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Urteil: Blutspender auch über seltene Risiken aufklären

Einem Polizisten war bei einer Blutspende ein Nerv beschädigt worden. Dieses zwar selten vorkommende, jedoch bei dem Beamten zur Dienstunfähigkeit von fünfzig Prozent führende Risiko, führte nun zu einem Urteil des Bundesgerichtshofs.

Das Gericht entschied, dass Blutspender auch über selten auftretende Komplikationen und Risiken informiert werden müssen.


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WebReporter: Reporta
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Blutspende
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2006 16:55 Uhr von Reporta
 
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Tragisch aber typisch deutsch: Statt sich vernünftig zu einigen und eine im Einzelfall gütliche Regelung zu treffen, wird prozessiert und heraus kommt, was eigentlich jeder weiss: Jeder medizinische Eingriff ist nun mal mit einem Risiko verbunden. Hier ist sicherlich der Hintergrund tragisch, aber das passiert eben. Nun wird es beim Blutspenden vermutlich 2 Aktenordner mit Hinweisen geben, die man dann "umfassende Aufklärung" nennt. Und jeder wundert sich, warum keiner Blut spenden geht...
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14.03.2006 17:06 Uhr von christianwerner
 
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Verschwindend geringer Prozentsatz: Ich weiß zwar nicht, wie viele gleichartige Fälle es noch gibt, aber bei etwa 2 Millionen Blutspendern gehen diese in der Masse wohl völlig unter. Eine Information, wie sie auch auf allen Beipackzetteln in Medikamenten zu finden sind, ist doch ok.

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