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Schwerer Notfall: Kran muss Übergewichtigen aus seiner Wohnung bergen

In Hannover hatte ein 300 Kilogramm schwerer Mann einen Zusammenbruch in seiner Wohnung im vierten Obergeschoss erlitten. Doch selbst mit "Trageunterstützung" und einer Feuerwehr-Drehleiter konnte er nicht herausgeholt werden.

Die Drehleiter hielt dem Gewicht des Mannes nicht stand, schließlich musste ein 60-Tonnen-Kran mit Rettungskorb eingesetzt werden, um ihn zu bergen. Anschließend wurde er mit einem Spezial-Rettungswagen in die Medizinische Hochschule gebracht.

35 Feuerwehrleute, drei Retungsassistenten und ein Notarzt waren mehr als drei Stunden beschäftigt.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Wohnung, Übergewicht, Notfall, Kran
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2006 12:14 Uhr von snickerman
 
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Auweia! Das ist ja schon wie in Amerika hier, wo es schon für fast jedes Krankenhaus solches Spezial-Equipment gibt. Ich glaube, ich sollte auch mal mit dem Abnehmen anfangen...
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14.03.2006 13:29 Uhr von bodensee1
 
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wer zahlt solche Einsätze ??? find das nämlich ganz nett deftig
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14.03.2006 13:46 Uhr von Dream77
 
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ich glaube: da wäre es sinnvoller gewesen, de hätten , wenn es denn ein notfall gewesen wäre, das equipment des krankehauses in die wohnung zu schaffen., wäre bestimmt schneller gegangen
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14.03.2006 20:21 Uhr von kirschholz
 
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@bodensee1: Wahrscheinlich die Allgemeinheit, wie immer. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein 300Kg Blob sein eigenes Lebensunterhalt verdienen kann. Es ist mir ohnehin schleierhaft, wie solche Fettmassen es überhaupt schaffen genug einzukaufen, um die Fettzellen ausreichend zu füttern.
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15.03.2006 10:54 Uhr von ReinhardTroester
 
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Wo bleibt die Selbstverantwortung? Ich finde so etwas sehr traurig. Nur weil sich jemand nicht unter kontrolle hat und alles was er bekommt essen tut fällt ein Teil der Rettungkräfte über mehrere Stunden aus. Die Kosten hierfür trägt wahrscheinlich das Sozialamt, also jeder Arbeitnehmer! Schlimm genug das der Typ schon so fett ist, aber warum muss er dann auch noch im vierten Stock wohnen? In seinem eigenen Interesse sollte er eine Erdgeschosswohnung haben. Zu der Zeit als ich Zivildienst als Rettungssanitäter machte war ich bei einem Verkehrsunfall dabei. Eine Frau mit gut 180 KG hinter ihrem Steuer aber nicht eingeklemmt. Sie konnte sich nicht bewegen. Mit 5 kräftigen Männer bekamen wir die raus und hatten unsere Trage noch stützen müssen, weil die für solche dicken Personen nicht ausgelegt sind. Die sind nur bis ca. 160 KG belastbar! Jeder ist und bleibt für sich selbstverantwortlich und bestimmt damit sein tägliches Leben. Wer sich selbst in eine Notlage bringt darf sich nicht immer auf andere verlassen die ihm helfen. Er wäre mehr als gerecht wenn dieser Typ die gesamten Kosten dieses Einsatzes selbstbezahlen muss auch wenn er bis sein lebensende nur noch 200 Euro für Lebensmittel bekommt!
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15.03.2006 11:50 Uhr von andreas-boracay
 
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nomen est omen: auf die gefahr hin, wieder wegen beleidigung editiert zu werden...
[edit;xmaryx]
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15.03.2006 11:54 Uhr von eruendil
 
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@ReinhardTroester: Eigentlich würde ich Dir in Grenzen zustimmen, wäre da nicht eine erstaunliche Tatsache: Wer "dick" ist hat nur in Ausnahmefällen selber Schuld daran.

Neuere Studien haben ergeben, dass das Körpergewicht bzw. der BMI (=Body-Mass-Index: Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht) quasi gar nicht von der Kalorienzufuhr abhängt (in gewissen Granzen natürlich, aber ob 1500 oder 3000 kcal macht kaum einen Unterschied). Der menschliche Körper ist nämlich nicht einfach ein "Fass", in das Du oben Kalorien reinschüttest und unten den Hahn mit Kalorienverbrauch auf- oder zudrehst und dadurch bestimmst, wie voll das Fass ist. Der Organismus eines jeden höher entwickelten Lebewesens ist ein hochkomplexer Regelmechanismus, der fast alles selber optimal einstellt, inklusive dem Körpergewicht bzw. den Fettanteil am Körper (solange nicht daran rumgepfuscht wird durch Diäten oder Nahrungsmittelzusatzstoffe).

Darüber hinaus gibt es halt (evolutionstechnisch bedingt, wer dran glaubt ;) eine enorme Bandbreite in der Population jeder Spezies. Darum gibt es halt Hoch- und Niedrig-BMI-Leute. Studien zeigen übrigens auch, dass die Lebenserwartung bei einem BMI zwischen 25 und 35 am höchsten ist und nicht bei 18,5 bis 25, wie immer behauptet wird (BMI = Gewicht in kg geteilt durch Körpergröße in Metern zum Quadrat, falls das mal jemand für sich selbst ausrechnen will)!

Besonders wenn Menschen extrem viel Gewicht zulegen, steht dahinter in den allermeisten Fällen eine Krankheit (Stoffwechselerkrankungen, ein Tumor in bestimmten Hirnregionen oder ähnliches) oder eben eine schwere psychische Erkrankung. Sollten Kranke diskriminiert werden? Eigentlich nein (was unsere Leistungsgesellschaft natürlich nicht daran hindert quasi ALLE Kranken zu diskriminieren)!

Ich wäre jedenfalls ganz vorsichtig, den paar Menschen mit 150kg und mehr Körpergewicht in unserer Gesellschaft pauschal Vorhaltungen zu machen und sie als "unkontrolliert" zu verurteilen und aus der Solidargemeinschaft auszuschließen (im Mittelalter nannte man das "vogelfrei"). Ebenso könntest Du sagen, dass jemand, der durch einen Skiunfall im Rollstuhl landet, keine Hilfe der Solidargemeinschaft bekommt: er hätte ja stattdessen auch joggen gehen können, da passiert viel viel weniger.

Wie gesagt, das Thema vom so genannten "Übergewicht" ist doch deutlich komplexer als die Ernährungswissenschaftler in den Medien uns das immer weis machen wollen.

Dagegen werden Dicke in unserer Gesellschaft aber hammerhart diskriminiert und das obwohl bewiesen ist, dass der BMI zu mindestens 50% erblich bedingt ist und nichts über Krankheit oder Gesundheit eines Menschen aussagt. Sprich: Ebenso könnt man Menschen wegen ihrer Haarfarbe, ihrer Augenfarbe oder der Form ihrer Nase diskriminieren. Aber halt, hat´s das nicht schon mal gegeben?

Mit besorgten Grüßen,
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15.03.2006 11:57 Uhr von eruendil
 
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@andreas-boracay: Das ist nicht beleidigend, das ist einfach nur dumm. Sorry.

PS: Ich bin bekennender 28-BMI-er, falls Du mich des Übergewicht-Verbrechens bezichtigen möchtest.

Kopfschüttelnd,
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15.03.2006 12:04 Uhr von andreas-boracay
 
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@eru: [edit;xmaryx]
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15.03.2006 12:05 Uhr von Jani22
 
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Oh je was für ein Aufwand! Naja irgendwie tut er mir aber auch Leid, er ist so dick das er sich nicht mehr selbst helfen kann. Muss schon schlimm sein. Aber vielleicht ist er ja auch durch eine Krankheit so dick geworden,soll es ja auch geben. Ansonsten sollte der Mann sich spätestens jetzt mal gedanken darüber machen etwas abzunehmen. Glücklich kann er mit seinem Gewicht ja wohl nicht sein.
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15.03.2006 12:56 Uhr von Yessaya
 
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Lästern kann jeder !! Erstaunlich ist doch nur, das viele Menschen die auf Dicken rumhacken sich garnicht bewusst sind was sie einem Menschen damit antun.
Vielleicht ist der arme Kerl einfach nur "Frustesser" der zum Essen greift wenn er das Gefühl hat - das es hilft. Genau das tut es nicht. Ich kann da auch erfahrung sprechen. Ich war damals nur ein bisschen pummelig, das lag nichtmal an mangelnder Sportlicher Aktivität - das ganz sicher nicht. Wenn ich mir doch dann in der Schule sämtliche denkbaren Mobbingarten über mich ergehen lassen musste, ohne das ich mir helfen konnte - geschweige denn ein anderer - denn wer nicht mitgemacht hat der war der nächste. Und wei ist das wenn man immer nur hört : Du bist der Beste - irgendwann glaubt man das selbst. Ist das selbe Prinzip.
Deswegen auf Dicken rumzuhacken - ob das nun der große Hunger ist oder eine Krankheit - denn das steht hier ja gar nicht zur Debatte, ist ja auch sowas von erwachsen.
Drum rumstehen und lästern das kann jeder, das was ihr hier macht ist ja sowas von erwachsen - käme irgendwer von euch auch nur auf die Ideen dem armen Kerl zu helfen?
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15.03.2006 16:34 Uhr von snickerman
 
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Du kannst ruhig meinen Namen verwenden! Wenn jemand wie andreas-boracay mich beleidigt, geht mir das an meinem dicken Hintern locker vorbei...
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16.03.2006 19:03 Uhr von Ba-Seele
 
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@ eru: Endlich mal einer der sich informiert hat! :D

Ich bin selbst stark übergewichtig. Bis ich 16 Jahre alt war bestand mein Leben aus Diät. Es hat einfach keinen Sinn, ich kann nicht abnehmen. Ich esse wochenlang fast gar nichts und mein Bruder frisst sich nebenan zu Tode. Ich nehme dabei fast noch zu, mein Bruder ist und bleibt ein Spargeltarzan.

Diäten sind und bleiben unsinnig. Wenn sie funktionierten würde es keine dicken Menschen mehr geben!!

Jetzt kommt wieder "ja aber treib doch Sport und iss gesund!" --> Das tue ich!!
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16.03.2006 21:26 Uhr von MasterLuke85
 
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frechheit: [edit;silence_sux]
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18.03.2006 08:45 Uhr von bigdaddy2
 
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Naja, sehen wir das mal so: auch dicke können arbitsplätze schaffen

Seine Gesundheit ist zwar stark mitgenommen aber sollte er vor der 67 sterben kann der staat seine rente behalten.
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18.03.2006 11:44 Uhr von fischhäppchen
 
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oha dann muss er: aba schon sehr sehr sehr gut genährt sein
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18.03.2006 22:31 Uhr von bluna74
 
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@reinhardt tröster: zitat "Er wäre mehr als gerecht wenn dieser Typ die gesamten Kosten dieses Einsatzes selbstbezahlen muss auch wenn er bis sein lebensende nur noch 200 Euro für Lebensmittel bekommt!


für 200€ kannst du gut 500kg zucker im monat kaufen.in kalorien sind das bestimmt 350000 kalorien.
also am tag immer noch genug ;-).

gruss

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