09.03.06 19:48 Uhr
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Schriftsteller Umberto Eco befürchtet neue Diktatur in Italien

Der durch Werke wie "Der Name der Rose" bekannte italienische Autor Umberto Eco hat einen Monat vor der dort stattfindenden Parlamentswahl vor einer dem Land drohenden «neuen Diktatur» gewarnt.

Der Regierungsantritt des amtierenden Ministerpräsidenten Berlusconi habe Italien einen seiner Meinung nach beispiellosen Sturz bezüglich des internationalen Ansehens, der Rechtsstaatlichkeit und der Wirtschaft beschert.

Auch am derweil zurückgetretenen Reformminister Calderoli und der neuerdings mit Berlusconi koalierenden Mussolini-Enkelin Alessandra Mussolini ließ Eco, der bei einem erneuten Wahlsieg Berlusconis emigrieren will, kein gutes Haar.


WebReporter: sannifar
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Italien, Schriftsteller, Schrift, Diktatur
Quelle: www.abendblatt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2006 22:43 Uhr von usambara
 
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Im Heimatland des Faschismus ist diese Gefahr nichts ungewöhnliches.
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10.03.2006 00:55 Uhr von kathleenchristine
 
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Nur: "Im Heimatland.des Faschismus ist diese Gefahr nichts ungewöhnliches" ??
Kann ich nun dann doch so nicht sehen - es ist wohl eher so, dass es diese Gefahr allerorten gibt und wir brauchen uns da nicht auszuschliessen.
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10.03.2006 01:19 Uhr von la_iguana
 
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ob es gleich ein Regime: gibt weiss ich nicht, aber

"Auch wenn Silvio Berlusconi immer wieder verbreitet, dass Italiens Ansehen in der Welt mit ihm an der Spitze enorm gestiegen sei, weiß jeder, der auch nur oberflächlich die europäische Presse verfolgt, dass dies nicht stimmt. Einer der bekanntesten Intellektuellen des Landes, Umberto Eco, drückte es so aus: »In Europa sehen mich meine Gesprächspartner immer seltsam an. Einige bemitleiden mich. Aber die meisten haben Angst, dass ihnen in ihren Ländern Ähnliches widerfahren könnte.«

das hat Eco schon im februar verlauten lassen,
Na prost Mahlzeit!
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10.03.2006 08:06 Uhr von usambara
 
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@kathleenchristine: Wir sind im Heimatland des Nationalsozialsmus.
Der ideologische Unterschied steckt schon im Wort.
In Italien sind faschistische Parteien etabliert und in der
Regierung, bei uns nicht.
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10.03.2006 15:15 Uhr von kathleenchristine
 
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usambara: Das weiss ich schon, ich denke nur, darüber sollte man nicht ganz vergessen nicht nur dahin zu schauen sondern auch andere Dinge im Auge zu behalten, was ist daran falsch?

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