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Update: Kunstprojekt Synagoge als "Gaskammer" ist vorerst gestoppt

Die frühere Synagoge in Pulheim soll entgegen anfänglicher Planung am kommenden Sonntag geschlossen bleiben, so ein Sprecher der Stadt. Nach massiver Kritik an dem Projekt will man Zeit gewinnen, um Gespräche zu führen.

Der spanische Künstler Santiago Sierra will anreisen und selbst mit den Kritikern sprechen.
„Sierra geht davon aus, dass er die Kritiker von seinem Projekt überzeugen kann", so ein Sprecher der Stadt Pulheim.

Dutzende von Menschen mit Gasmasken hatten an der Eröffnung am letzten Sonntag den mit tödlichem Kohlenmonoxid gefüllten Synagogenraum besucht.


WebReporter: Shila
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Update, Kunst, Synagoge
Quelle: www.faz.net

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2006 21:39 Uhr von Shila
 
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Ich denke, Gespräche hätte man auch im Voraus schon führen können. Vielleicht währen dann Missverständnisse von vorne hereinausgeräumt worden.
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14.03.2006 00:34 Uhr von Negative Creep
 
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Ich: finde die Aktion gut.
Es lässt einen nicht vergessen, was man nicht vergessen sollte.
Und jetzt, mal provokant gesagt: Man soll sich nicht immer über alles aufregen, sondern auch mal was positiv sehen! (Puh, das Wort Jude konnte ich aus dem Satz raushalten)
PS: Statt Jude wäre Zentralrat der Juden wohl besser.
PPS: Nein, ich habe nichts gegen Juden oder andere Menschen, nur der Zentralrat der Juden geht mir in letzter Zeit auf die NErven.
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19.03.2006 19:41 Uhr von v-n
 
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krass aber leider wahr: Nichts gegen "Anderstgläubige", aber die modernen Nazis sind in gewisser Hinsicht doch die Moslems?

Klar sind nicht alle für diesen Glaubenskrieg, aber waren alle Deutschen im dritten Reich für die Judenverfolgung?

Ich denke, dass diese Synagoge als Gaskammer nur ein extrem deutlicher Hinweis des Künstlers auf die heutige Situation des Terrorismus ist.

Leider aber etwas zu allgemein verwirklicht. Nicht alle Moslems sind gleich Terroristen!
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19.03.2006 21:59 Uhr von v-n
 
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Nachtrag/Berichtigung: Ups.. hab´ da wohl Moschee mit Synagoge verwechselt....

also am besten den vorhergehenden Kommentar vergessen :P

Nun hierzu:
Die Idee mit der "Gaskammer-Synagoge" ist doch sehr gut?
Damit kann jeder mitfühlen, wie sich die Juden damals gefürchtet haben. Man kann nur mit einer Gasmaske den Raum betreten, nimmt man sie ab, vergiftet man sich. Es ist ein großes Risiko dort hinein zu gehen. Allerdings halte ich Autoabgase (wie in einer anderen News geschrieben) für zu krass. ein leichtes Tränengas wäre viel angebrachter und harmloser für die Besucher...

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