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Frankreich: Tauschbörsen-Nutzer müssen nach neuem Artikel 38 € pro Datei bezahlen

In der französischen Nationalversammlung sollte am Dienstag über die Legalisierung von Dateitauschbörsen beraten werden. Die französische Regierung hatte die Versammlung allerdings abgesagt, da das Gesetz um ein weiteren Artikel ergänzt wurde.

Der neue Artikel beinhaltet eine Änderung der Strafe bei der Nutzung von Tauschbörsen. Demnach sollen die Nutzer 38 Euro für jede heruntergeladene Datei bezahlen, vorher belief sich die Strafe auf bis zu 300.000 Euro und eine Gefängnisstrafe.

Nutzer, die urheberrechtlich geschützte Dateien im Internet anbieten, müssen demnach 150 Euro pro Datei bezahlen. Man wollte Tauschbörsen legal machen, indem jeden Monat eine Gebühr gezahlt werden muss. Film- und Musikindustrie protestierten dagegen.


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WebReporter: german_freak
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Frankreich, Nutzer, Tausch, Artikel, Datei
Quelle: www.netzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2006 16:37 Uhr von german_freak
 
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Also hätten die die Nutzung von Tauschbörsen wirklich legalisiert, dann wäre das ja ganz schön dumm! So machen die doch totale Verluste!
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09.03.2006 17:01 Uhr von onlinestate
 
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38 Euro? Also, in Deutschland wird in kleineren Fällen teilweise mit 5 Euro pro Datei gerechnet (meist sogar noch weniger). Da kommts natürlich erstma an, was für Dateien das sind. Eine Doppel-CD, die im Laden 20 Euro kostet, würde dann dem Raubkopierer ma 1500 Euro kosten!
Finde das schon ganz schön überzogen.
In den meisten Verfahren bei privaten Raubkopierern ist bei 10.000 Euro Schluss und die haben an die 100.000 Dateien geladen (=3,8 Mio. Euro). Ein professioneller Filesharer mit Server kommt sogar auf eine Miollionen Dateien, was dann mal eben 150 Mio. Euro macht.
Also ich halte die Werte für vollkommen realitätsfern und kein Gericht wird solche Summen als Strafe verkünden.
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09.03.2006 20:56 Uhr von detterbeck
 
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tja: soviel zu den unzähligen Comments in den letzten Wochen über das "Vorbild Frankreich". LOL. War doch abzusehen, dass das so kommt. Ich hatte nicht die geringsten Zweifel daran ;)

Naja, am besten einfach ins Geschäft gehen und kaufen, ist auf alle Fälle das günstigste, was ihr machen könnt! Ne sinnvollere Lösung gibts momentan nicht ;)
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09.03.2006 21:53 Uhr von grassiness
 
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Einfach Augen zu und ziehen was das Zeug hält. Da man mittlerweile ja sogar illegal ist, wenn man eigene
CDs für Oma kopiert: einfach ignorieren!

Es wird Zeit, dass die Geld-Nutten in den Chefetagen der
Major-Labels gefeuert werden, und wieder Musiker die Läden
steuern.

So lange neue Künstler heimlich als Abschreibungsobjekte
unter Vertrag genommen werden, bloß um Steuern zu
sparen und ähnlche Sauereien, werd ich hin und wieder
höchstens mal was neues über iTunes kaufen, und
altbewährtes guten Gewissens anonym über I2P mit
Azureus im Giga-Pack ziehen.

Wild, innovativ, risikofreudig, vielfältig. Ja, und teilweise
sogar unlukrativ! Man stelle sich das vor. So muss es sein.
Das Gegenteil ist der Fall.

Macht mit, es lohnt sich ;-)
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10.03.2006 12:32 Uhr von christianwerner
 
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pro Datei? "...Doppel-CD, die im Laden 20 Euro kostet, würde dann dem Raubkopierer ma 1500 Euro kosten!"

Wenn die CD nun aber beispielsweise als ISO-Image runtergeladen wird, dann ist das doch auch eine Datei. Der neueste Kino-Blockbuster soll genauso viel kosten, wie ein einzelnes Lied? Da stimmt doch was nicht.
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10.03.2006 13:16 Uhr von www.tratschtante.de
 
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die 38€ sind garantiert als Richtwert oder Höchststrafe zu sehen...
Der eigentliche Strafbetrag wird dem Richter überlassen werden. So viel muss er dann doch noch zu tun haben ;)

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