09.03.06 20:31 Uhr
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Dresden wird schuldenfrei

Die Stadt Dresden hat ihre Wohnungsbaugesellschaft an den US-Investor Fortress verkauft. Fortress zahlt nun 982 Millionen Euro an die Stadt und übernimmt die Schulden der Wohnungsbaugesellschaft.

Dresdens Schulden in Höhe von 741,4 Millionen Euro können so mit einem Schlag getilgt werden, wodurch Dresden die erste schuldenfreie Großstadt in Deutschland wird.

Mieterverbände hatten erfolglos gegen den Verkauf protestiert.


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WebReporter: KaleunAK
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dresden
Quelle: www.spiegel.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2006 20:28 Uhr von KaleunAK
 
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Die Mieter haben Angst das nun ihre Mieten erhöht werden. Wird wohl auch so kommen, schließlich investiert man um Gewinn zu erwirtschaften.
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09.03.2006 20:40 Uhr von orimbor
 
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na dann Dann braucht Dresden auch keine Mittel mehr aus dem Zwangssolidaritätszuschlag. Am besten werden alle anderen Wohnungen in der Ostzone vertickt und endlich diese Schandsteuer abgeschafft !
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09.03.2006 20:51 Uhr von unzelfunzel
 
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gute idee!
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09.03.2006 21:10 Uhr von goodbye
 
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jap kann man nichts hinzufügen z uden vorrednern...
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09.03.2006 21:15 Uhr von Buster_
 
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Petition: Unterschreibe auch gegen die Zwangssolidarität.
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09.03.2006 21:16 Uhr von hannesje
 
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@orimbor: Immer der Soli - jedes mal der selbe Dreck. Wir Ossis zahlen auch den Soli damit dus weißt, genau den Selbe wie Du!
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09.03.2006 22:22 Uhr von schoki88
 
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genau: der soli muss weg
@hannes ihr seit ja auch schuld dran wie wir alle am holocaust schuld sind
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09.03.2006 22:29 Uhr von hannesje
 
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@schoki: Schuld? Woran denn bitte?
Ihr habt einfach Glück gehabt, einfach nur Glück und mehr nicht.
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09.03.2006 23:05 Uhr von marshaus
 
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die mieten: werden auf jeden fall steigen und viele werden wohl bald ausziehen muessen.
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10.03.2006 00:23 Uhr von Cpt.Proton
 
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Gut so: Keine Schulden mehr und der ineffizientere Staat gibt dort Kompetenzen in die private Hand wo es geht.
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10.03.2006 00:27 Uhr von SchlachtVati
 
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jupp soli muß weg: damit der wolf aus mecklenburg- vorpommern wieder verschwindet . lol


irrgendwie merkt niemand der news an , das "dunkeldeutschland" (dresden als erstes) nur das testgelände für den rest ist ! macht nix , irrgendwann kommt man schon dahinter , das der salat nichts mit der wiedervereinigung bzw. dem soli zu tun hat ! denn ossiland war mit seinen grob geschätzen 7 billionen *äppelstücke* an grund und boden an imobilien , am maschinenstock , an hochqualifizierten arbeitskräften eigentlich bestens gerüstet !
jedoch die okkupanten die in dunkeldeutschland " die karre an die wandfahren" freiweg üben können , interresien nicht .

btw:

das handelsblatt berichtet von fetten *bonbons*
die kommunen wollten nur die großen unterdeckungen los haben ,und vor allem die gigantischen sanierungskosten.
da wird gelogen daß sich die balken biegen.
von wegen die mieter müssen zustimmen wenn saniert wird.

da lach ich mir einen ast.

wo muß denn von den mietern zugestimmt werden wenn der gesetzgeber die höheren dämmungen fordert und auch noch bezuschußt?
dann ist es doch ein befehl zu renovieren.

das ist ja der blanke hohn.

politiker können sich nach kurzer zeit nicht mehr erinnern oder haben wenns drauf ankommt große erinnerungslücken.
in stuttgart plus 20%.

loooooooool

Warnung: Globale Krise bricht Ende März 2006 aus

Das Laboratoire européen d´Anticipation Politique Europe 2020 (LEAP/E2020) schätzt nun die Wahrscheinlichkeit auf über 80%, dass die Woche von 20.-26. März 2006 der Anfang der schwerwiegendsten politischen Krise sein wird, die die Welt seit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 gesehen hat, mitsamt einer Wirtschafts- und Finanzkrise eines Ausmaßes, das mit dem von 1929 vergleichbar ist. Diese letzte Woche des März 2006 wird der Wendepunkt mehrerer kritischer Entwicklungen sein, die, unabhängig von einer amerikanischen oder israelischen Militärintervention im Iran, das Potential zu einer derartigen Krise haben. Falls eine solche Intervention erfolgt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer globalen Krise nach LEAP/E2020 auf 100%.

--> http://www.choices.li/... <--

passt irrgendwie hier her
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10.03.2006 00:49 Uhr von Cpt.Proton
 
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Lach: Ne Weltkrise, weil in Dresden Wohnungen verkauft werden. lol
Schwachsinnig ?
Ich glaube schon.
Das hört sich irgendwie nach Zeugen Jehovas an, was du wieder schwafelst. Laß mal den Schapps am Abend weg.
rofl
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10.03.2006 01:09 Uhr von SchlachtVati
 
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mir ist schon klar: proton,
das du probleme hast zusammenhänge zu erkennen , darum willtst du ja mal was mit geld machen , sorry krediteinheiten , .....grobübersetzt was überhaupt nicht da ist ! spieltst mit virtuellen zahlen rum und bescheisst wie auch hier ,.....


"der kapitalismus ist im grunde eine lotterie , die sehr viele mitspieler braucht , um eine sehr kleine zahl an großen gewinnern hervorzubringen"

Staatsbankrott und Konkursverschleppung
Alle reinen Papierwährungen enden im vollständigen Verlust ihrer Kaufkraft. Das ist keine Frage des ob, sondern nur des wann. Es gibt in der Geschichte kein einziges Gegenbeispiel. Die Existenz von Zentralbanken verhindert diesen Prozeß nicht, sondern ist sogar eng mit ihm verbunden. So ist beispielsweise die Kaufkraft des Dollars vor der Gründung der FED (im Jahr 1913) mehr als hundert Jahre lang konstant geblieben, hat aber seither 92% eingebüßt. Der sog. Stabilitätsweltmeister unter den Währungen, die frühere D-Mark, hat dazu sogar nur die Hälfte der Zeit benötigt.

Für Papiergeldwährungen gibt es eine zweite eiserne Regel: Alle Staaten mit reinen Papierwährungen enden früher oder später im Staatsbankrott. Ungewiß bleibt nur, ob es zum offen erklärten Bankrott kommt (selten und meist nur nach Kriegen) oder (üblicherweise) zum verschleierten Bankrott mit langer Konkursverschleppung. Vorher schon, in "Normalzeiten" läuft ein "verlagerter Bankrott" ab, nämlich der Steuerkonkurs - das heißt der Konkurs unzähliger Bürger aufgrund von Steuerzahlungen sowie der permanente Vermögensverlust aller Bürger durch Inflation.


"Entschuldung" durch Inflation..................


............Gängige Verschleppungsmethoden sind:
1. die Erhebung von Sondersteuern (siehe Solidaritätszuschlag und "Reichensteuer"),
2. riskante Beschaffung von Finanzmitteln (siehe Eichels verheerende Kurzfrist-Umschuldungen trotz historischer Niedrigstzinsen sowie die Cross Border-Leasinggeschäfte der Kommunen),
3. die Zurückweisung von Forderungen aus (angeblich) rechtlichen Gründen (siehe die Restitutionsverweigerung für Enteignungen während der sowjetischen Besatzungszeit),
4. der zeitliche Aufschub von Zins- oder Tilgungszahlungen,
5. Kurszerfall der Schuldpapiere bei sinkendem Rating,
6. Zwangskonvertierungen (Umtausch in andere Schuldpapiere),
7. Zahlungseinstellung bei politischen Umwälzungen (Weigerung der "neuen Herren", die Schulden der Vorgänger zu übernehmen),
8. Umstellung der Geldeinheit,
9. Verkauf des "Tafelsilbers" (siehe die Verkaufsabsichten der neuen Koalition) und etliches mehr.

Dem Einfallsreichtum der politischen Konkursverschlepper sind keine Grenzen gesetzt. ...........

http://www.goldseiten.de/...

bashing wah ?
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10.03.2006 05:33 Uhr von Buster_
 
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Keine Mieterhöhungen: Die Mietpreisbindung bei dem Verkauf soll auf 10 Jahre festgeschrieben sein. Weiterverkauf ist nicht möglich. Wenn das stimmt ist es schonmal gut. Aber solche Verträge können ja noch nadere "Fallstricke" enthalten.

@Schlachtvati
"der kapitalismus ist im grunde eine lotterie , die sehr viele mitspieler braucht , um eine sehr kleine zahl an großen gewinnern hervorzubringen"

Das ist ja wie im Sozialismus :-)
Nur das die Quoten da schlechter sind und die die Gewinne sehr schnell an Wert verlieren.
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10.03.2006 07:43 Uhr von Flati
 
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wenn Dresden keine 700 Millionen Schulden mehr hat, haben die pro Jahr gleich mal 35 Mio Euro mehr zur Verfügung.. Ich gehe mal da von aus das die vielleicht 5% Zinsen(ist rein hypothetisch, wenns einer genau weiß bitte verbessern) an Banken dann nicht mehr bezahlen müssen. Für "zusätzliche" 35Mio kann man viel machen in einer Stadt, wenn man es sinnvoll ausgibt, die eigentlich für die Zinsen der Bank gedacht waren.

Ich weiß nicht warum ihr teilweise das immer so negativ seht. Soll natürlich nicht heißen das die BRD all ihr Tafelsilber(Goldreserven etc.) verkaufen darf.
Aber stellt euch mal vor wenn Deuschland keine Schulden mehr hätte, da würden riesige Mengen an Geld frei werden die jetzt direkt an die Bank für Zinsen überwiesen werden. Bei 1,5Billionen kann man sich das ja ausrechnen wieviel Milliarden an Zinsen jährlich bezahlt werden. Selbst bei 1% Zinsen nur wären das 150 Milliarden...


Vielleicht gibts ja irgendwann mal einen Film ala "Vaterland"(Dtl. hat dort den 2 WK gewonnen) was passiert wäre wenn die DDR nicht zu BRD geworden wäre. Ich glaube so rosig sehe es da wohl auch nicht für den Westen aus. Vielleicht wäre irgendwie ein Krieg ausgebrochen etc. eine andere Writschaftskriset, keiner weiß es so genau. Aber ich kann die alte Leier Ossi Wessi nicht mehr hören, die geht mir mächtig auf den Senkel. Ich frage mich was wir Ossis euch Wessis getan haben(zumindest paar hier, soll jetzt nicht veralgemeinert werden, der Großteil ist wohl sehr vernünftig). Jetzt kommt bitte net mit den Soli, den muss ich hier genauso bezahlen. Wer kann schon dafür das man(bzw. Großeltern) nach dem 2 WK grade zufällig in der Osthälfte von Dtl. gelebt hat und dann zur DDR wurden. Die BRD wurde ja nach dem 2 WK von den Amis finanziell unterstützt, die DDR von dem Russen eher weniger.
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10.03.2006 08:11 Uhr von artefaktum
 
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Herzlichen Glückwunsch, Dresden für diese kurzsichtige Entscheidung.

Was bei solchen Wohnungsprivatisierungen im großen Maßstab passieren kann, durften die Engländer schon in den 80´er Jahren unter Maggie Thatcher erleben.

Thatcher hatte damals (in einem ähnlichen Privatisierungswahn wie bei uns heute) hunderttausende von Wohnungen an private Investoren verkauft.

Die Folge: die Mieten wurden drastisch erhöht, vielen Menschen drohte die Obdachlosigkeit. Folge: Der Staat musste massiv Wohngeld nachsschießen, damit die Leute nicht auf der Straße landen.

Unterm Strich war die Privatisierung teurer als der gesamte Verkaufserlös.

P.S.: Der lachende Dritte waren natürlich die Investoren. Kann der Mieter nicht mehr zahlen, zahlt halt der Staat.
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10.03.2006 08:49 Uhr von sbz
 
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Schade das wir nicht gleich die ganze Ostzone verkaufen können. Aber da gibt es vermutlich keine Interessenten.
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10.03.2006 09:34 Uhr von moddey
 
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und was verkauft Dresden in 10 Jahren, wenn die Schulden wieder genau so hoch sind wie heute?
Vielleicht die Frauenkirche? Und 5 Jahre später kann man ja vielleicht ein paar 100 Kinder an irgendwelche Reiche verkaufen die sonst keine haben können. Oder man verkauft welche nach Indien und Taiwan, denn da werden gute Arbeiter immer gebraucht.

Ja um Schuldenfrei zu werden muss man sich halt was einfallen lassen.
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10.03.2006 09:55 Uhr von vst
 
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recht kurzsichtig: schön, dass ihr schuldenfrei seid liebe dresdner.

eure bürger werden es euch danken, wenn die neuen eigentümer der wohnungen renovieren und die mieten in die höhe jagen.

und das werden sie tun. und die dresdner bürger die sich das nicht leisten können werden dann wo wohnen?

sozialwohnungen wird es dann ja keine mehr geben.

auf der straße?
oder werden sie im rathaus untergebracht?
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10.03.2006 10:43 Uhr von Jimyp
 
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@nokia1234: Glück, dass die Alliierten USA, GB und Frankreich die Kontrolle über Westdeutschland hatten und dort ne Menge Geld reingesteckt haben. Der Osten hatte halt das Pech, dass der Iwan es mit seiner roten Ideologie verseucht hat und alles, was nicht niet und nagelfest war, nach Russland geschleppt und generell ein System aufgebaut hat, dass nur wenige Jahrzehnte funktionieren konnte. Deutschland hat schon viel viel schlimmere Zeiten mitgemacht als jetzt, als hör auf rumzujammern!
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10.03.2006 10:56 Uhr von vst
 
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ach jymip: du kannst doch nicht einem deutschen seine lieblingsbeschäftigung verbieten.

jammern und klagen :-)
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10.03.2006 13:49 Uhr von ~.~
 
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hier denkt jeder er ist experte: wo ihr eure bildung her habt, möchte ich nicht wisse. zudem die elenden ostzonen sprüche, die unser deutschland krank machen.

ich sag nur eins, wenn der osten nicht dazu gekommen wär, dann wär der westen ärmer. immerhin waren ab 90 viel mehr konsumente hinzugekommen für die alles neu war und die es kaufen wollten.

aber die überlegung ist für manche zu hoch, wenn dann sone sprüche von nicknames wie "schocki88" kommen, der gerade mal zur wende 2 jahre alt war, weiß ich wie die eltern drauf sind.

armes deutschland
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10.03.2006 13:52 Uhr von vst
 
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genau -.-: wieviel haben wir für nicht mal 20 millionen konsumenten bis heute bezahlt?

ich bin normalerweise nicht so, lebe mit einer ossitante zusammen, aber manche dumme kommentare treiben mich zu solchen antworten.
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10.03.2006 21:17 Uhr von JFranklin
 
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@SchlachtVati: Wegen der Dollarkrise:
http://www.saar-echo.de/...

zum Thema:
Da sieht man, wie eine Stadt durch hohe Schulden einen Teil ihrer Entscheidungsfreiheit verliert. Alles, was die Schuldenlast verringern kann, muss bedacht werden.
Der Rückgewinn dieser Entscheidungsfreiheit ist bestimmt diesen radikalen Schritt wert. Traurig ist jedoch, dass er nötig war.
Es ist zu hoffen, dass Dresden durch die gesparte Zinsen keinen neuen Schuldenberg anhäuft.
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11.03.2006 00:08 Uhr von «azero»
 
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*lol, vst, das ist nicht dein Ernst, oder?! "Bezahlt"?! "Wir"?! Das nenne ich mal einen undifferenzierten, dummen Kommentar.

Würden sich die Leute nicht ständig übers Ohr hauen lassen, hätten "wir" nicht bezahlt, sondern "bekommen".

Interessiere dich mal dafür, wie das Geschäft mit der (staatlichen) Sparkasse in Ossiland gelaufen ist. Schau mal spaßeshalber nach, wie der Werdegang der Treuhand war. Informiere dich mal, wo die ganzen sogenannten Fördergelder geblieben sind, die du bezahlt hast.

Aber anstatt zur rechten Zeit die Klappe aufzureißen, barmst du jetzt was von "wir mussten ja bezahlen". Nein, vst. Musstet ihr nicht. Ihr hättet den Raubbau an unserem ... eurem ... Eigentum nur verhindern brauchen. Immerhin hat Ossiland ein ganzes Land, also 108.000 qkm, VOLKSeigentum mitgebracht. Und? Wieviel gehört euch ... uns ... heute noch davon?! ...

Genau! Der Dreck. Der Abfall. Der Müll, den keiner haben wollte. --- Ist das nicht bezeichnend?

Falls du jetzt das (überaus platte) "Argument" hervorzerren willst, es wäre _alles_ Müll gewesen ... nun, dann schau dir mal Dorndorf an, oder Jena, oder Dresden. Oder eben die Sparkasse der DDR. Beim Verkauf letzterer "vergaß" man doch beispielsweise glatt, die ausstehenden Kredite in das Portfolio mit aufzunehmen. Was die DDR aus Steuergeldern verliehen hatte, bekam nun der Käufer. Haleluja, das nenne ich ein Geschenk allererster Güte...

Nicht "wir" haben bezahlt! Die Dummen haben bezahlt, die Cleveren haben eingesackt... Nennt man das nicht "Kapitalismus"?! Also, was regst du dich auf? ;)

Statt 600 Mrd DM Gewinn standen am Ende 264 Mrd DM Nasse unter dem Strich...
Bleibt die Frage, ob die angeblichen Experten wirklich so dumm waren und sind, dass sie sich um rund 1 Billion Euro verschätzten; was uns, da die gleichen "Experten" immer noch Deutschland "sanieren", wohl arg in die Enge treibt; oder ob da irgendwas anderes nicht optimal lief...

Listigerweise hat man aber, um es mit dem alten Fritz zu sagen, in der ganzen Zeit das Maß gefunden, die Ganz zu rupfen, ohne dass sie schreit. Anders ausgedrückt: Anscheinend hast du leider zu wenig bezahlt. Wäre es mehr gewesen, wärst du vielleicht aus deinem Traum aufgewacht...

Wenn du die Zeit findest, solltest du mal dieses Buch lesen:

> Was war die DDR wert?
http://www.amazon.de/...

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