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Streik: Frank Bsirske hält Schlichtung erforderlich

Der nun seit Wochen anhaltende Tarifstreit findet kein Ende. Daher denkt der Verdi-Vorsitzender Frank Bsirske laut über eine Schlichtung nach.

Bsirske warf dem Vorsitzenden der TDL Hartmut Möllring vor, bewusst kontraproduktiv in die Verhandlungen zu gehen, um einen Ausstieg aus dem Flächentarifvertrag zu erreichen.

Um des sozialen Friedens willen soll, so der Wunsch von Bsirske, die Bundeskanzlerin Merkel persönlich eine schnelle Einigung unterstützen.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Streik
Quelle: www.n24.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2006 16:36 Uhr von :raven:
 
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Merkel??? Na da bittet man ja die richtige um Schlichtung!!!
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14.03.2006 17:19 Uhr von Cpt.Proton
 
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Die Luft wird dünner für Bsirske: Daher ist er natürlich für einen Schlichter, denn der Streik wird an Kraft verlieren und das Risiko, daß er am Ende mit leeren Händen dastehen wird wächst, da klammert er sich schon mal an jeden Strohhalm, der ihm entgegenkommt.
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14.03.2006 17:46 Uhr von Troll-Collect
 
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Luft wird dünner für Möllring: Das Arbeitgeberlager zerbröckelt, weil immer mehr öffentliche Arbeitgeber den ideologischen Konfrontationskurs von Verhandlungsführer Möllring (CDU) nicht mehr unterstützen wollen.
Die Gewerkschaften sind kompromißbereit und haben sich bewegt, Möllring aber sucht unnachgiebig die Eskalation. Kein Wunder, daß die Gewerkschaften und der vernünftige Teil der Arbeitgeber die Schlichtung suchen.

Übrigens, schon vor Wochen haben Experten die Kontrontationshaltung Möllrings kritisiert:

>>
Arbeitgebernahes Institut unterstützt Gewerkschaft im Konflikt um Arbeitszeiten im öffentlichen Dienst
Vor dem heutigen Spitzengespräch der Tarifkontrahenten im öffentlichen Dienst zeigt der Tarifexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Verständnis für das Vorgehen von Verdi. Mit einem Streik könne sich die Gewerkschaft wieder Respekt verschaffen.
"Verdi muss streiken", meint Hagen Lesch. Der Volkswirt, beim IW für Tarifpolitik zuständig, greift die Bundesländer, gegen die sich der Arbeitskampf richtet, scharf an: Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sei 2003 aus den Verhandlungen der Arbeitnehmerorganisation mit Bund und Kommunen ausgeschert, um Verdi längere Arbeitzeiten "aufzuzwingen".
So ließen viele Länderchefs, noch bevor es eine Einigung mit Verdi gebe, neues Personal bereits länger arbeiten. "Keine Gewerkschaft kann sich auf eine solche Verhandlungspraxis einlassen.
<<
oder
>>
Ein Arbeitszeit-Experte des Instituts für Arbeit und Technik (IAT) wirft den Hardlinern unter den Arbeitgebern eine "Geiz-ist-geil-Strategie" vor.
Die öffentlichen Arbeitgeber würden aus zwei Gründen auf längere Arbeitszeiten beharren, meint Steffen Lehndorff, Direktor des Forschungsschwerpunkts Arbeitszeit beim IAT im FR-Gespräch. Erstens wollten sie die Finanznot der Länder und Kommunen lindern. Ziel sei es, durch unbezahlte Mehrarbeit Stellen zu streichen und so zu sparen. Die Beschäftigten sollten damit für die Finanzmisere bezahle, obwohl die Politik dafür verantwortlich sei, etwa, weil sie Steuern gesenkt habe.
Zweitens würden einige Arbeitgeber-Vertreter - etwa Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU) - "die Zersplitterung des Tarifsystems billigend in Kauf nehmen".
<<
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14.03.2006 20:17 Uhr von sachsen-joshi
 
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luft wird dünner für den Arbeiter: noch vor einigen wochen war bsirske zuversichtlich, dass sich die Parteien wohl einigen werden "denn eine unterbesetzung von z.B. straßenmeistereien sei auf langer sicht unzumutbar" Ich kriege gleich wieder eine mittlere krise wenn ich höre dass man wieder mal um kleinigkeiten streitet die man so einfach hätte lösen können, wenn man es gewollt hätte. Die zeche bezahlt, wie immer, der arbeitnehmer. Alles und jeden Kleinigkeit innerhalb das verhälltnis Arbeitgebern - Gewerkschaften über den rücken der Kollegen aus zu tragen zeugt nicht von dem "erwachsen-sein". Im kindergarten wird tagtäglich gezeigt wie man solche "konflikte" löst
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14.03.2006 20:19 Uhr von Cpt.Proton
 
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Dann warten wir mal ab, wer am Ende am längeren Hebel sitzen wird und sich durchsetzt... und mal gucken, ob der Herr Bsirske wiedergewählt wird.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Verdi durchsetzt, die versuchen nur krampfhaft ihre Existenz zu begründen. Aber warten wir es ab meine kleine Julie, wer am Ende gewinnt, und ob deine, von dir zu Experten geadelten, Herren Recht behalten.

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