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Ahlen: Abgelehnte Asylbewerber drohten von Hausdach zu springen

Acht Stunden lang harrte ein türkischer Mann zusammen mit seiner Ehefrau aus Angst vor Abschiebung auf dem Dach eines dreigeschossigen Gebäudes in Ahlen (Münsterland) aus.

Die Familie sollte mit ihren drei Kindern in die Türkei ausgeflogen werden, da der Asylantrag abgelehnt worden war. Die 44-jährige Frau und ihr zwei Jahre älterer Mann kündigten an, von dem Dach zu springen.

Die Frau auf dem Dach hielt sechs Stunden lang durch. Ihr Mann konnte zwei Stunden später dazu überredet werden, herunterzuklettern.


WebReporter: Shila
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Asylbewerber, Ahlen, Hausdach
Quelle: www.baden-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2006 14:14 Uhr von Son_of_Doom
 
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Ich denke: das bei der Überschrift ne Menge SSN-User denken "Spring doch..." und völlig entäuscht beim Lesen feststellen, das er doch wieder heil runter ist...
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09.03.2006 14:19 Uhr von Teppichratte
 
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Leider: steht da nichts über die Hintergründe, aber es muß schon eine Menge Verzweifelung dahinterstecken.
@Son_of_Doom , warts ab, entsprechende Kommentare werden nicht lange auf sich warten lassen, Schule müsste ja langsam aus sein.
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09.03.2006 14:24 Uhr von kathleenchristine
 
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Die: können ja dann mal ausprobieren, wie weit sie selbst kommen würden, wetten das da manch einer nicht weit kommt?
http://www.lastexitflucht.org/...
Mich hat es fasziniert, es ist aber gar nicht soo einfach, nicht jeder wird es können.
;)
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09.03.2006 14:52 Uhr von philipp8000
 
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Auf Wiedersehn Wer sowas macht gehört hier eigentlich nicht eingebürgert.

Ich finde es fatal, dass bei einer ohnehin schon hohen Arbeitslosigkeit immer mehr immegriert wird. Die Folge ist doch nur logisch, nämlich dass es mehr Arbeitslose gibte.

Man kann halt nicht die ganze Welt sozial aufnehmen, sondern muss sich auf die Sicherung der maroden Systeme konzentrieren.

Vielleicht sollte man es so machen wie in des USA,England oder Frankreich:Wenn man den Beruf braucht, den der Einwandernde hat [viele werden aus unteren sozialen Schiten stammen, sonst wandert man normalerweise nicht aus] und er sich integrieren will [Deutsch lernen wichtigste Vurraussetzung!], etwas Kapital vorweisen kann, darf er rein und die Staatsbürgerschaft nach einiger Zeit bekommen.

Hart aber gerecht, nur so kann man die Aufrechterhaltung der Systeme garantieren.

Man sollte auch mehr Geld im Innland investieren, bevor man gar nichts mehr spenden kann, das kann man aber natürlich auch übertreiben.

Die US z.B. investieren etwa 0,8 Milliarden in Entwicklungshilfe [die nicht selten auch als Gegenleistung für die Ausbeutung von Bodenschätzen oder Ähnlichem gesehen wird], und weitere 80 Milliarden für Militärausgsgaben. Geheimdienste und Wirtschaftssubventionen nicht mitgerechnet. Gerade bei so einem so großen Land sollte mehr Verantwortung übernommen werden, wenn man schon Weltpolizei spielen will.

Man kann für oder gegen die Globalisierung sein, aufhalten wird man sie nicht. Es gibt keine Vernümftige Möglichkeit dazu, aber man kann nie mit den idealen Standorten wie Asien, meist China konkurieren [geringe Steuern,wenig Umweltkontrollen, viele arbeitswillige Menschen, günstige Material,Personal und Steuerkosten, ausgebaute Infrastruktur etc.]

Wisst ihr noch wohin so eine hohe Arbeitslosigkeit das Letzte mal geführt hat? Genau.
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09.03.2006 14:55 Uhr von vst
 
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och philipp: hast du schön gemacht. so schön am thema vorbei.

hast dich sicher angestrengt, aber trotzdem:
thema verfehlt, setzen, sechs.
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09.03.2006 14:55 Uhr von Son_of_Doom
 
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@phillip: Was du hast eigentlich sagen wollen: Wir hätten den vom Dach schubsen sollen! (ich fasse mal zusammen)
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09.03.2006 14:59 Uhr von vst
 
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son of doom: kurz und knackig und prägnant zusammengefasst.

setzen, eins *g*
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09.03.2006 14:59 Uhr von philipp8000
 
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So net: Ich hatte Lust mal ein bisschen zu philosphieren und die Extreme auszuschöpfen, sieht man ja was darau geworden ist, sofort zwei Comments.

@Doom: Nein hätte man sicher nicht, nur ich habe über die Welt nachgedacht. Und man kann nicht alle aufnehmen, weil man später dann keinen mehr Aufnehmen kann.

Unmenschlich, ich weiß.
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09.03.2006 15:34 Uhr von Son_of_Doom
 
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@vst: Danke - da kann ich gleich mehr Taschengelb beantragen ;-)

@Philip

So net!
In jeder (sinn bezüglichen) Diskussion hätte ich dich und das was du schreibst Ernst genommen, aber hier scheint mir das doch sehr an den Haaren herbeigezogen.
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09.03.2006 15:37 Uhr von malasmirda
 
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Es ist die Pflicht der Deutschen: das Elend der Welt zu bekämpfen, indem sie jeden Menschen aufnehmen und subventionieren, der keine Lust mehr hat in seinem Heimatland zu leben.
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09.03.2006 15:41 Uhr von Teppichratte
 
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@malasmirda: Ich denke nicht, dass jemand sein Heimatland verlässt, nur weil er einfach keine Lust mehr hat, dort zu leben.
Das Problem ist schon etwas komplexer.
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09.03.2006 15:49 Uhr von malasmirda
 
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@Teppichratte: Es gibt kein Problem. Wenn D jeden Menschen aufnimmt der keine Lust mehr hat in seinem Heimatland zu leben, wird logischerweise auch jeder aufgenommen der bedroht,verfolgt, unterdrückt oder ähnliches wird.
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09.03.2006 16:06 Uhr von pimboli158
 
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Gäääähn! Soll doch einfach jeder in seinem Land bleiben! Oder ist Deutschland so ein Schlaraffenland?*gg*
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09.03.2006 16:27 Uhr von ctkedk
 
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@ philipp - keine ahnung: du hast anscheinend keine ahnung :) ich zitiere nochmal deine angaben:

Die US z.B. investieren etwa 0,8 Milliarden in Entwicklungshilfe [die nicht selten auch als Gegenleistung für die Ausbeutung von Bodenschätzen oder Ähnlichem gesehen wird], und weitere 80 Milliarden für Militärausgsgaben.

wo hast du diese bitte her? mal kurz aus der nase gezogen?

hier die offizielen angaben aus dem jahr 2004:
Entwicklungshilfe 20 Milliarden US Dollar, davon die hälfte an Israel und Ägypten,
an den Irak nochmals 20 Milliarden.

Rüstungsbudget: 437 Milliarden US Dollar, das sind 47% der weltweiten Rüstungsausgaben und 6x soviel wie der zweite Platz (China)

Quelle: http://de.wikipedia.org/...
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09.03.2006 17:09 Uhr von kathleenchristine
 
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philipp8000: Eigentlich dachte ich, mich erschüttert oder verwundert bei Kommentaren nichts mehr.-------------
Auf Wiedersehn...
Wer sowas macht gehört hier eigentlich nicht eingebürgert.
Ich muß mich verbessern..
doch es geht immer noch vor allem bei sowas.
vst, du hast sowas von recht.
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09.03.2006 21:55 Uhr von Medusa1310
 
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Asylantrag von Türken? Ich glaubs nicht. Die Türkei will in die EU. Die Regierung Schröder/Fischer hat uns immer wieder erzählt, daß die Türkei unbedingt in die EU gehört, und schon sehr viel Anstrengungen unternommen hat, um die Situation in der Türkei zu verbessern.
Wie paßt das dann, daß Türken einen Asylantrag stellen? Natürlich müssen sie in die Türkei zurück. Wir sind nicht das Sozialamt der ganzen Welt, denn zum Arbeiten kommen sie ja nicht. Es gibt keine Arbeit mehr.

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