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Toro Rosso: Das einzige "V-10-Team" der F1-Saison 2006 wird kritisch beäugt

Gerhard Berger hat als Mitinhaber des Toro Rosso Teams das sportliche Erbe des ehemaligen Rennstalls Minardi angetreten, womit beide Wagen exklusiv im Formel-1-Starterfeld 2006 in den Genuss von gedrosselten V-10-Motoren der Vorsaison kommen.

Primär als Bonus für ein finanzschwaches Team gedacht, wird die Idee des Automobilverbands FIA von der durchweg mit V-8-Motoren antretenden Konkurrenz kritisch beäugt. Sollten ihnen Nachteile entstehen, erwägen Ferrari und McLaren sogar Protest.

Ex-Formel-1-Fahrer und Toro-Rosso-Boss G. Berger gibt sich jedoch betont lässig und verweist auf die Plätze 15 und 16 seiner beiden Fahrer Liuzzi und Speed im Qualifying zum großen Preis von Bahrein - noch kann die Konkurrenz also "ruhig schlafen".


WebReporter: vostei
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Team, Saison
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2006 05:15 Uhr von vostei
 
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Ich finde dennoch, dass das Team ein Geheimtip bleibt - die Cosworth V-10-Agregate sind bewährt und liegen lang nicht so am Limit wie die neuen V-8 und laufen auch ruhiger - es wird jedenfalls spannend werden und ich hoffe mal Todt, Haug und Co zeigen auch bei einem Erfolg des Red-Bull-Ablegers die nötige Größe nicht 'rum zu nörgeln.
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12.03.2006 17:35 Uhr von metal-heli
 
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es ist laut reglement erlaubt: also gibts keine diskussion.
jedes andere team könnte das selbe machen... also braucht keiner motzen.

ich bin übrigens kein fan von red bull, gut von klien als österreicher - das schon, aber red bull sonst kann mir gestohlen bleiben seitdem mateschitz die tradition von salzburg zerstört hat
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12.03.2006 17:57 Uhr von lukim
 
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ob da jeder: mit seinem team kommen könnte "hallo fia wir haben leider keine knete mehr für neue motoren und autos, bitte lasst uns mit den alten stärkeren motoren fahren...." ?

ich denke da hat der herr berger seine beziehungen spielen lassen, wie man so schön sagt ;)

auf jeden fall war vorhin das erste rennen schonmal echt spannend und ich freue mich auf die saison :)

und wirklich konkurrenzfähig scheinen die beiden eh nicht zu sein....
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12.03.2006 21:39 Uhr von Deasdeas
 
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kann nicht jeder: Berger hat keineswegs seine Beziehungen spielen lassen,
er ist erst eingestiegen nachdem Mateschitz Minardi übernommen hat, und zwar samt Vertrag (von Minardi) mit der FIA, wonach die alten Motoren verwendet werden dürfen.
Die anderen Teams dürfen das mit Sicherheit nicht.
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13.03.2006 10:36 Uhr von Ch@os
 
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Spannung is gut! Ich find, dass das Team sicher mal für ne Überraschung gut ist aber sonst sind sie keine Konkurenz!

hat man ja gestern erst gesehen!
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13.03.2006 14:45 Uhr von PruegelJoschka
 
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Hab ich was verpasst? Wurde nicht der Hubraum begrenzt?

Ob nun 10 oder 8 Zylimnder ist doch scheissegal. Daß der Autor hier etwas von "Laufruhe" quatscht ist ja lustig ... vor allem wenn es um die Differenz von 10 zu 8 Zylindern bei 10000Upm geht ... aber einen Sinn ergibt es wohl kaum. Ob ich 650 oder 850 Zündungen pro Sekunde habe ist ja wohl völlig egal!

Ich weiß ja nicht welche Lösung die FIA dem Toro Rosso nahe gelegt hat, aber ich gehe davon aus, daß man den Hubraum trotzdem verringern musste. Das würde bestimmt bedeuten, daß man andere Kolben verwendet.

Ansonsten bedeuten die 10 Zylinder nur, daß man unwirtschaftliches Mehrgewicht und mehr Motorteile hat. Also ein größeres Risiko bei kleinerem Nutzen!
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13.03.2006 18:47 Uhr von vostei
 
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@joschka: entschuldige bitte, dass ich dich aus deiner lethargie geweckt habe. Und ja - eins der probleme bei der neuentwicklung der neuen F1-V8 waren und sind die bad vibrations im gegensatz zu ´den V10 - und ja, der hubraum wurde begrenzt, sie dürften also auch 20-zylindermotoren bauen und nein, der minardi-nachfolger darf die vorjahres-cosworth V10 benutzen, sie sind lediglich bei 16.5 K touren abgeriegelt....

und ja - ich quatsche gerne: benzin - aber nochmal
´tschuldigen.
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13.03.2006 19:41 Uhr von Seramis
 
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exlusiver Motor: wie schon Vostei geschrieben hat.

Der Gerhard Berger ist erst später eingetstiegen.
Es war kein Exlusiv-Angebot von der FIA sondern
eine billige Lösung mit reglementierten V10-Motoren
(16.700 U/min maximal) zu fahren.
Die Verantwortlichen der Formel 1 sehe ja das grösste
Problem ja darin, dass hunderte Millionen Dollar für Motor- und Aerodynaikentwicklungen ausgegeben werde, die immer wieder der Grund zum Abschied, auch für grosse Konzerne, aus der Formel1 sind.
Jeder hätte seinen v10-Motor aus dem Vorjahr weiterentwickeln und einsetzten können.....

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