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Brecht-Nachlass aus der Schweiz gehört jetzt der Berliner Akademie

Im letzten Dezember wurden in der Schweiz im Nachlass von Victor N. Cohen unbekannte Briefe von und an Bertold Brecht entdeckt. Sie stammen aus der Zeit, als Brecht noch nicht weltberühmt war.

Der Nachlass wurde jetzt von Kultursenator Thomas Flierl an den Archivdirektor der Berliner Akademie überreicht. Die Unterlagen wurden mit 260.000 Euro aus Lottomitteln angekauft - allerdings nur zum Teil. Der Gesamtpreis wurde nicht mitgeteilt.

"Es sind Zeugnisse aus einer Zeit vor dem Weltruhm, der Kanonisierung und Mythenbildung", sagte der Leiter des Bertold-Brecht-Archivs, Erdmut Wizisla.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Schweiz, Akademie, Nachlass
Quelle: www.swissinfo.org

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2006 17:58 Uhr von Thothema
 
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Viel Geld für diese Briefe. Und doch kann man damit der Person Brechts und seinem Werk vielleicht noch etwas näherkommen.
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19.03.2006 21:28 Uhr von v-n
 
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warum auch nicht? Ich finde jedes Land sollte seine "Gedenkstücke" generell kostenlos erhalten, wenn diese irgendwo im Ausland gefunden werden.

Was soll denn all dieses hin und her verkaufen?
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21.03.2006 12:47 Uhr von zenon
 
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Lottomitteln? Komisches Wort - ist das jetzt ein Neogolismus von dir?

@v-n

Wieso hat deiner Meinung nach ein Land Anspruch auf die Werke eines verblichenen Staatsbürger?

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