14.03.06 14:10 Uhr
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Kontinuierlicher Cannabiskonsum beeinträchtigt Leistungsfähigkeit des Gehirns

Laut einer Studie griechischer Mediziner wirkt sich der langfristige Konsum von Cannabis auf die Merkfähigkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit der "Kiffer" negativ aus. Getestet wurden hierzu drei Gruppen mit je 20 Personen.

In Gruppe eins waren Personen, die seit über zehn Jahren mindestens viermal pro Woche kifften. Bei Gruppe zwei war die Konsumdauer auf fünf bis zehn Jahre beschränkt. In Gruppe drei waren die Abstinenzler.

Bei den 17- bis 49-jährigen Probanden wurden diverse Tests durchgeführt, und es zeigte sich, dass die Gehirnleistungen bei längerem Cannabiskonsum abnahmen. Die Abnahme der Gehirnleistung ist einzig und allein von der Konsumdauer von Cannabis abhängig.


WebReporter: md2003
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Cannabis, Leistung
Quelle: www.wissenschaft.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2006 13:50 Uhr von md2003
 
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Das ist mir schon klar. Wenn man jemanden sieht, der schon 30 Jahre kifft, dann kommt der einem besonders Stoned vor. Und ist auch ein bisschen langsam drauf!
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14.03.2006 14:51 Uhr von Der Erleuchter
 
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Andere Studien sagen dass es bei jüngeren Menschen noch wesentlich schneller und stärker zu negativer Gehirnentwicklung kommt.
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14.03.2006 14:57 Uhr von normalo78
 
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Nicht daß ich das Ergebnis anzweifeln würde, aber der Ablauf der Studie scheint mir nicht korrekt gewesen zu sein. Zum einen müßte die Unterscheidung der beiden Kiffergruppen klarer sein (eine Gruppe mindestens 10 Jahre und die andere zwischen 5 und 10 Jahren, das reicht nicht aus) zum Zweiten müßten die Test über mindestens 10 Jahre gelaufen sein, um etwas über die Entwicklung der einzelnen Menschen sagen zu können, sprich, die könnten ja auch von Anfang an etwas langsamer oder einfach dümmer gewesen sein, als die Testgruppe der Nicht-Kiffer. Dafür spräche für mich auch, daß ein wirklich intelligenter Mensch auf Drogen verzichtet ;). (So, jetzt dürfen mich alle Kiffer zerreißen.)

Gruß
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14.03.2006 15:00 Uhr von sluebbers
 
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stimmt: kann ich bestätigen. eigene erfahrung. man wundert sich wenn man das kiffen drangibt wie leistungsfähig man auf einmal ist.
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14.03.2006 15:03 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Da fehlt was
Die Gruppe null - Personen, die seit mehr als dreißig Jahren täglich kiffen, bei denen erhöht sich Merkfähigkeit wieder signifikant, habe ich gemerkt *FG*

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14.03.2006 15:47 Uhr von Dr.G0nz0
 
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würde mich mal interessieren wie die auswirkungen von alkohol in so einer studie bewertet würden. ausserdem frage ich mich warum leute die mit dem kiffen nix zu tun haben sich ständig genötigt fühlen drüber herzuziehen. das interessiert doch niemanden.
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14.03.2006 15:54 Uhr von Username
 
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Immer diese Studien Wurde in der Studie auch berücksichtigt, dass das Gehirn im Laufe der Jahre sowieso an Leistung und Reaktionsfähigkeit verliert?

Also ich kiffe seit etwa 5 Jahren, dafür rühre ich keinen Alkohol an. Ich muss sagen: Gute Entscheidung! 1.3er Abi, danach ne Ausbildung mit 1 und momentan, im Studium, läuft alles wie geschmiert. Und das alles stoned. Wo ist das Problem? Wer nicht drauf klarkommt soll es eben lassen.

Ich kenne einige Mediziner und Medizinstudenten von denen so einige kiffen und dafür nicht saufen. Wenn es einer weiß, dann die. Mein Hausarzt hat mich übrigens letztendlich davon überzeugt, keinen Alkohol zu trinken und Cannabis stattdessen zu konsumieren (Natürlich im Sinne von: "Wenn schon, dann lieber das!").

Zu diesem Thema gibt es so viele Studien. Jede sagt etwas anderes aus und hinterher ist man genauso schlau wie vorher (Im wahrsten Sinne des Wortes). Nur eins ist klar: Zu Tode kiffen kann man sich nicht und wenn man bekifft ist, macht man keinen Ärger. Also, wenn schon Droge, dann lieber Kiff als Suff.

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14.03.2006 16:11 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Die Auswirkungen von ständigem Alkoholkonsum sind hinlänglich bekannt und untersucht.

Wenn ich mich noch recht erinnere - es ist ja schon fast vierzig Jahre her, dass ich darüber unterrichtet wurde und auch die Spätfolgen dieser Drogensucht als Zivi in der Psychiatrie studieren konnte, sieht das wie folgt aus:

Täglicher Alkoholkonsum - ca. 70 Gramm bei Männern, ca. 40 Gramm bei Frauen - führt nach einer Zeit von etwa fünfzehn Jahren zu einem Delirium mit ersten Hirnschädigungen. Wird danach der Alkoholkonsum nicht eingestellt, so folgen binnen kurzem - Jahresfrist - ein zweites und drittes Delirium, spätestens nach dem dritten Delirium verliert der Drogensüchtige jegliche Fähigkeit sich an naheliegende Ereignisse zu erinnern, von weiter zurückliegenden ganz zu schweigen.

Ich habe im Laufe meines Lebens sehr viele Langzeitnutzer von Haschisch oder Marihuana kennen gelernt, diese Droge hatte bei den Süchtigen weder zu einem Delirium noch zu bemerkenswerten Beeinträchtigungen der Denkfähigkeit geführt, die älteste Person war etwa achtzig Jahre und ganz schön rege.
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14.03.2006 16:15 Uhr von |marek|
 
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Alles Bldösinn: Das ist doch alles Blödsinn.

Ich selber kiffe seit mehr als 4 jahren davon 2 jahre täglich Bong.

Vor 2 Tagen war ich beim Arzt in der Lungenfunktionsmaschine und ich habe 97% erreicht das soll mir doch erst ma ein nichtkiffer nachmachen ;)

Natürlich gibt es genug Leute die damit nicht klarkommen,aber diese Personen gibt es doch in jeden Bereich.
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14.03.2006 16:30 Uhr von sluebbers
 
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@marek: warte einfach noch 5 jahre und kiff währenddessen so weiter...
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14.03.2006 17:05 Uhr von Klaus Helfrich
 
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@sluebbers: Und was wird dann sein?
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14.03.2006 18:07 Uhr von trimi
 
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@ Arne: ARGH: Warum muß man hier eigentlich immer wieder und wieder gegen den gleichen Unsinn anschreiben???

1) Bei wem Canabis als Enstiegsdroge gilt ist nicht von Interesse, Fachleute halten es für Blödsinn (wie schon das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil von 94 festgestellt hat). Einstiegsdroge heißt Einstieg in Suchtverhalten, und da kann man sich doch nicht ernsthaft einbilden, irgendjemand käme das erste mal durch Cannabis mit Suchtverhalten in Berührung. Bei mir war die chronologische Abfolge z.B. folgendermaßen: Zuerst TV, dann Zigaretten (ganz wichtig, weil praktisch jeder Kiffer zunächst damit angefangen haben dürfte!!!) und dann erst Kiff!

2) Und zu dem immer wieder gern zitierten 10 mal so viel THC: Bullshit, dann wär ja früher garnichts drin gewesen, realistisch ist eine Verdoppelung bis Verdreifachung (wie man auch anhand von Polizeistatistiken ziemlich gut nachvollziehen kann). Auch das ist einerseits natürlich nicht zu verachten, allerdings wird jeder automatisch die Dosis anpassen, Du trinkst Wein schließlich auch nicht als sei es Bier, wenn Du weißt, es ist Wein. Genauso wenig tu ich halt vom hochgezüchteten Nederweed genau so viel in einen Joint wie ich von irgendwelchem homegrown reintun würde. So Fucking What???
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14.03.2006 18:23 Uhr von Ronin3058
 
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Ach wie schön: Sofort wird auf Alk verwiesen, weil der schädlicher als Haschisch sei...

Toll und weil von einem Auto überfahren werden weniger schädlich ist als von einem Zug, leg ich mich vors Auto?
lol
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14.03.2006 18:24 Uhr von Kaffke
 
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Kiffer sind doof Als erstes möchte ich einmal die Durchführung, der Studie kritisieren, bei der es meiner Meinung nach so viele Faktoren gibt, die nicht berücksichtigt wurden, dass sie im Prinzip gar nichts aussagt. Es gibt z.B. eine Art "Suchtgen", das festlegt, wie schnell/stark man nach irgendetwas abhängig wird. Unterstellte man den Kiffern eine Abhängigkeit nach Cannabis, würde das heißen dass es wahrscheinlich ist, dass manche Personen aus der Kiffergruppe auch nach anderen Dingen abhängig sind die evtl. die Denkleistung o.ä. beeinträchtigen. Zudem ist die Anzahl der Personen, die bei der Studie beobachtet wurden viel zu niedrig und der Zufallsfaktor viel zu hoch.
Den Leuten, die behaupten, dass intelligente Menschen keine Drogen nehmen, möchte ich mitteilen, dass viele Musiker, Künstler und Schriftsteller, wie z.B. Goethe, Van Gogh, T. Williams (von Rockmusikern ganz zu schweigen) Drogen genommen haben und ihre heute so beliebten Werke in Rauschzuständen produziert haben.
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14.03.2006 18:30 Uhr von Zipstah
 
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Und dann sag mir die Leistungsfähigkeit, die du dann noch hast. Wär doch mal n döpes Beispiel :)
Hmm, ich kiff nicht, aber ich kenn einige, die kiffen, sind total gut in der Schule, andere kommen überhaupt nicht mehr klar, man, das ist bei jedem Menschen anders. Ich persönlich steh mehr auf Alk, weil kiffen mich in der Situation immer so langsam macht hehe :) Aber ansonsten, jedem das Seine. ;)
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14.03.2006 20:34 Uhr von megatrend
 
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ganz einfach: guck´ Dir die Fresse eines Dauerkiffers an und man braucht keine Studie mehr...
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14.03.2006 21:04 Uhr von my_mystery
 
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was heist´n eigentlich knoti ... ääh kunti ... ääh kinto ... äääh kanuti ...

knitoniurlich ?

... ach was solls ...

* noch´n Joint anschür *

(c:
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14.03.2006 21:28 Uhr von destroi
 
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@ RealAcidArne: Völlig daneben.
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14.03.2006 21:45 Uhr von ottonilli
 
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@kiffers hier: merkwürdigerweise wechseln die Befürworter des Kiffens immer mal wieder. in 2 Jahren werden es wieder neue sein. Und wo sind die Alten? In der Gosse.
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14.03.2006 23:56 Uhr von md2003
 
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Dazu kann man nur sagen: Die Dosis macht das Gift! Dies gilt für alle chemischen Verbindungen auf diesem Planeten!

Tetrahydrocannabinol ist sehr gut für den Körper, aber nur in einer ganz geringen Dosierung. Dies gilt auch für Alkohol, Nikotin, Codein, Coffein u.s.w

Auch z.B. Zucker oder Salz sind in einer gewissen Dosierung tödlich!
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15.03.2006 03:03 Uhr von Gunny007
 
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@megatrend: und schau ich mir so manchen komentar hier an muß ich mir die fresse garnicht mehr ansehen.
hätte ich besser auch nicht gemacht. ob ich jetzt noch gut schlafen kann.

ist es nicht normal daß man im alter ein wenig langsamer, vergesslicher, einfach älter wird.

wenn sich jeder kiffer kennzeichnen müßte würden viele saudoof aus der wäsche gucken wer so alles kifft.
wir haben auf einer schulfeier im haus unseres religionslehres eine verdächtige pfeife gefunden - haben dann mal gleiche eine mit ihm durchgezogen.

wecker, witzigmann, friedmann (na ja negativbeispiele, eben diese nervensäge friedmann, gibt es überall).

drogengebrauch ist eigentlich recht kreativ, nicht der mißbrau, die sucht.
das gifteln habe ich aber schon lange aufgegeben, trink mir nur noch ab und an einen.
auf mtv besäuft sich gerade eine, mei ist die hart drauf.
eines muß ich aber noch in meinem leben probieren. mescalin, und wenn ich dafür nach mexico fliege, oder so.
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15.03.2006 08:18 Uhr von Klaus Helfrich
 
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@ottonilli: Freundliche Grüsse aus der Gosse lol
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15.03.2006 08:31 Uhr von cozmixx
 
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pöse plöte Kiffer! *sichdengrüssenausdergosseanschliesst*
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15.03.2006 08:38 Uhr von sluebbers
 
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@ottonilli; @klaus helfrich: @ottonilli
auch von mir schönen gruß aus der gosse...;)

@klaus helfrich
man muss schon ein paar jahre durchkiffen damit die leistungsfähigkeit sinkt...das wird der marek erfahren wenn er weitermacht. oder auch nicht weil man das selbst gar nicht merkt.
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15.03.2006 12:52 Uhr von seaofgreen
 
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richtig interessant ist "The authors examined neuropsychological functioning in 20 long-term (LT), 20 shorter term (ST) heavy frequent cannabis users, and 24 controls after abstinence for ?24 hours prior to testing."

http://www.neurology.org/...


Das sollte klar sein das ein Dauerkonsument nach 24 Stunden höchstwahrscheinlich unvorbereiteter Abstinenz solche Ergebnisse erzielt. Nach zwei Wochen motivierter Abstinenz sieht das dann schonwieder ganz anders aus!

lg

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