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Schwarzarbeit: 2005 gab es 21,2 Mio. Euro Geldstrafe und 995 Jahre Gefängnis

Im Jahr 2005 wurden wegen Schwarzarbeit insgesamt 21,2 Millionen Euro Geldstrafe ausgesprochen, darüber hinaus gab es zusammengerechnet 995 Jahre Gefängnis. Darüber hinaus wurden noch Bußgelder im Wert von 67,1 Mio. Euro verhängt.

Dies geht aus einem Bericht der Zollverwaltung hervor, der heute in Berlin und Köln bekannt gegeben wurde.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Jahr, Gefängnis, Schwarz, Geldstrafe
Quelle: www.wdr.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2006 20:02 Uhr von Neuer
 
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Toller Erfolg :-): 21,2 Millionen Geldstrafen + 67,1 Millionen Bussgelder ergibt 88,3 Millionen Einnahmen durch ca. 7000 auf Schwarzarbeit angesetzte Beamte (Zöllner). Das ergibt pro Beamten eine durchschnittliche Einnahme von ca. 12.600 €. Und was kostet so ein Beamter im Jahr? Nicht dass ich jetzt sagen will, die sollen die Schwarzarbeiter gewähren lassen, aber die Effizients ist ausgesprochen mager. In der Rechnung sind die Kosten für die 995 Jahre Gefängnis noch nicht einmal berücksichtigt.
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10.03.2006 21:30 Uhr von JFranklin
 
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@Neuer: Verfolgung von Straftaten ist immer teuer. Das ist nicht nur bei Schwarzarbeit so. Die ganze Polizei, die Gerichte und der Strafvollzug ist ein Verlustgeschäft, das wir durch unsere Steuern finanzieren.

Jedoch muss man auch bedenken, was passieren würde, wenn Schwarzarbeit, oder auch andere Straftaten nicht mehr verfolgt würden. Nur noch wenige Personen würden sich überhaupt noch an die Gesetze halten. Außerdem würde die Lynchjustiz und die Blutrache wieder Alltag.

Man sieht also, dass der Arbeit von Polizei- und anderen Zollbeamten Gegenwerte gegenüberstehen, die sich nur schwer monetär ausdrücken lassen. Umso besser, wenn wie in diesem Fall die Verbrecher wenigstens einen Teil der Kosten in Form von Geldstrafen bezahlen müssen.

Bei den Strafen für die Schwarzarbeit ist eine Frage, welche in der News leider nicht angesprochen wurde, welcher Anteil an den Strafen von den Arbeitern und welcher Anteil von ihren Arbeitgebern bezahlt werden mussten.
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10.03.2006 21:50 Uhr von ringella
 
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21,2 Mill. Wenn man überlegt was damit alles gemacht werden kann!
Es gibt sicher noch mehr die nur nicht erwischt wurden ;-)
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11.03.2006 07:30 Uhr von evil_weed
 
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schwarzarbeit: schwarzarbeit is doch das einzige was man machen kann, wenn man mit den hohen steuern hier nicht einverstanden ist.

dass der staat ohne rücksicht die steuern erhöht und für irgendwelchen müll ausgibt ist ja wohl moralisch viel verwerflicher als schwarz arbeiten.

ich hätte dabei jedenfalls kein schlechtes gewissen. ich sag da nur: selber schuld.

der staat soll erst mal beweisen, dass er es wert ist, von mir viel geld zu bekommen. davon ist er jedoch jahrzehnte oder jahrhunderte entfernt.

btw: ich arbeite nicht schwarz. hätte aber wie gesagt kein schlechtes gewissen. im gegenteil, ich würde mich darüber freuen, dass der staat wegen mir verluste macht. ich habe allerdings auch gute gründe dafür.

z.B. werde ich als kiffer diskriminiert und verfolgt. dafür steht mir eine entschädigung zu. darum kann ich den staat auch ohne schlechtes gewissen um millionenbeträge betrügen.
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11.03.2006 08:31 Uhr von Neuer
 
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@JFranklin: Ich habe doch geschrieben, dass ich nicht gegen die Verfolgung bin. Nur die Vorgehensweise muss effizienter werden. Wir können es uns nicht mehr leisten, ca. 200 Millionen auszugeben, um dann ca. 88 Millionen auf der Erfolgsseite zu verbuchen.
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11.03.2006 11:18 Uhr von caterdev
 
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@Neuer: Die ca. 22Mio sind ja nur die Geldstrafe. Du solltest allerdings auch bedenken, dass dem Staat durch Schwarzarbeit Geld verloren. Dies würde im Idealfall durch Steuern und Abgaben eingenommen werden.
Ich denke mir, die Statistik würde wesentlich besser aussehen, wenn das als Einnahme mit reingerechnet werden würde.
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11.03.2006 11:22 Uhr von Luzifers hammer
 
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Zu wenig: Lasst uns die Strafen doch einfach drastisch erhöhen.
So um das 10fache

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