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Ex-Vorgesetzter unterliegt vor Gericht - Kritik am Führungsstil ist erlaubt

Am hessischen Landesarbeitsgericht in Frankfurt hatte ein ehemaliger Abteilungsleiter gegen drei seiner ihm früher unterstellten Mitarbeiter geklagt, weil diese ihn mit ihrer vernichtenden Kritik um seine Beförderung gebracht hatten.

Sie hatten gegenüber der Geschäftsleitung erklärt, er käme ständig zu spät und seine Anweisungen hätten oft keinen Sinn. Daraufhin wurde er von seinem gerade erlangten Geschäftsführer-Posten wieder entlassen.
Doch seine Klage hatte keinen Erfolg.

Seine Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen seien unzulässig, auch scharfe und schonungslose Kritik an seinem Führungsstil sei also erlaubt, solange sie nicht die Grenzen der Menschenwürde verletze.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Kritik, Führung
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2006 16:35 Uhr von snickerman
 
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Sehr vernünftig, denn wenn jemand unzureichende Arbeit leistet, muss man ihn auch kritisieren können- ob nun Untergebener oder Vorgesetzter! Aber dass der Mann überhaupt auf die Klage-Idee gekommen war- jetzt weiß doch jeder, dass er als Chef nichts taugt!
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13.03.2006 18:02 Uhr von DJ Giraffentoast
 
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hehe: finde ich sehr gut, dass die untergebenen sowas gemacht haben.....wer schlecht arbeitet verdient es auch nicht mehr geld zu verdienen. zum glück hat das gericht wieder mal einen raffgierigen menschen gebremst und bloßgestellt...

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