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Notfallpläne gefordert - Heftige Expertenkritik an Bushs Irak-Politik

In zahlreichen Studien gehen Nahost- und Militärexperten hart mit der Irak-Politik der USA ins Gericht. Mehr als Terroristen und Aufständische ist diese für die katastrophale Situation im Irak verantwortlich, der zum "failed state" zu werden drohe.

In wenigen Monaten drohen «Chaos und Bürgerkrieg im Irak sich jeder Kontrolle entziehen», was Folgen für die Sicherheit der Region habe. Es werden Notfallpläne gefordert, um das Schlimmste zu verhindern. Allerdings wird dies derzeit tabuisiert.

Verschiedene Studien mit seriöser und wissenschaftlicher Basis folgern, dass es kaum eine politische oder militärische Aktion der USA im Irak gibt, die nicht zu kritisieren sei. Es werden weitreichende Strategieänderungen vorgeschlagen.


WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Irak, Experte, Notfall
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2006 21:15 Uhr von Ferkelwämser
 
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Eigentlich ist nur eingetreten, wovor Kritiker vor Kriegsbeginn gewarnt haben. Diese Warnungen wurden nach dem schnellen Sieg in Siegesbesoffenheit auch in Deutschland weggewischt.
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09.03.2006 21:41 Uhr von zyron.
 
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Die: News ist gut, aber dein Kommentar ist sinnlos
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09.03.2006 22:07 Uhr von usambara
 
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eine Idee: Vielleicht sollte man die Bevölkerungsgruppen mal Fragen.
Der Irak ist doch ein Kunstgebilde aus Kolonialzeiten.
Die Kurden wollen Kurdistan, Shiiten Shiristan und die
Sunniten wohl einen Anschluss an Syrien.
Und Bagdad hat das gleiche Problem wie Jerusalem, Beirut, alle wohl sie als Hauptstadt.
Aber das ist ja nur eine Idee, aber besser als das Land mit
Gewalt zusammenzuhalten, die Massaker unter Saddam und heute werden die Menschen nicht mehr vereinen.
Auch wenn die USA und Türkei das nicht zulassen werden,
ist es doch ein mögliche Auswegsperspektive.
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09.03.2006 22:26 Uhr von Negative Creep
 
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Gebt dem Iran noch was Zeit und bald gibt es keinen Irak mehr, und keine USA. Und keinen Iran. Kein Europa. Keine Welt.

Aber es hat alles etwas positives: Es gäbe keine Menschen mehr.
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09.03.2006 23:40 Uhr von SchlachtVati
 
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Notfallplan das ich nicht lache !!! looooooool: Oktober 2005 : 96 Mrd
November 2005 : 65 Mrd
Dezember 2005 : 78 Mrd
Januar 2006 : 26Mrd
Februar 2006 : 73 Mrd

was war im januar anders?

hat hier das christkind nachgewirkt oder hat der weihnachtsmann geholfen?
hat man uns nicht lanciert daß die nationalen ölvorräte angezapft werden würden um den preis des öls zu drücken?
hat das zapfen den ölpreis entscheidend nach unten drücken können?

kommt demnächst der start des zweiten ölschocks indem die iran-sache medial hochgepeitscht wird?

wird man dann zusätzlich lancieren daß die nationalen ölvorräte gesunken seien damit es auch ordentlich hin haut? :(

oja notfälle kann man so oder so sehen

http://www.publicdebt.treas.gov/...

zur sache --->

´Neocons haben von Anfang an Zerfall des Irak angestrebt´

One of the longstanding goals of such neoconservative intellectuals has been to see the Middle East broken up into smaller ethnic or sectarian mini-states, which would include not only large stateless nationalities like the Kurds, but Maronite Christians, Druze, Arab Shiites, and others. Such a policy comes not out of respect for the right of self-determination—indeed, the neocons have been steadfast opponents of the Palestinians´ desire for statehood, even alongside a secure Israel—but out of an imperial quest for divide-and-rule. The division of the Middle East has long been seen as a means of countering the threat of pan-Arab nationalism and, more recently, pan-Islamist movements. Given the mosaic of ethnicities and sects in the Middle East, with various groupings having mixed together within both urban and rural settings for many generations, the establishment of such ethnic or sectarian mini-states would almost certainly result in forced population transfers, ethnic cleansing, and other human suffering.

http://www.fpif.org/...
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10.03.2006 13:29 Uhr von Jerry Fletcher
 
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tja: nee schon klar.. war ja alles vor dem krieg sooo schlecht und alle die das schon vorher gesagt haben das es so weit kommen wird waren ja böse amihasser und linksradikale terroristenfreunde.. LOL...

brave new wold mr. bush...

der irka ist nun nach dem überfall der USA viiiiiel sicherer und keine gefahr mehr für die "freie" welt.. lach..

aber bitte.. wer keine feinde und probleme hat macht sich welche.. armes amerika..
es wird nicht lange dauern da wird die selbst ernannte "weltpolizei" selbst davon kosten dürfen
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10.03.2006 23:42 Uhr von marshaus
 
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das problem ist: die amerikaner meinen sie sind die groessten und brauchen keine ratschlaege und das schlimme ist das alle helfen muessen und die amerikaner dann auch noch stolz sagen, ja waeren wir nicht da, dann waere die welt arm dran.
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12.03.2006 13:40 Uhr von Nobby50
 
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wer nichts aus der geschichte gelernt hat, muß sie wiederholen.
Wenn die Amerikaner schlau wären, würden sie die Iraker ihre Stammeskriege selbst austragen lassen und sich raushalten.
Aber die Amerikaner müssen sich überall einmischen ,wenns um ÖL geht. Aber sie werden wieder eins auf die Nase bekommen.

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