die Arbeitslosen oder "der Staat" ihr Geld wollen, sondern, dass der Staat zur Umverteilungsmaschinerie zugunsten der Superreichen umgebaut wurde, hätten wir schon den ersten - und wichtigsten - Schritt gegen die Landesverräter und Demokratiefeinde getan.

@marshaus

> ist doch eh kein geld mehr da was soll dieser streik,

Sagt wer?! Herr Ackermann? Herr Esser? Her Hartz? Herr Schröder? Ein anderer Verbrecher?

Glaubst du wirklich ausgerechnet denen, die sich Millionen in die Taschen stecken, und dann dem Pöbel vorheulen, dass bedauerlicherweise ... leider ... zu unser aller Entsetzen ... kein Geld mehr für die Armen, Schwachen, Kranken und Steuerzahler da wäre. Statt dessen sollten die Steuerzahler lieber noch mehr zahlen, denn bekanntlich sei Geben seliger als Nehmen, nicht wahr?!

Der Staat verschenkt JEDES JAHR rund 250 Mrd Euronen an die Superreichen. JEDES JAHR. Kein Wunder, dass sie dir also erzählen, es sei kein Geld mehr da. Denn für dich reicht es nicht mehr. ;)

Zumindest reicht es, um den Spitzensteuersatz um 11%(!) zu senken. Herr Ackerman spart also dank der SPD in EINEM Jahr netto mehr, als du in FÜNF Jahren brutto bekommst. Nicht einmal die CDU hat sich jemals solche gravierenden Belastungen des Pöbels erlaubt.
Und es reicht auch, die Körperschaftssteuer gegen Null zu fahren. Und natürlich reichte es auch, die Veräußerungsgewinne der Konzerne steuerfrei zu stellen, während Mittelständler nun die vollen Steuersätze tragen müssen. Und es reicht auch, Jahr für Jahr auf 40 Mrd Euronen Steuereinnahmen zu verzichten. Dabei reicht es sogar so sehr, dass man SEIT FAST 20 JAHREN selbst eine Empfehlung des Bundesrechnungshofes UND eine Anweisung des Bundesgerichtshof einfach ignoriert. Begründung: Zu wenig Geld, um das Geld einzutreiben.

Wenn es darum geht, den Menschen immer weniger zu geben, scheut man weder Kosten noch Mühen. Kein Wunder also, wenn für dich kein Geld mehr übrig ist, marshaus.

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