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"Texas Lightning" vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest in Athen

In der Endausscheidung am Donnerstagabend in der ARD konnte sich Texas Lightning mit ihrem Titel "No No Never" gegen Thomas Anders und Vicky Leandros durchsetzen.

Im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg traten vor 800 Zuschauern dieses Mal nur drei Interpreten zum Vorentscheid des Eurovision Song Contest an.


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WebReporter: Scorpio1284
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Song, Texas, Athen, Contest, Texas Lightning
Quelle: www.ndrtv.de
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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2006 00:01 Uhr von daGgen
 
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Der pure Wahnsinn hammerharte 3 Kanditaten vor atemberaubenden 800 ( !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) Zuschauern und noch mal 23 vorm TV.
Ich flipp noch aus !
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10.03.2006 00:06 Uhr von MIgg
 
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Komisch: Ich hab mir das Ende der Sendung angesehen und stellte fest, dass auf der Couch fast ausschließlich Homosexuelle saßen (Nein, ich hab nix gegen Schwule und Lesben)
Thomas Hermanns, Georg Uecker, Dirk Bach, Lucy von den No Angels und dann kam auch noch Hape Kerkeling. Ich habe ständig damit gerechnet, dass Wowereit auftaucht.
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10.03.2006 00:16 Uhr von Angelique85
 
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Das Siegerlied ist aber voll geil. Ein tolles gute Laune Lied!
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10.03.2006 01:40 Uhr von Gunny007
 
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aha??? und das ganze ohne tamtam. olli dittrich (ditsche oder?). eine unbekannte band fast ohne publikum und auch noch im tv, oder?
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10.03.2006 01:52 Uhr von tillus
 
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@Mlgg: wobei die Veranstaltung in Hamburg war, aber um von Beust liefen ja auch mal Gerüchte ^^
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10.03.2006 03:11 Uhr von robbyugo
 
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Flotter Titel: Für mich war es von Anfang an klar,dass dieser Titel beim Publikum ankommt. Den anderen beiden Songs fehlte es einfach an Schwung,Pep und Action!
Wir brauchen mal wieder einen Song mit Pfeffer drin!
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10.03.2006 07:13 Uhr von mort76
 
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Absicht: Das war doch garantiert mit Absicht so eingerichtet, daß niemand anderes als Olli gewinnen KONNTE.
Nach den Desastern der letzten Prixs eine richtige Entscheidung.
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10.03.2006 07:14 Uhr von jens3001
 
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Die Entscheidung: hat doch nix mit Musik = gut/schlecht zu tun.

Hatte es noch nie beim Grand Prix bzw. schon bei der Vorentscheidung.

Sympathie ist was zählt. Oli Dittrich hat vielleicht nicht viel (oder gar keine?!) Werbung für sich gemacht. Aber von den drei Kandidaten war er der sympathischste.
Also war es von vorneherein klar wer gewinnt.

Allerdings ist er eher eine nationale Berühmtheit. Und Deutschland hatte in den letzten Jahren beim Grand Prix keinen allzuguten Eindruck hinterlassen.. also wirds wohl auch dieses Mal nix mit Siegertreppchen.
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10.03.2006 07:16 Uhr von Romi!!!
 
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verwirrend vielleicht steh ich ja irgendwie auf der leitung, aber wie kann diese news schon hier schon stehen, sie ist von 9.3. 22:31, müsste doch noch in der warteliste sein...??? erklärt mir das......;(
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10.03.2006 07:26 Uhr von Raumi03
 
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Lachnummer: Damit macht sich Deutschland wohl einmal mehr zu lachnummer. Aber das sind wir ja nun schon vom Fußball gewohnt.

Im moment kann man wohl nur sagen: Armes Deutschland!
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10.03.2006 07:32 Uhr von tobo81
 
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Nur 3 "Interpreten"??? Was ist aus diesem Vorentscheid geworden...ich habe erst heute morgen hier gelesen, dass dieser gestern abend im TV lief... und dann muss ich zudem lesen, dass ganze 3(!!) "Bands" in der Auswahl stehen... also bitte...will da niemand mehr hin?? Was ist mit den Produzenten Siegel, Bohlen oder Raab, die gerne mal ne Lachnummer ins Rennen schicken (im Ausland haben die ja Gruppen, die angetreten sind, aber was ist hier..???)

naja.. im Endeffekt interessierts mich eh net, wer gewinnt...nur wie es zu dieser Lachnummer gekommen ist, würd ich gern wissen...
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10.03.2006 08:09 Uhr von naddelth
 
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war vorhersehbar: Es war wiklich absehbar, wer dieses Jahr fährt, da du die anderen wirklich in die Tonne treten konntest. Ich hab zwischendurch mal reingeschalten und erst dann mitbekommen, das Texas Lightning die Band von Dittrich ist. Kam mir zwar bekannt vor, aber ich wußte nicht wo ich sie hinstecken sollte. Ansonsten finde ich es ganz gut, dass mal eine Band hinfährt, die nicht ganz so berühmt in Dtl ist,vielleicht fällt sie ja besser auf, als unsere Gracia letztes Jahr. Ich denke es werden auf alle Fälle mehr Punkte auch wenn wir nicht gewinnen werden.
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10.03.2006 08:33 Uhr von doraymefayzo
 
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Warum wird die Band immer auf Olli Dittrich reduziert?
Er ist in der Band "nur" der Schlagzeuger.

Es ist keine Olli Dittrich-Band. Er ist auch erst nachträglich zu der Band gestoßen.
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10.03.2006 08:46 Uhr von sbz
 
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Toll: Eine Musikgruppe die kein Arsch in Deutschland kennt, die sich erst einen Statisten mit bekannteren Namen (Dietrich) holen musste, vertritt Deutschland in einem internationalen Song Contest. Das ganze als Country-Band (wie passend für Deutschland), mit einem englischen Titel, der ohne diese Promotion vermutlich nie in den Charts aufgefallen wäre.
Das ganze ist doch nur Albern.
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10.03.2006 09:49 Uhr von Kingbee
 
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Germany one point: Viel mehr werden wir wohl auch dieses Mal nicht zu hören (und sehen) bekommen.

Mit einer Tarllala-Countrytruppe aus Deutschland in Osteurope (denen gehört ja dieser "Contest" inzwischen9 etwas zu reissen, ist ja wohl ein Traum von Geistesgestörten (Dittsche sei als Beispiel genannt)
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10.03.2006 10:04 Uhr von vst
 
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immer noch besser: als anders oder leanders äääh andros oder so.

der einäugige ist der könig unter den blinden.
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10.03.2006 10:12 Uhr von flo82stgt
 
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Hat Hat sich eigentlich irgendjemand von denen, die hier gegen "Texas Lightning" wettern das Lied überhaupt komplett angehört?
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10.03.2006 12:06 Uhr von naddelth
 
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@kingbee: also dann sag mir mal was z.b. tatu mit Russland gemein haben... Wenndu heute beim GrandPrix nicht in Englisch singst oder wenigstens 5 andere Ostblockstaaten um dich herum hast, die für dich stimmen, hast du doch keine Chance mehr. Die Zeiten wo ein bißchen Frieden gewinnen kann sind eindeutig vorbei und Dtl sollte sich glaube ich eingestehen, dass es einfach keinen Siegertitel mehr hervorbringen wird..
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11.03.2006 01:21 Uhr von kebabpapzt
 
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@all: Langsam nervt mich diese Einstellung :

Wenn irgend ein Deutscher im Curry-Wurst-Wettessen Weltmeister wird oder bei sonst irgend einem Wettbewerb den ersten Platz erringt, dann sind alle Deutschen happy und interessieren sich dafür.
Das beste Beispiel : Tennis in den 80er Jahren. Da man solche erfolgreichen Tennisspieler wie Boris Becker und Steffi Graf aufweisen konnte, gab es auf ein mal einen richtigen Tennisboom. Es wurde nicht nur vermehrt Tennis gespielt, nein, Fernsehsender gaben bis Anfang der 90er Jahre noch Unsummen für die Übertragungsrechte aus und Millionen saßen vor dem Fernseher. Und heute ? Das interessiert doch keinen heute mehr in Deutschland. Nur wenn heute ein deutscher Tennisspieler bei jenem oder diesem Turnier es vielleicht ins Halbfinale schafft, wird das als Sensation verkauft und ist erwähnenswert, aber der Boom der 80er Jahre ist wahrlich nicht mehr vorhanden. Und wenn es irgendwann wieder einen deutschen Tennispieler oder eine deutsche Tennisspielern gibt, die mehre Turnier gewinnt und auf Weltrangliste auf dem ersten Platz steht, dann werden alle wieder supi happy sein und man wird sich auf wundersame Weise auf ein Mal für Tennis interessiern und Stolz auf die Leistung eben jenes deutschen Sportlers hinweisen (die armen Kinder tuen mir schon leid, die von ihren Eltern dann wieder zum Tennis gezungen werden, mit der Hoffnung einen zweiten Boris Becker als Sohn oder eine neue Steffi Graf als Tochter zu haben)
Und wenn keine Erfolge, in welcher sportlichen Disziplin oder bei welchem Wettbewerb auch immer, aufzuweisen sind, dann wird aus Frust oder warum auch immer ordentlich eingeprügelt auf die betreffenden Personen.
Das bringt mich nun zum Thema der News : Wen hat es denn vor Guildo Horn´s Teilnahme ´98 wirklich
interessiert ? Mal ehrlich, der Grand Prix war den meisten doch scheissegal. Erst als die Gaga-Fraktion in Deutschland den Grand Prix als Spielwiese für sich entdeckte, wuchs doch das öffentliche Interesse.
Die meisten Leute tun so, als würde es in Deutschland nur so wimmeln vor begeisterten Musikern/Künstlern, die unbedingt am Eurovision Song Contest teilnehmen wollen würden und die auch eine realistische Chance hätten, wenigstens eine Platzierung unter den ersten 10 zu erringen.
Fragt sich denn keiner warum es dieses Jahr nur drei Interpreten waren beim deutschen Vorentscheid ?
Die Antwort ist einfach : Weil einfach kaum jemand Interesse hatte, daran teilzunehmen. Wenn man sich mal anschaut was hinter den Kulissen im Vorfeld zum Vorentscheid ablief, versteht es erst : Die Verantwortlichen haben bei den Plattenfirmen angefragt, doch alle haben abgewunken und keiner wollte sich daran beteiligen. Man musst Vicky Leandros zu ihrer Teilnahme überreden. Es ist bekannt, dass man drei Stunden, ja, drei Stunden, auf Frau Leandros einreden musste, damit sie überhaupt mitmacht. Ihr Beitrag war deshalb, was vorhersehbar war, sehr halbherzig und sie war wohl am Abend des Vorentscheids auch sichtlich erleichtert, dass sie nicht nach Athen musste.
Viele glauben doch : Ach, man müsste nur einen deutschen bekannten und erfolgreichen Sänger bzw. eine Sängerin zum ESC schicken und schon würde Deutschen den ESC gewinnen.
Warum sieht man dann keinen Grönemeyer, keinen Westernhagen, keine Scorpiens, Tote Hosen, Ärzte oder von mir aus auch Xavier Naidoo beim ESC ?
Die Antwort ist einfach : 1. besagte Personen "haben so etwas nicht mehr nötig" und die Blamage bei einer großen Niederlage (letzter Platz) wäre zu groß.
2. Den ESC als Vermarktungsplattform für junge, neue Künstler oder für etablierte Künstler, die sich eine größere, internationalere, zumindest europäische Hörerkreise und damit neue Märkte erschließen wollen, gibt es so nicht mehr. Die meisten Leute, die beim ESC gewinnen, verschwinden sang und klanglos nach einiger Zeit und kein Hahn kräht mehr nach ihnen. Es gibt heutzutage viel attraktivere und erfolgversprechendere Möglichkeiten, um neue Künstler zu promoten.

Da man keine korrenzfähigen Interpreten zum ESC schicken kann, wird nach einer Ausrede gesucht : Ja, die bösen, bösen osteuropäischen Staaten, die sich die Punkte gegenseitig geben und es daher für Deutschland unmöglich ist zu gewinnen.
Wo findet der diesjährige ESC statt ? *grübel*
Ja, in Athen. Letztes Jahr hatte Griechenland gewonnen, also kein Land aus dem ehemaligen Ostblockstaaten.
Nur weil jemand unterstellt, dass man aufgrund der osteuropäischen Staaten sowieso keine Chance habe, muss dies noch längst nicht den Tatsachen entsprechen.
Also hört bitte mit diesem Gejammer auf.
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11.03.2006 01:31 Uhr von Gunny007
 
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@kebabpapzt: so viel heise luft verbreitet ohne eine aussage zu machen. außer nicht aufregen.

das bißchen das ich gehört habe ist nicht schlecht.

es interessiert mich nicht wenn hinterdupfingen gegen buxtehude spielt.
paris hilton gegen verona feldbusch! würde ich mir ansehen.
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11.03.2006 09:05 Uhr von TheWidowmaker666
 
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Der Kebabmann ;) hat schon recht, genau wie einige andere hier auch...

Natürlich ist Musik Geschmackssache, aber nicht jede Band/jeder Sänger, der beim Grand Prix mitmacht oder sich dafür qualifizieren will, muß automatisch schlecht sein.
Nur drei Bands/Sänger zur Auswahl beim Vorentscheid halte ich allerdings auch für eine schlechte Idee, vor allem wenn es klar ist wer gewinnt.
Ich fand das Lied von Texas Lightning im Gegensatz zu den anderen beiden Liedern ziemlich gut, vor allem handgemacht und nicht der übliche Krempel.

Das große Argument der Kritiker hier ist doch, dass der bekannteste der Gruppe ein Komiker ist, wieso können nicht auch Komiker gute Musik machen?
Bei manchen Kommentaren hier merkt man einfach wie engstirnig viele Leute sind, in diesem speziellen Fall heißt es dann:
"Sänger, die beim GP mitmachen sind scheiße, die Lieder auch!" oder "Wir haben keinen besseren Sänger, als nen albernen Komiker...armes Deutschland...".
Ich finde, dass gerade solche (unter tausenden von anderen) Pauschalisierungen mehr ein "armes Deutschland" rechtfertigen als alles andere...
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11.03.2006 09:31 Uhr von vst
 
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schlammringkampf? >paris hilton gegen verona feldbusch! würde ich mir ansehen.<
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11.03.2006 10:06 Uhr von kebabpapzt
 
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@gunny007: Ich habe mich nicht aufgeregt und das mit der "heiße" oder "heissen" Luft kannst Du Dir eigentlich sparen, wenn Du verstehen würdest, was ich meinte, aber ich vergesse ja immer wieder, dass es in Deutschland nicht sehr weit her ist mit einfachem Textverständnis.

Das was mich in Deutschland nervt ist diese beschissene Art und Weise, wie mit sportlichen oder sonstigen Leistungen umgegangen wird und alle, und damit meine ich ausnahmslos alle, die einen Medienhype darum aufbauschen. Ist es nicht so, dass es völlig ausreicht, wenn die Bildzeitung aus irgend einer Niederlage einen Aufmacher auf der ersten Seite macht?
Dann stürzen sich alle anderen Medien auch darauf, obwohl der Sachverhalt, alles andere als wichtig ist und Deutschland wichtigere Probleme zu lösen hat.
Das was viel schlimmer ist, dass viele Menschen in Deutschland dann auf diesen Wellen der künstlichen "Empörung" und "Wut" mitschwimmen.
Das Interesse am ESC ist doch verdammt künstlich und die Presse/Medien freuen sich doch riesig, wenn es hier und da einen Skandal oder eine große Niederlage beim ESC gibt und man dann einfach auf die Verantwortlichen einprügeln kann.
Frag mal jemanden in Frankreich, ob irgend jemand den ESC ernst nimmt oder ihm eine große nationale Bedeutung beimisst. Man wird als Antwort ein Lächeln und vornehmes Desinteresse registrieren können.
Es ist das ewig gleiche in Deutschland : Alle kritisieren und hauen drauf und haben selber keinen Schimmer, wie man es besser machen könnte. Keine Spur von konstruktiver Kritik. Wenn man auf den letzten Platz bei einem Wettbewerb fällt, dann muss man diese Tatsache nicht auch noch hochkochen und das als große nationale Schande verkaufen, nur um sich an Lieblingsdecke zu schmiegen und laut wehklagen, jammern oder herumjaulen zu können.
Wenn die Wahl eines deutschen Kardinals zum Papst schon als nationale Leistung verkauft wird, könnte man den Eindruck gewinnen, dass man jede noch so kleine Sache nehmen kann, um daraus eine nationale Frage oder ein Problem von nationaler Bedeutung zu machen.

Dich mag ein Spiel von Hintertupfigen gegen Klein-Bockenem nicht interessieren, aber wenn irgend ein Deutscher bei einem noch so bedeutungslosen Wettbewerb gewinnt, dann wird das hochgekocht und als nationale Leistung verkauft, obwohl sich vorher kein Mensch für besagten Wettbewerb interessiert hat.
Und warum das ganz Theater ? Das lässt sich vielleicht aus der allgemeinen Verunsicherung und Endzeit-Stimmung in Deutschland erklären : Es geht einem (gefühlt) unheimlich mies/schlecht und man steht vor großen Problemen, für die bisher keiner Lösungen gefunden hat, daher sucht man sich irgendwas als Aufhänger, an der sich die Volksseele reiben kann, sei es irgend ein noch so bedeutungsloser Erfolg, an dem man sich gegenseitig hochjubeln kann, oder eine Niederlage, bei der man einerseits auf irgend jemanden einprügeln kann und andererseits sich "national" mal schämen kann.
Wenn man dann den vermeintlich Schuldigen gefunden hat, woraufhin einiges anders gemacht wird und es beim nächsten Mal wieder nicht für´s Treppchen reicht, dann werden irgendwelche Ausreden herangezogen:
Alle anderen Wettbewerber sind per se gegen Deutschland und der ganze Wettbewerb ist sowieso nicht fair etc.
Was haben alle Leute den letztes Jahr erwartet ?
Die Teilnahme von Gracia B. war doch schon vor dem ESC äußerst umstritten. Haben alle doch noch irgendwie gedacht : Na ja, egal, der Beitrag mag zwar nicht konkurrenzfähig sein, aber Deutschland hat ja den Erfolg für sich gepachtet und wehe ein anderes Land gewinnt!!!
Mal gewinnt man, mal verliert man und niemand hat weder den Erfolg gepachtet, noch einen besonderen Anspruch auf Sieg vor allen anderen.

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