14.03.06 09:19 Uhr
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Gesundheitsministerin Ulla Schmidt plant Gesundheits-Soli

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wollte ihre Pläne erst nach den Landtagswahlen offen legen. Aber nun sind doch schon einige Details ihrer Pläne bekannt geworden, welche zeigen, dass der Beitragszahler mal wieder richtig draufzahlen muss.

Der Kassenbeitrag, ca. 13 %, wird künftig durch drei geteilt. Arbeitnehmer zahlen sechs bis sieben Prozent - nicht mehr nur vom Bruttolohn, sondern auch auf Nebeneinkünfte. Weiterhin zahlt der Versicherte eine Gesundheitsprämie von 15 bis 30 Euro im Monat.

Also wird es erneut für alle gesetzlich Versicherten teurer.


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WebReporter: radar
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesundheit, Gesundheitsminister, Ulla Schmidt
Quelle: www.bild.t-online.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2006 08:56 Uhr von radar
 
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Was zeigt uns das mal wieder unsere Regierung macht eh was sie will. Inzwischen gibt es ca. 250 Krankenkassen und hier sollte man mal ansetzen das kleine Krankenkassen zusammengeschlossen werden um Kosten zu sparen und nicht das Kosten auf den Versicherten abgewälzt werden.
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14.03.2006 09:27 Uhr von kollegeahmed
 
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Schweinerei - der Patient als Melkkuh ! Ich plädiere für Sonderbeiträge für FUN-Risikogruppen, Raucher, Trinker usw.
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14.03.2006 09:33 Uhr von radar
 
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@kollegeahmed: Da kann ich Dir nur zustimmen.
Eine andere Möglichkeit wäre auch das die Leute die nur selten Krank sind einen Bonus erhalten.

Im Moment ist es jedenfalls eine Schw..nerei was da betrieben wird, man zahlt jeden Monat Krankenversicherung, dann geht man einmal im Jahr wegen einer Erkältung zum Arzt, bezahlt 10 Euro und dann in der Apotheke zahlt man nochmal.
Und jetzt wollen sie nochmal Geld haben, echt Klasse was unsere Regierung da veranstaltet.
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14.03.2006 09:34 Uhr von vst
 
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da bin ich auch dafür: zuschlag für fun-risikogruppe.

motorradfahrer, hausfrauen und ssn-user die blöde kommentare abgeben.
und ich darf sagen was blöd ist :-))

und wieder muss ich mal klugscheißen.
"...dass der Beitragszahler mal wieder richtig draufzahlen muss."
mal wieder richtig draufzahlen

schon mal was von dem unterschied zwischen deutsch und blöd gehört?
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14.03.2006 09:40 Uhr von maki
 
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Vielleicht hab ich ja jetzt nen Denkfehler, aber ist "Der Kassenbeitrag, ca. 13 %, wird künftig durch drei geteilt. Arbeitnehmer zahlen sechs bis sieben Prozent... + 15 bis 30 Euro" nicht weniger als vorher? (wenn man mal die beim kleinen People eh nicht vorhandenen "Nebeneinkünfte" ausser acht lässt).
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14.03.2006 09:54 Uhr von usambara
 
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Alle müssten in die gesetzliche K-Kasse einzahlen, damit wäre jedes
Problem gelöst. Schluss mit der 2Klassenmedizin für
Reiche.
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14.03.2006 10:03 Uhr von sachsen-joshi
 
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Gesundheitsreform ist sache von patient und arzt: Eigentlich eine gute idee, die gesundheit vom Geld abhängig zu machen. Nur sollten alle die so laut brüllen erst auch mal gucken wie es zu diesem malheur kam... Nachdem vor dekaden das gesundheitssystem mit krankenkassen usw. eingeführt wurde, ist in laufe dieser zeit auch so ein nebeneffekt aufgekommen von *ich fühle mich heute nicht so, keine lust... ich gehe zum arzt*
Wenn wir alle 2 furz lang zum arzt laufen und der nicht willens ist, einfach mal zu sagen "Es fehlt ihnen nichts, gehen sie also arbeiten" dann wird alles teuer. Natürlich liegt diese reform nicht diesem grundsatz zu grunde, ich möchte nur aufzeichnen, wie die verantwortlichkeit von uns allen, aber auch von den Ärzten gefragt ist. Für eine Erkältung rennt man nicht gleich zum arzt... Der arzt der dafür Medikamente in hülle und fülle aufschreibt, denkt nur an sein eigenen portmonnaie... das Maß macht´s und das scheint mir ziemlich verzogen zu sein. Andernseits, wenn wir schon alles selber bezahlen sollen, wofür brauchen wir dann noch soviele krankenkassen ???
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14.03.2006 10:03 Uhr von Damien2003
 
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ist mir egal der Deutsche zahlt doch gern oder steht diesmal das Volk in Berlin und geht auf die Bonzen los, ich glaube eher nicht. In Frankreich hätte es wahrscheinlich wieder gerummst aber der Deutsche ist einfach zu träge. Ich hätt da noch mehr ideen, wie wärs mit einem Mehrwertsteuer-soli ab nächstes Jahr denn auch die 19% werden nicht genug sein oder ein Arbeitslosen-soli weil unsere Sozialkassen bald nicht mehr ausreichen werden und wenn wir schon mal dabei sind, ein Politiker-soli wär nicht schlecht, weil für so verdammt gute Arbeit muss man einfach gut bezahlt werden. Die Frage die am schluss bleibt ist, wer und wovon soll der Bürger das noch bezahlen.
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14.03.2006 10:07 Uhr von draver
 
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Ulla Trulla ablösen: @vst

„zuschlag für fun-risikogruppe.

… und ssn-user die blöde kommentare abgeben.“

Ob du dir das leisten kannst? Da kommt schon eine Menge zusammen ; )

Zum Thema:

Normalerweise sollte eine Reform ja besser sein als das, was man bisher hatte. Jetzt will Mrs. Unfähig, Ulla Trulla, in ihrer bewährt inkompetenten Art, es aber mal wieder komplizierter machen und ein misch masch aus einer Pauschale und den lohnabhängige Zahlungen machen. Nichts Halbes und nichts Ganzes, allerdings mit einer Konstante drin: Reform = mehr Zahlen für die Bürger. Sparen bei den Krankenkassen ? Fehlanzeige !! Hunderte Krankenkassen mit Vorständen und Personal, Kassenärztliche Vereinigung, Freigabe, das man verschreibungspflichtige Medikamente im Ausland kaufen kann, wo die teilweise nicht mal die Hälfte kosten. Das Einsparungspotenzial ist enorm. Aber dank Lobbyarbeit, für die Frau Schmidt offensichtlich sehr empfänglich ist, darf wieder nur der Bürger drauf zahlen.
Wann wacht das Wahlvolk endlich auf und gibt der SPD auf dem Stimmzettel die Quittung für diese Frau?

@usambara
"Alle müssten...
in die gesetzliche K-Kasse einzahlen, damit wäre jedes
Problem gelöst."

Vollkommen falscher weg. Alle müssten in die privaten Versicherungen rein. So muss jeder sein eigenes Risiko Krankenversichern und es würde endlich richtigen Wettbewerb unter den Kassen geben.
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14.03.2006 10:14 Uhr von pulverschmid
 
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@draver: Am besten, Du wirst recht bald arbeitslos und ein wenig krank. Dann kannst Du Dich ja prima privat versichern und bist bestens abgesichert. Das sehe ich ebenso.
Ach ja, der Wettbewerb unter den verbliebenen Kassen wäre dann natürlich auch gesichert. Richtig so!
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14.03.2006 10:31 Uhr von radar
 
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@sachsen-joshi: Auf der einen Seite hast Du Recht aber auf der anderen Seite muß ich Dir da wiedersprechen.

Klar man rennt nicht bei jeden Scheiß zu Arzt aber mit einer Erkältung sollte man das schon tun. Weil gerade durch solche Leute mit Deiner Denkweise verbreitet sich so eine Erkältung schnell auf andere.

Ich sehe es im Büro jeden Winter wenn einer erkältet und der Meinung ist, Arbeit ist wichtiger als Gesundheit, das er gleich 3 - 5 Leute mit ansteckt die dann ebenfalls ausfallen.

Ne im Gegenteil viele Ärzte verschreiben nichts mehr. Anfang des Jahres ist mir das so gegangen, ich hatte eine starke Erkältung und bin zum Arzt um schnell wieder gesund zu werden. Der meinde aber ne wir versuchen es ohne Antibiotika, weil er sparen muß. Das Ende vom Lied war das ich dann 2 Wochen zu Hause im Bett lag.
Klasse Denkweise und dafür zahlt man Krankenversicherung.
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14.03.2006 12:14 Uhr von Teppichratte
 
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Hackt: nicht so auf der Ulla Trulla rum, die kann nix dafür, die liest doch nur ab, was ihr die Kassen aufgeschrieben haben.
So wie alle unsere Politkasper, ist sie nur noch ausführendes Organ der Wirtschaft.
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14.03.2006 12:24 Uhr von kathleenchristine
 
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Was: regt ihr euch auf? Geplant hat sie schon viel und geschrieben hat es die Bild.
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14.03.2006 12:25 Uhr von prophecy999
 
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Wie lange noch: lassen wir uns das gefallen?
Immer weniger haben Arbeit, die die Arbeit haben haben kein Geld mehr weil sie alles zahlen sollen...
Wann ist die Schmerzgrenze erreicht an der wir dummen Deutschen mal aufstehen und uns wehren?
Wir schauen nur dumm zu wie andere immer mehr bekommen und uns gekürzt wird, wir hören das wir keine Rente mehr bekommen und Politikerrenten steigen.......was tun wir - nichts - ausser ein paar Stammtischparolen schwingen......
Eigentlich haben wir es nicht anders verdient......ein Volk der Duckmäuser, Arschkriecher und Jasager (ja ich bin deutscher und meine Eltern auch und meine Grosseltern auch........)
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14.03.2006 13:16 Uhr von bueyuekt
 
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Reform: Eine reform würde für mich so aussehen:

1.) Abrechnung wie bei den Privaten! Ärzte rechnen
direkt mit dem Patienten ab und der reicht die
Rechnung bei der Versicherung ein. So kann man
sehen, ob der Arzt ehrlich abrechnet.

2.) Alle zahlen in die gesetztliche Versicherung ein.
Es gibt dann halt keine Private!

3.) Singles zahlen mehr als Familien. (so be-
kommen wir vielleicht auch mehr Kinder ins Land).


PS: Ich hab auch keine Familie....aber trotzdem,
sowas nennt man sozial sein...
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14.03.2006 17:04 Uhr von Troll-Collect
 
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News: Die news ist dürftig und falsch wiedergegeben.

"Der Kassenbeitrag, ca. 13 %, wird künftig durch drei geteilt."
Nein. Er wird nicht durch drei geteilt (dann wären alle Teile gleich groß). Es wird vom Versicherten ein Fixbetrag gezahlt, der Rest geht durch zwei.

Außerdem ist die Quelle mal wieder gefährlich manipulierend, statt vorhandene seriöse Quellen zu wählen, nutzt der Autor fahrlässiger weise das Reichskulturblatt. :

Nicht Ullala plant, sondern die Bundesregierung (Koalition), der Fixbetrag ist ein Kompromiß zur Kopfprämie, die die Union favorisiert:

"Das Konzept ist nach Angaben aus Kreisen der Koalition vom Sonntag mit Spitzenpolitikern der Union besprochen"
http://www.faz.net/...~EBAEB83FF8D234D49973B691235AA7925~ATpl~Ecommon~Scontent.html

und (zum Fixbetrag)
"Diese könnte sich je nach Modellvariante und Krankenversicherung zwischen "nahe Null und 40 Euro" im Monat bewegen,"


Lustig mal wieder einige Ansichten, die hier propagandiert werden:

"Jetzt will Mrs. Unfähig, Ulla Trulla, in ihrer bewährt inkompetenten Art, es aber mal wieder komplizierter machen "
Hast du dich mal erkundigt, was von Gesundheitslobbyisten, Union und FDP kommt? Von den Ursprungskonzepten bleibt nichts übrig, nachdem die Lobbyisten die Schwarzen und Gelben aufrollen lassen haben (so auch hier).

"Freigabe, das man verschreibungspflichtige Medikamente im Ausland kaufen kann"
Gibt es schon seit einigen Jahren. Zumindest EU-Apotheken mit Zulassung in D.

"Aber dank Lobbyarbeit, für die Frau Schmidt offensichtlich sehr empfänglich ist, darf wieder nur der Bürger drauf zahlen."
Von der letzten Gesundheitsreform haste wohl nichts mitbekommen. Wer hat denn alles blockiert, bis die meisten Einsparungen gekippt wurden und nur Mehrbelastungen für die Patienten übrigblieben?

"Hunderte Krankenkassen mit Vorständen und Personal"
Do forderst doch Wettbewerb. Außerdem ist das bei den Privaten das gleiche: Unzählige Kassen mit Vorständen, Verwaltungen udn Vertrieb.

"Alle müssten in die privaten Versicherungen rein."
Dampflaberei. Die PKV nimmt niemanden mit Vorerkrankungen und läßt sich bei Älteren die Neuafnahme teuerst bezahlen.

"So muss jeder sein eigenes Risiko Krankenversichern"
Du willst also Kranke und Personen, die sich die Zuschläge nicht leisten können krepieren lassen?
Hast du dir mal die Tarifstrukturen angesehen? Billigere PKV ist eine Legende, funktioniert nur bei der Rosinenpickerei - in der Summe ist das System teurer. Bester Beweis: USA und Schweiz.
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14.03.2006 19:52 Uhr von draver
 
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@Troll-Collect: Wunderbar wie du wieder mit Halbwissen und Lügen glänzt.

"Hast du dich mal erkundigt, was von Gesundheitslobbyisten, Union und FDP kommt?"

Nichts weiter als Vermutungen von deiner Seite. Obwohl, ich spreche da nicht für den zweitgrössten Versager in der Regierung. Horst Seehofer.

"Freigabe, das man verschreibungspflichtige Medikamente im Ausland kaufen kann"
Gibt es schon seit einigen Jahren. Zumindest EU-Apotheken mit Zulassung in D.
"

Grober Unfung den du hier zum Besten gibst. Du kannst nicht in Deutschland legal aus der EU VERSCHREIBUNGSPFLICHTIGE Medikamente kaufen.

"Von der letzten Gesundheitsreform haste wohl nichts mitbekommen"

Du meinst die Jahundertreform von Ulla? Die, wo alle gesetzlich Versicherten weniger bezahlen sollten. Der blanke Hohn ist das. Wenn du das auch noch verteitigst, ist das noch lächerlicher, als deine Pro Links Beiträge.
Möge jeder hier einen Beitag verfassen, der jetzt weniger Zahlt als vor der "Reform" :)

"Außerdem ist das bei den Privaten das gleiche: Unzählige Kassen mit Vorständen, Verwaltungen udn Vertrieb."

Der Unterschied ist allerdings, das Private auch pleite gehen können und so mit guten Angeboten ihre Kunden überzeugen müssen. Gesetzliche können aber dank des Kassen Finanzausgleichs nicht pleite gehen und müssen sich auch so nicht um Wettbewerb kümmern.

"Du willst also Kranke und Personen, die sich die Zuschläge nicht leisten können krepieren lassen?"

Nicht krepieren. Ich wäre für eine Grundversorgung für alle aus Steuern. Wer mehr will muss mehr zahlen wie bei allen Gütern des Lebens.

"Billigere PKV ist eine Legende, funktioniert nur bei der Rosinenpickerei - in der Summe ist das System teurer. "

Oje, du hast ja wirklich keinen Plan. Ich bin schon seit Jahren Privat versichert. Und zahle jetzt für zehnfach bessere Leistung immer noch nicht den Beitrag, den ich vor 10 Jahren in die gesetzliche eingezahlt habe.
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14.03.2006 20:10 Uhr von HolyLord99
 
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draver: "Oje, du hast ja wirklich keinen Plan. Ich bin schon seit Jahren Privat versichert. Und zahle jetzt für zehnfach bessere Leistung immer noch nicht den Beitrag, den ich vor 10 Jahren in die gesetzliche eingezahlt habe."

Tjoa, warum ist das wohl so? Ich weiss, dass du nicht drauf kommen wirst. Aber stirb ruhig ohne diese Erkenntnis.
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14.03.2006 20:25 Uhr von Muta
 
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Ach draver alias gesperrter Fakeaccount mr. elite: Ist immer wieder amüsant mit deiner Mischung aus Flamen und Behauptungen für die du keine Quelle geben kannst.

<< Grober Unfung den du hier zum Besten gibst. Du kannst nicht in Deutschland legal aus der EU VERSCHREIBUNGSPFLICHTIGE Medikamente kaufen.>>

Klar kannst, du siehe TC´s Kommentar: "EU-Apotheken mit Zulassung in D."
http://www.medikamentenqualitaet.de/...
"Ist aus Ihrer Sicht allgemein Misstrauen gegenüber dem Vertriebsweg Internet angebracht? Sprich: auch gegenüber dem Versand durch Apotheken z.B. aus dem EU-Ausland?
Die gesetzlichen Anforderungen zum Vertrieb von Arzneimitteln sind in Deutschland sehr hoch. Verschreibungspflichtige Medikamente dürfen nur auf Rezept vom Apotheker abgegeben werden. Wenn Patienten Medikamente im Internet bestellen wollen, dann nur bei behördlich zugelassenen Versandapotheken, die über ein Siegel auf der Website erkennbar sind. Informationen hierzu gibt es bei allen Krankenkassen, Verbraucherzentralen"


usw. usw.
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14.03.2006 23:34 Uhr von Troll-Collect
 
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@draver - wes Geist nicht blitzt, des Stimme donnert ...


"Grober Unfung den du hier zum Besten gibst. Du kannst nicht in Deutschland legal aus der EU VERSCHREIBUNGSPFLICHTIGE Medikamente kaufen."

>>
Seit dem 21. Juni 2005 ist es nun amtlich: Mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger Nr. 113 (AZ 113 – 5028-3) ist es erlaubt, aus den Niederlanden als auch aus dem Vereinigten Königreich Arzneimittel nach Deutschland zu versenden.

Im Originaltext heißt es:

„Das BMGS hat auf der Grundlage einer europaweiten Erhebung festgestellt, dass zurzeit in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich für den Versandhandel und den elektronischen Handel mit Arzneimitteln dem deutschen Recht vergleichbare Sicherheitsstandards bestehen. Für die Niederlande gilt dies, soweit Versandapotheken gleichzeitig eine Präsenzapotheke unterhalten. Apotheken aus anderen als den genannten Staaten, in denen diese Vergleichbarkeit derzeit nicht besteht, können eine Versandhandelserlaubnis für Arzneimittel nach dem Apothekengesetz beantragen.“

Damit dürften die letzten rechtlichen Bedenken, die noch existierten, endgültig gefallen sein. Vorgeschrieben ist lediglich, dass ein approbierter Apotheker mit persönlicher Haftung benannt ist.
<<
http://de.wikipedia.org/...


"Du meinst die Jahundertreform von Ulla? Die, wo alle gesetzlich Versicherten weniger bezahlen sollten. Der blanke Hohn ist das."
Die kommt nicht von Ullala sondern von Schröder/Merkel - nach dem berühmten Nachtmeeting. Dank Intervention von Ärzte- und Pharmalobby wurden die wirklichen Einsparungen gecancelt und auf Zuzahlungen/Streichungen für die Patienten reduziert.
Aber das habe ich bereits geschrieben und du nicht gelesen.

"Oje, du hast ja wirklich keinen Plan."
Wenn du soviel Plan hättest wie ich, hättest du verstanden, was ich geschildert habe. Oder du hast es wie üblich wieder nicht gelesen.

"Ich bin schon seit Jahren Privat versichert. Und zahle jetzt für zehnfach bessere Leistung immer noch nicht den Beitrag, den ich vor 10 Jahren in die gesetzliche eingezahlt habe."
Schön für dich. Dann konntest du wohl die geschilderten Rosinen für dich picken.

Aber welche PKV nimmt einen Arbeitslosen für 140 Euro auf? Welche einen 50jährigen? Welche jemanden mit Vorerkrankungen?
Für Personen mit hohem Einkommen, Singles, Gesunde, Junge ist es günstiger. Aber nur auf Kosten der Allgemeinheit, die die schlechten Risiken übernehmen darf.
Und ich empfehle dir: Befasse dich mal mit der Tarifstruktur und den Aufnahmekriterien der PKV.
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14.03.2006 23:43 Uhr von Troll-Collect
 
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und das System ist lange nicht so effektiv, wie immer behauptet. Auch wenn Einzelne durch Rosinenpickerei finanzielle Vorteile haben - in der Summe ist das System deutlich teurer. Es hat mit den selben Rahmenbedingungen (Bevölkerungswandel usw.) zu kämpfen, Verwaltung und Vertrieb sind teurer, die Behandlungskosten ebenso.

In Staaten mit überwiegender PKV-Absicherung sind die Gesundheitskosten gemessen am BSP deutlich höher.

>>
Das Honorarvolumen bei privaten Versicherern stieg seit 1992 um 85 Prozent, bei gesetzlichen nur um 38 (siehe: "Kräftemessen"). Auch hohe Arzneiausgaben ließen sich drücken, wenn sich Privatpatienten an Kassenversicherten orientierten. Schulte: "Mit dem Generikaanteil der Gesetzlichen würden wir dreistellige Millionenbeträge sparen."

Zumindest in Teilbereichen wird die Branche ihr Luxusimage ablegen müssen. Ihr Reformmodell des "dritten Weges" fordert den Bestandsschutz der PKV und lockt im Gegenzug mit Basistarifen, die Neukunden endlich den Unternehmenswechsel erleichtern. Bisher lassen Abtrünnige ihre Finanzpolster fürs Alter von oft mehreren Tausend Euro zurück. Doch wenn Wechsler ihre Rückstellungen mitnehmen, müssten die Unternehmen höhere Beiträge verlangen. Ein Dilemma, denn die Tarife sollen schließlich mit den Gesetzlichen konkurrieren: "Der Basistarif kann nur attraktiv sein, wenn er sich für die Versicherer nicht rechnet", sagt Leber.
Hinter den Kulissen kalkulieren Unternehmen, wie viel Defizit aus Basistarifen man den Altkunden aufbürden könnte. Leber vermutet, dass die Branche damit ein Eigentor schießt: "Dagegen würde es sicherlich Klagen geben."
http://www.capital.de/...

Akute Hilfe wünschen sich viele, die als junge Gutverdiener vom gesetzlichen ins private Lager wechselten, oft in der Hoffnung auf dauerhafte Niedrigbeiträge. Tatsächlich liegt das Beitragsniveau zunächst niedrig. Doch die Kosten der privaten Krankenversicherung klettern schneller als die der gesetzlichen Kassen. So buchte die PKV von 1992 bis 2004 ein Ausgabenplus von 58 Prozent (Kassen: plus 32 Prozent).
Noch stärker als auf Beamte, die nur Restkosten privat versichern müssen, wirkt der Preisdruck auf vier Millionen Selbstständige, Freiberufler und gut verdienende Angestellte. Viele von ihnen haben - um den Beitrag überschaubar zu halten - mit dem Versicherer eine Selbstbeteiligung an den Krankheitskosten vereinbart, zum Beispiel maximal 300 Euro jährlich für den ambulanten Tarifbereich. Dabei muss es jedoch nicht bleiben. Einige Gesellschaften drehen an dieser Schraube ebenso wie an den Beiträgen - und erhöhen peu à peu das Kostenrisiko ihrer Klienten.

Dabei geht es keineswegs immer nur um eine Kleinigkeit. So verdoppelte die LKH im Tarif 103 den Selbstbehalt für 40-Jährige seit 1990 nahezu - von 245 auf nunmehr 480 Euro. Der Beitrag für Einsteiger stieg zugleich um rund 250 Prozent. "Bei Bestandskunden dürften sich die Prämien noch stärker erhöht haben", sagt Peter Schramm, unabhängiger Sachverständiger. Auch die Signal stockte die Eigenbeteiligung im Tarif AS 100 mächtig auf, seit dem Jahr 2000 um 40 Prozent auf 720 Euro.
http://www.capital.de/...
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15.03.2006 12:02 Uhr von Medusa1310
 
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Zunächst sollte: mal geprüft werden, ob es nicht sinnvoller ist, die Verträge aus den 60er-Jahren mit der Türkei, Tunesien, Marokko, Restjugoslawien aufzukündigen. Seit dieser Zeit zahlen dt. Krankenkassen für die ganze Familie der damaligen "Gastarbeiter". Damit sollte damals verhindert werden, daß der ganze Clan nachkommt. Inzwischen sind die Familien tlw. nachgezogen, so daß man diese Zahlungen einstellen könnte. In diesen Ländern wird auch für Eltern bezahlt. In D kann kein einziger AN seine Eltern in der GKV mitversichern. Deshalb bin ich der Meinung, daß das sofort geändert werden sollte.
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15.03.2006 13:10 Uhr von HolyLord99
 
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Medusa1310: Quellen für deine Behauptung finde ich wo?
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15.03.2006 13:14 Uhr von Medusa1310
 
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HolyL, frag Deine KK. Wird nicht so gern veröffentlicht, ist aber allgemein bekannt. Wurde wie gesagt in den 60ern vereinbart und ist bis heute so geblieben, weils immer heißt, das wären ja nicht so hohe Beträge, aber keiner kann angeblich sagen, wieviel es genau ist.

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