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Ingrid Möller-Münch für Arbeit zum Thema "Hexenverfolgung" ausgezeichnet

Die 67-jährige Ingrid Möller-Münch ist für ihre Arbeit zum Thema "Hexenverfolgung" mit der seitens der SPD Fulda verliehenen "Fuldaer Rose" für zivilcouragiertes Handeln und Schaffen geehrt worden.

Wie der kommisarische Leiter des SPD-Verbandes, Werner Krah, in der Rede zur Preisverleihung ausführte, habe die pensionierte Grundschullehrerin ein heißes Eisen angepackt, da auch heute noch versucht werde, das Thema unter den Tisch zu kehren.

Die Hexenverfolgung zeige, so Krah, wohin irregeleitetes religiöses Handeln, die Suche nach Prügelknaben und andere inhumane Verhaltensweisen führten. Heute, so der SPD-Politiker, fände man eine solche Geisteshaltung bei Islamisten wieder.


WebReporter: sannifar
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Arbeit, Thema
Quelle: www.fuldaerzeitung.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2006 20:17 Uhr von Aries.Quitex
 
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Solche Verhaltensweisen: sind nach wie vor überall zu finden. Nicht nur die
Nazi´s, auch der "Doppelbusch" oder die kath. Kirche,
oder, ach ja, diverse andere religiöse Gruppierungen,
politische Vereine oder Alko-Sport-Vereine suchen
ihren Spass in den Aktivitäten, die unsere Vorfahren
letzten Endes "Hexenverbrennung" nannten.
Heutzutage ist es vielleicht kein Buchenholz mehr,
sondern halt das Flimmern über den Bildschirm -
aber der Effekt - das Vernichten von Leben und
Persönlichkeit - ist doch dasselbe.
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11.03.2006 22:11 Uhr von kathleenchristine
 
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Stimmt: dasselbe von der Art her vielleicht nicht mehr, aber Menschen "kleinmachen, vernichten" das haben wir wirklich tagtäglich vor Augen.Wie oft wird uns unterschwellig oder offen mitgeteilt, ein anderer ist nicht wertvoll als Mensch? Jedenfalls soll er nicht so viel wert wie wir selbst.. Und auf gehts zur Hexenjagd.....
Ingrid Möller-Münch hat allerdings ein wirklich heißes Eisen angepackt, denn bei solchen Arbeiten erfährt man meistens keine Hilfe sondern eher Behinderungen.
Die Kirche selbst stellt sich dieser dunklen Zeit - mit einigen Ausnahmen - immer noch nicht sehr offen oder gar bereitwillig.
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12.03.2006 12:39 Uhr von Nobby50
 
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Die dunkle Zeit ist noch nicht vorbei. Erst vor kurzem hat UNSER neuer Papst wieder die Teufelsaustreibung, was ja auch in diese dunkle Ecke gehört, wieder genehmigt und sogar Kurse dafür veranstaltet.
Ich kann mich noch gut an den Fall MICHEL in Klingenberg erinnern.
Nur der Teufelsaustreiber , Pater Renz, selbst hatte damals diese Teufelsaustreibung überlebt.
Sein Vorgesetzter, der Bischof von Würzburg und der Kardinal Döpfner von München und dann auch noch der Damalige Papst, Johannes XXIII., sind nach diesem Fall innerhalb weniger Wochen verstorben.
Eine Ironie des Schicksals ?
Der Pater mußte auf Druck seiner Gemeinde diese verlassen. Er ging zurück ins Kloster.
Die damals zu Tode gekommene, betroffene Fräulein Michel, wurde 25 Jahre danach exhumiert, um eventuell noch Spuren feststellen zu können. Sie lag auf wundersame Weise völlig unversehrt im Grab.
Jetzt wird der Fall verfilmt.

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