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Streik wegen ausstehender Löhne bei Petroecuador: Militär gegen Arbeiter

Sie streiken für Vollzeitbeschäftigung und die Zahlung ausstehender Löhne. Nun ging das Militär mit Tränengas gegen die Arbeiter vor, nachdem der staatliche Ölkonzern bereits den Einsatz von Streikbrechern ankündigte.

Die Proteste richten sich ebenfalls gegen Verträge mit der US-Ölfirma Occidental und ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten. Ecuador ist der fünftgrößte Ölförderer Lateinamerikas und setzt häufig Subunternehmer für die Produktion ein.

In drei Provinzen verhängte die Regierung den Ausnahmezustand, drei Demonstranten wurden verhaftet. Schon im Februar wurden die Ölausfuhren durch Aktionen behindert. Bis zur Präsidentenwahl im Herbst werden weitere Streiks erwartet.


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WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Militär, Streik, Arbeiter, Lohn
Quelle: derstandard.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2006 18:31 Uhr von Ferkelwämser
 
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Wenn man solche Meldungen ließt, ist es bedrückend, wie leichtfertig viele Bundesbürger mühsam erworbene Bürgerrechte preisgeben. Auch der Grund warum die Bundeswehr nicht im Inneren eingesetzt werden darf wird hier deutlich.
Mal sehen, wann entsprechende Forderungen wieder laut werden, damit Deutschland den Standortnachteil gegenüber Ecuador aufholen kann.
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09.03.2006 21:33 Uhr von Davor
 
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warum nicht? Merkel hats gesagt - es gibt keinen Anspruch auf Demokratie

Sie wußte schon warum sie das gesagt hat

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